Im Wald mit Horst

Puhh heute ist Sonntag und ich spüre, dass ich gestern fleißig war im freiwilligen Training, sowohl Fitness wie auch Schwimmen war sehr gut. Zusätzlich wurde ich von meinem Bekannten Horst gefragt, ob ich nicht in den Wald laufen möchte mit ihm. Er gab mir einen Walkingstock und wir liefen los. Teilweise ging es etwas den Berg auf und eine Steigung war spürbar. Ich war sehr fokusiert auf den Weg, da der kieselig war, daher machte ich nicht viele Fotos. Der Wald ist aber sehr schön und erinnert mich stark an den Schwarzwald bei uns. Ich traf mich mit Horst um 13Uhr unten am Eingang in unserem Haus Schwarzwald. Als wir wieder zurück waren war es 14.30 Uhr. Also sind wir gute 1 1/2 Std. gelaufen und die Distanz betrug insgesamt etwa

Wo ist die nächste Steckdose?

Sehr verehrte Leserschaft,

heute ereigneten sich gleich zwei erwähnenswerte Ereignisse, daher mein Beitrag. Und zwar fuhren wir heute nach dsem Frühstück nach Kippenheim, um einen kleinen Spaziergang im Wald zu unternehmen. Also anziehen und ab ins Auto. Nach einer kurzen Fahrt waren wir schon in Kippenheim, wo ich mich nicht gut auskenne auf den Weinbergen, trotzdem fuhren wir immer weiter hoch bis wir einen Parkplatz hoch oben auf dem Berg fanden. Also stieg ich aus und lief gleich los, völlig ahnungslos und angstfrei. Also lief ich los und befand mich plötzlich bereits am Waldrand, der mit kleinen Wanderwegen bestückt war, also ideal um die Gegend zu erkunden und die Aussicht zu genießen. Hier ein Beispiel:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und ja ich habe die Schranke selbst überwunden. Auf jeden Fall lief ich durch den hügeligen Wald zurück Richtung Auto und kam mit all den Stöcken und Mulden eigentlich ganz gut klar.  Jedoch neigte ich dazu mein Bioness Fußsystem etwas höher zu stellen, damit mehr Strom ins Bein fließt, was mir automatisch mehr Sicherheit beim Laufen gibt. Also war mein System anstatt wie normal auf Stufe5-6 heute eher auf 7-9, was noch Auswirkungen auf den Tag haben soll, doch dazu komme ich noch. Also lief ich weiter durch den Wald mit Musik im Ohr und guter Laune.

 

Hier ein Ausschnitt der Bodenbeschaffenheit, welche nicht gerade die gemütlichste zum Laufen ist, aber das war das Training. Am Auto angekommen machte ich eine kleine Pause und spürte doch die körperliche Anstrengung, also eine kurze Rast.

Gut, dass ich gestern mit Armin in Frankreich zum Einkaufen war, daher lag noch Kronenbourg im Kofferraum des Autos.

Wir ruhten uns alle kurz aus und genoßen noch etwas die Aussicht auf die Vogesen mit französischem Bier. Daheim angekommen, ruhte ich mich erst etwas aus, während meine family in den Garten ging, um zu grillen. Ich lief einpaar Minuten später hinterher und kam im Garten etwas müde an nach dem ganzen Spazieren, aber das Gegrillte ließ die Müdigkeit verfliegen. Ich hatte in Frankreich Merguez gekauft und stand vom Tisch auf, um nach den Merguez zu sehen. Als ich am Grill stehe bemerke ich, dass Bioness nicht funktioniert, also kein Strom im Bein ankommt, worauf ich schon die Fernbedienung greife, die um den Hals hängt, und mehrmals auf den Knopf drücke. Doch nichts passiert. Ich schaue auf die Steuerung, doch sehe nichts wegen der Sonne, also laufe ich in die Gartenhütte, um das Gerät zu checken. Nach einem kurzen Check befeuchte ich die Elektroden und starte mehrmals neu, doch das Gerät bleibt deaktiviert, also eine rote  Lampe leuchtet, was bedeutet, dass das Gerät nicht funktionstüchtig ist, vermutlich ist der Akku leer. Sofort schiesst mir der Gedanke in den Kopf wie soll ich nach Hause laufen? Ohoh. Ich begebe mich zurück an den Tisch und überlege, ob ich meine Mutter bitten soll mir meine Fußschiene von zu Hause zu holen, damit ich nach Hause laufen kann. Nach weiterem Nachdenken, entschließe ich mich langsam aber sicher einfach ohne Hilfsmittel nach Hause zu laufen. Sollte ich auch langsamer laufen, wäre ich dennoch früher daheim, als auf meine Mutter im Garten zu warten. Weiterhin sah es etwas nach Regen aus, also aß ich zu Ende und entschloss mich heute oder nie! Ich dachte auch an den Blog hier und das ich davon berichten könnte. Also aufgestanden und losgegangen. Der Weg vom Garten zur Schutter war schon die erste Hürde, da sehr uneben und steinig, hier ein Foto:

 

 

 

 

 

 

 

Also lief ich sehr behutsam und relativ langsam, zumindest langsamer als mit Bioness los. Am Bach angekommen, wurde die Straße besser, dennoch fiel mir sofort auf, dass ich erschreckend viel nach unten auf den Boden gucke beim Laufen, was mich an die erste Zeit in Elzach erinnerte, wo ich dauernd auf den Boden guckte beim Laufen, was aber an der ungewohnten Situation lag. Nach einpaar hundert Metern überlege ich kurz und bemerke, dass mein Gangbild nicht viel anders wie sonst ist, was mich freut, also laufe ich entschlossen weiter Richtung Wohnung. Selbst die hier bereits erwähnte Treppe steige ich ohne Hilfsmittel hoch. Denn bei Treppen gilt: hoch ist einfacher als runter. Kurz vor der Wohnung merke ich, dass ich heute viel gelaufen bin. Zunächst im Wald und dann noch ohne Hilfsmittel vom Garten nach Hause. Es ist einfach beruhigend zu wissen, dass ich das schaffe, wenn es nötig wäre, sozusagen im Notfall. Daheim angekommen war ich schon etwas stolz auf mich und gönnte mir zur Belohnung erstmal ein leckeres Eis.

 

 

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