Über Stock und Stein- Erkundung des Markgräferlandes

Schönen guten Tag an alle Leser,

heute ist Sonnag und ich verbrachte ein schönes und ruhiges Wochenende in meiner neuen Heimat, in Haltingen mit einem langen Spaziergang gestern (Samstag) und einem kleinen Spaziergang heute Nachmittag nach meinem ausgiebigen Brunch, der langsam zur Tradition wird, wenn ich das Wochenende hier daheim verbringe. Heute gab es lecker Rühreier, wie sie mein Vater mir zubereitet hatte, als ich noch ein kleiner Bub war. Hier eine Kostprobe meiner kulinarischen Fähigkeiten:

 

Mittlerweile verstehe ich viel besser, dass arbeitende Menschen das Wochenende unbedingt brauchen, um zu regenieren. Erst vergangenen Freitag fiel mir das aufstehen um 5.30 Uhr viel schwerer als sonst, da ich ziemlich kaputt von der ganzen Woche war. Aber zum Glück habe ich das Wochenende gut genutzt, um die Batterie aufzuladen. Daher dachte ich mir gestern (Samstag) ich gehe mal etwas spazieren, um die GTegend etwas zu erkunden. GTesagt, getan. Also kurze Hose angezogen, Sonnenbrille und Bluetooth-Köpfhörer an und ab gehts. Beim Müll rausbringen fiel mir ein Bauernweg auf genau gegenüber meines Hauses, welcher mich neugierig machte, denn in der Richtung liegt der Rhein. Daher beschloss ich den Weg mal zu erkunden und zu klären, ob ich einen direkten Bauernweg zum Rhein finden kann. Ich lief also den Weg entlang, doch merkte nach einpaar hundert Metern, dass ich nicht weiter kann, da mich ein Zaun einer Baustelle den Weg versperrt. Ich betrachtete die Baustelle und da fiel mir ein, dass in der Nähe meiner Arbeitsstelle auch eine große Baustelle ist, die ich bisher nicht weiter erkundet hatte. Aber auf den ersten Blick erkannte ich einen Kreisverkehr auf der Baustelle, die mir den Weg versperrt und gefühlt etwa 300m von meiner Wohnung liegt, seht einfach selbst:

 

Ganz klar zu erkennen ein Kreisverkehr. Aha dachte ich mir, bald kommt hier eine neue Straße hin die zum Rhein führen muss, Gar nicht so übel für mich, da fiel mir ein Gespräch ein beim Mittagessen beio der Arbeit, in dem ein Kollege meinte, dass dieser Kreisverkehr schon ewig gebaut wird und nicht fertig wird. Jetzt wurde mir langsam klar welchen Kreisverkehr er gemeint haben muss.Offensichtlich war für mich hier kein durchkommen, also ging ich einpaar Meter zurück und blickte mich um wie ich auf direktem Wege zum Rhein kommen könnte, da dies nun mein angepeiltes Zi9el für heute war. Einmal zu Fuß zum Rhein zu laufen. Ich blickte mich um, doch es war kein deutlich ausgebauter Weg erkennbar, nur zugetretene Pfade entlsng oder durch das Feld aber quer Feld ein zu laufen erschien mir etwas stupide, daher wählte ich einen von Autoreifen platt gefahrenen Pfad

 

 

So sieht die karge Landschaft hier zurzeit aus wohl wegen dem heißen Sommer. Auf jeden Fall kam ich durchs Feld zur Hauptstraße, zur Heidelinger Straße, wo ich einen Verkaufsstand für Erdbeeren entdeckte und mir die Tatsache klar wurde, dass es bequemer gewesen wäre, wenn ich einfach meine Straße lang gelaufen wäre bis zur Heidelinger Straße und somit der Bauernweg keinerlei Abkürzung ist, was solls trotzdem was gelernt zumindest. Am Erdbeerenstand angekommen, lief ich die Hauptstraße einfach weiter entlang  Richtung Rhein, da ich den Weg mit dem Auto als Beifahrer bereits fuhr und wusste, dass ich richtig war, wenn ich zum Rhein gelangen wollte. Die Straße schien zunächst gut ausgebaut und für Fußgänger und Radfahrer nutzbar zu sein, bis ich zur Baustelle kam, also zum Kreisverkehr, der schon wieder meinen Spaziergang störte, da der Fußgängerweg plötzlich endete:

 

 

Zack Ende Gelände. Hier war ich also nun am Kern der Baustelle. Aber so wollte ich das Abenteuer nicht enden lassen, also lief ich weiter weit rechts entlang der Leitplanke Richtung Autobahnbrücke, die zum Rhein führt.

