Sonnenbank Flavour

Hallo. Dieses Wochenende unterscheidet sich stark von denenb zuvor, da ich immernoch ohne Auto dastehe, jedoch die Zeit sinnvoll nutzen kann, denn ich habe mich vergangene Woche wieder im Fitnessstudio angemeldet und war gestern, am Samstag Nachmittags dort, um zu trainieren und was mir auffiel: die Bauchmuskeln sind schwer verkümmert, was evt. meine Rückenschmerzen ab und zu erklärt. Also haben sich die derzeitigen Baustellen wieder einmal gezeigt. Ansonsten war es ein geiles Gefühl wieder im Gym zu sein. Einige altbekannte Gesichter habe ich auch gesehen. Irgendwie fällt meine Hemi gar nicht so auf, da ich ohne blinkende Bioness-Fernbedienung um den Hals rumlaufe in Sportschuhen und bisher wurde ich nur einmal in der Sauna angesprochen, dass es  Stufen gibt, da auffiel, dass ich etwas Probleme mit dem runterkommen habe, aber das war bisher nur einmal und gestern vor der Sauna gönnte ich mir noch eine Runde Vitamin D, wie in alten Zeiten mit den Jungs.

Ich muss gestehen es war sehr entspannend und tat sehr gut, wie auch die anschließende Sauna, wo ich im Dampfbad den Nachbarn meines Opas traf.  Im Nebel erkannte ich ihn nicht aber er sprach mich an wieso ich meinen Opa nicht mitgenommen habe. Gleich mal ne Geschenkidee für Weihnachten in den Kopf gekommen. Auf jeden Fall bin ich noch nicht in der Lage jedes Gerät zu benutzen, jedoch stimmt der Kurs schon mal. In der ersten Reha in Elzach fragte ich mich im Bett manchmal ob ich jemals wieder ins Gym gehen werden kann. Tja die Antwort lautet Ja. Gestern war also ein Tag der mich stark an früher erinnerte- Stichwort Erinnerung, daher der von mir gewählte Titel: Oldie butgoldie. Auch das Lied von Bushido weckt Erinnerungen.

Gestern war auch eine QArt0 Prototyp, da ich zum ersten mal mit der Sporttasche  und dem Bus zum Gym bin und zu Fuß heim. Alles mittlerweile kein Problem. Und die Aktion schreit nach Wiederholung. Positiver Nebeneffekt zum Sport: Der Haut tut die Sauna sehr gut, was ich tatsächlich schon spüre und man schläft wie ein Stein.

Alltag gut alles gut

So mittlerweile kann ich behaupten mich wieder normal zu fühlen und der Reha-Geruch verlässt mich langsam. Ich hatte inzwischen die Möglichkeit den Großteil meiner guten Kumpels zu treffen, was mich immer freut. Nächste Woche unterschreibe ich vermutlich meinen neuen Fitness-Vertrag. Das Augentraining läuft ununterbrochen weiter und meine Bewerbung habe ich überarbeitet und suche Stellen. Ansonsten spüre ich einen starken Muskelkater im linken Unterbein(Wade und Sprunggelenk). Aber abgesehen davon bin ich froh und munter trotz der Kälte. Tatsächlich plane ich gerade einen Wintergrill mit zwei alten Arbeitskollegen von Janoschka. Achja heute habe ich das Buch durchgelesen, welches mir meine Physio in Gailingen empfohlen hatte: „Der Ernährungskompass“. Ich kann mich wahrlich nicht erinnern wann ich jemals ein Buch so schnell durch hatte, aber das Thema war äußerst spannend und die Erkenntnisse versuche ich in meinen Alltag einzubauen. Ich werde mir die dementsprechenden Lebensmittel dazu kommende Woche besorgen, um sie im Haushalt zu haben. An der Stelle nochmal ein Dank an eine tolle Lahrerin, die jetzt in Gailingen arbeitet, Frau Pla.. Ich werde den Namen natürlich nicht ausschreiben, wie in diesem Blog gewohnt, achte ich auf Diskretion und Seriösität. Vorallem freue ich mich auf meinen anstehenden Kurzurlaub Ende November nach München zu einer guten Freundin. Zu der Zeit fängt dann die Zeit an für Weihnachtsmarkt und vorweihnachtliche Stimmung. Vorfreude steigt

