Guten Abend lieber Blog,
mittlerweile wurde ich aus der Reha in Gailingen entlassen am 25.3.21, da ich nicht verlängern wollte, da die Reha durch die Corona-Maßnahmen etwas streng und einschränkend wurde (Kaffee trinken im Freien nicht so einfach, kein Besuch, isoliertes Esen, usw), daher entschloss ich mich nach Hause zu gehen nach 4 Wochen erfolgreicher Reha, in der ich auch einige Erfolge hatte. Jedoch erstmal ein Foto von mir während ich mit meinem Reha-Buddy Eduard im DG saß und Karten spielte:
Wie man sieht gings mir jederzeit ganz gut, immer ausgepowert abends mit weit über 12k Schritten, die ich im Wald ablief, wo sich gegen Ende der Reha ein kleines Missgeschick ereignete, als wir vom Pfad abgingen in Richtung des Waldes, blieb ich mit dem linken Fuß an einem grünen Seil hängen, den ich zunächst als Pfanze erkannte und ihn mit Gewalt abreißen wollte, jedoch führte dies zu einem blauen Fleck und einer Schwellung, was heute noch etwas schmerzt



Rückblickend war es etwas doof vom Pfad abzuweichen, aber irgendwie ergab es sich so und ich wollte ja nicht abgehängt werden.

Jedenfalls bleibt mir die Reha positiv in Erinnerung, da ich viel Lob von meiner „alten“, bereits bekannten Physio viel Lob erhielt, dass sie Fortschritte sehe und ich so weitermachen solle! Das fand ich sehr motivierend und nett von ihr. Weiterhin hatte ich einen kleinen Sieg im Computertraining, wo ich am Anfang angab mit dem Erreichen von Level 15 in kürzester Zeit, worauf mir eine Psychologin mitteilte ein Patient schaffte in dem Programm Level 40, da machte ich es mir zum Ziel das auch zu schaffen und siehe da in der letzten Woche:

Das war so eine von selbst entstandene Challenge, die ich mir auferlegte.Irgendwie machte mich das etwas stolz.
Während der Reha entstanden auch Freundschaften, wie Edik und ich, was wir in einer Grillhüte bei einem Spaziergang verewigten:

Da wir nicht weit von einander entfernt wohnen treffen wir uns nach Corona auch noch nei ihm in Weil am Rhein, meine alte Hood, da ich ihm netterweise seinen Laptop reparieren werde.
Also bleibt mein Fazit trotz Corona-Einschränkungen recht positiv, meine Saebo wurde neu justiert, ich habe neue nette Leute kennenlernen dürfen und habe neue Übungen in meinem Heftchen stehen und viele albekannte Gesichter gesehen, wobei einige wieder weg sind( Gruß an 2PAC!!a.k.a Pak)
Mit dem Abnehmen hat es nur teilweise gut geklappt, da ich nicht bedacht hatte, dass das Treffen zum Essen mehr ein gesellschaftliches Ereignis ist und ein Fehlen sofort bemerkt wird. Aber das Abnehmen nehme ich wieder in Angriff, sobald mein Fitness wieder offen ist und ich mich dem Ausdauersport widmen kann. Also eher ein langfristigeres Ziel und kein Reha-Goal, wobei ich das mir von Julias empfohlene Buch „Der kleine Prinz“ in der Reha verschlungen hatte und es sehr gut fand.