Zum Glück war es nur eine 50er Zone, trotzdem kamen mir die Autos schnell und laut vor, was mein Adrenalin im Blut ansteigen ließ. Aber mit „Blick nach vorne “ ging es weiter bis ich am Rhein ankam und ein Restaurant direkt am Yachthafen fand, welches ich bereits kannte und wusste, dass es dort Bänke zum Sitzen gab, also erstmal eine Rast einlegen und:Hey ich habe es tatsächlich zu Fuß bis zum Rhein geschafft

 

Das war das Restaurant, welches gut besucht war und ich daher kein Foto vom Eingang machte, sondern mich auf die Bank saß und gemütlich den Ausblick genoss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu bestaunen gabs eine Menge Boote im Yachthafen. Mir fiel auch auf, dass der gesamte Parkplatz von Schweizern und Franzosen besetzt war, kaum Autos aus Lörrach. Auf jeden Fall war es zwar warm aber eine leichte Brise wehte entlang des Rheines, was in mir eine Art Urlaubsgefühl erzeugte und mich gut abkühlte. Nach einer Weile entschloss ich mich wieder zurück zu laufen um nicht zu spät zu kommen, also Marsch den selben Weg zurück, ohne Abkürzungen oder sonstiges. Daheim angekommen, ging ich an den Rechner, um die Augen zu trainieren ind schaute in Google Maps nach dem Restaurant und es stellte sich tatsächlich raus, dass das Restaurant 2,5km entfernt von meiner Wohnung liegt, also bin ich an dem Tag satte 5km zu Fuß gelaufen, nicht übel für einen Samstag. Ich denke das ist auch für gesunde Menschen eine ordentliche Strecke. Heute morgen beim Aufwachen spürte ich die 5km auch in den Beinen und am restlichen Körper. Ich war aber trotzdem sehr stolz auf mich. Und nächstes mal esse ich auch was im Restaurant, was nicht übel zu sein scheint.

Zweiter Geburtstag und endlich 3 Jahre alt

Zum heutigen Anlass war ich quasi gezwungen einen Beitrag zu verfassen, da heute mein zweiter Geburtstag / Überlebenstag ist und es viel zu berichten gibt, denn heute war mein dritter Arbeitstag bei Vascomed und zugleich der bisher längste mit 7,5 Std., da ich von 15bis 16 Uhr eine QMM Schulung hatte, in der mein Kopf zu explodieren drohte. Ich merkte heute deutlich, dass ich noch nicht Vollzeit arbeiten kann, beim besten Willen nicht, wobei ich mich jetzt seit Montag jeden Tag in den Stunden gesteigert habe und mal sehen wie es am Ende des Monats aussieht. Ich muss dazu sagen, dass mein Team echt klasse ist und sehr viele Leute Rücksicht auf mich nehmen, wofpür ich echt dankbar bin. Am Montag,. meinem ersten Tag, gab es eine Kennenlern-Runde mit Lebenslauf, Schuhgröße, Lieblingsbaum, etc. “ war ein kleiner Witz in der Runde“. Ich habe mittlerweile auch einpaar nette Kollegen, mit denén ich regelmäßig die Mittagspause verbringe. Zwei nette Jungs und eine Dame auds meinem Büro. Also ich fühle mich bisher sehr wohl und hätte es fast nicht gedacht einen geregelten Arbeitstag zu haben. Auh mein sonstiger Tag läuft immer recht gleich ab. Morgens wache ich von selbst gegen 5.30 Uhr auf und gehe an den Laptop zum Augentraining, während mein Kaffee kocht, den ich den Abend davor beladen habe. Danach ziehe ich mich an und laufe gemütlich Richtung Bushaltestelle, wo ich gestern einen jungen Mann angesprochen hatte, und es stellte sich raus er heißt Olek und wurde in Usbekistan geboren, kann russisch und ist erst seit 4 Jahren oder so hier, ein sehr netter 15- jähriger, den ich jetzt öfters morgens sehe, da wir im gleichen Bus fahren, der 55er Richtung Kandern. Ich erklärte dem Jungen, dass er in Deutschland nicht zwingend Abitur braucht zum studieren, da er Sorge trug, weil er in Kandern kein Abitur machen kann auuf der Gesamtschule. Ich fühlte mich verpflichtet ihm etwas zu helfen und erklärte ihm ich sei Wirtschaftsingenieur etc. Lustig und beschämend war, dass er mich die ganze Zeit siezte, was mir total unangenehm war, da ich mich so alt fühlte. Ich bot ihm natürlich sofort das DU an, aber es rutschte ihm ab und tzu weiter raus.HAHA. Heute sah ich ihn nicht, da ich einen Bus später nahm als sonst und zwar den um 7.43 und nicht 7.13 Uhr. Ich wusste gestern schon,. dass heute ein langer und anstrengender Tag sein würde und bin später ins Geschäft als sonst. Ein HOCH auf die Gleitzeit. Jedoch sehe ich ihn morgen bestimmt wieder und rede ne Runde mit ihm solange wir auf den Bus warten. Ich muss sagen, dass er mir sehr reif für einen 15-jährigen vorkommt, was evtl. auf seine Herkunft zurück zu führen ist. Er beteuerte öfters er sei kein Usbeke(obwohl er den Pass besitze), sondern Russe. Das brachte mich etwas zum schmunzeln. Ich antwortete: Solange du kein Kirgise bist oder Aserbaidschane, sei alles gut. ;). Wir lachten kurz zusammen und da kam schon der Bus. Auf jeden Fall wollte ich den netten jungen Mann erwähnen, da ich ihn positiv in Erinnerung behalten habe. Ansonsten habe ich neue mentale Übungen für mein Handtraining, welche meine rechte Hand und linkes Bein zucken lassen, was sich seltsam anfühlt, sprich ich konzentriere mich auf die linke Hand und bemerke wie der linke Fuß zuckt und die rechte Hand unterbewusst auch mittrainiert, ganz seltsam, aber das seien wohl die Spiegelneuronen, sagte man mir. Gerade spülte ich mein Geschirr ab, damit es morgen früh trocken ist und danach machte ich meine Übungen für die Hand, wobei ich das Bionmess H200 schon gleich bei der Heimankunft angelegt hatte und laufen ließ. Also läufts mit der Hand ganz gut und ebenfalls mein Augentraining büßt nichts an Intensität ein seit dem Umzug, was mich freut, da ich jeden Tag merke wie wichtig ein Auto doch ist.

Happy Birthday, in 3 Jahren in die eigener Bude mit gutem Job und ohne Gehhilfe zum Job
Lieferando liefert bis an die Wohnungstür. Danke.

Heute zum Geburtstag gönnte ich mir ein bestelltes chinesisches Essen zur Feier des Tages und weil ich nichts mehr daheim vorrätig hatte, außer Eier und Gurken.

Achja bevor ich es vergesse, mir wurde heute mitgeteilt, dass bald mein L300 von Bioness kommt, da der neue Fußschalter eingetroffen sei, d.h ich gehe nächte Woche mal zu Fuß bis nach Hause, da ich das Gefühl habe, dass es eine Abkürzung durch die Felder gibt, was mir aber ohne Bioness zu heikel ist in der Mittagshitze einen neuen Heimweg zu suchen. Das mache ich dann mit dem Gerät am Bein und wer weiß vll ist es einfacher zu Fuß zu laufen, als immer auf den Bus zu warten. Ich werde berichten. So noch kurz duschen und ab ins Bett. Seitdem ich arbeite, schlafe ich fester und tiefer, vermutlich durch die Anstrengung.

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