Die Geister der Vergangenheit

Lieber Blog,

ich war soeben am Training fürs  Gesichtsfeld und da läuft etwas das Kopfkino beim Anstarren des Punktes und ich dachte so über die letzte Zeit nach. Heute hat nämlich eine gute Bekannte Geburtstag, die ich in Elzach kennengelernt habe, ebenfalls mit Hemi links wegen einer Hirnblutung. Ihr Geburtstag ließ mich nun an Elzach denken und an meine Physio dort, da ich gerade von der Physio komme und verdammt mit dem Arthur von damals würde ich nicht tauschen wollen. Also damals gings mir echt übel. Ich erinnere mich wie ich die Gänge ablief mit Stock und dann ohne und mir es war damals undenkbar, dass ich stocklos durchs Leben laufen kann, aber heute ist dies der Fall. Damals schien der Berg unbezwingbar, genau so wie heute noch einige Baustellen Kopfschmerzen bereiten, aber auch dies werde ich sicherlich meistern, wie so oft bewiesen in der Vergangenheit. Weiterhin erfreulich ist mein Termin nächsten Dienstag im Fitnessstudio Sportpark in Lahr, wo mich ein Physiotherapeut begleiten wird und schaut welche Geräte für mich geeignet sind und welche nicht. Also passend zum kommenden Winter werde ich wieder meine geliebte Sauna aufsuchen können. Juhuu. Ebenfalls hoffe ich auf weitere Fortschrite bezüglich des Trainings mit dem Fitness. Auf jeden Fall habe ich in Zukunft keine trostlosen Abende mehr an denen ich nichts zu unternehmen weiß, denn ins Fitness kann man immer gehen.

Home sweet home und Fazit

Sehr verehrte Leserschaft,

seit nun drei Tagen befinde ich mich wieder zu Hause in Lahr nach 6 Wochen Reha. Entlassung war am 6.11 und mit einem weinenden und einem lachenden Auge habe ich die Reha verlassen. Einerseits fällt es schwer die Freunde zu verlassen, die man in der langen Zeit ins Herz geschlossen hat andererseits tut es gut die alten Freunde zu treffen und sich auszutauschen über normale Dinge, die nichts mit Krankheiten zu tun haben, wie gestern mit Nik, der mir ausführlich die Sprachgrenzen Deutschlands zu erklären versuchte, was mit der Völkerwanderung der Germanen zu tun hat und die wesentlichen Vorteile der deutschen Sprache gegenüber der englischen zum Beispiel. War auf jeden Fall interessant.

Auf jeden Fall war die Reha eine schöne Zeit und durchaus erfolgreich, da ich mich fitter fühle und einen neuen Plan geschmiedet habe für die nächste Zeit. Durchaus erfolgreich war die Erkenntnis, dass sich das Gesichtsfelds deutlich gebessert hat zum Jahresanfang, wobei ich weiter das Gesichtsfeld trainieren werde. Weiterhin kam man zur Erkenntnis, dass ich arbeitsfähig bin, wenn auch erst teilzeit zu Beginn, was aber sehr positiv ist in meinen Augen. Dahingehend werde ich nun vermehrt Anstrengungen unternehmen bezüglich Bewerbungen usw.

Vor allem fand ich sehr erfreulich andere Hemis zu treffen, die deutlich fitter als ich waren, was mir persönlich als Motivation dient und auch in dieser Richtung habe ich nun neue Pläne in Zukunft, zwecks Fitnessstudio und Übungspläne etc.

So geseheen muss ich mein Fazit positiv halten und die Reha als erfolgreich abschließen, obwohl ich einige Leute etwas vermissen werde, aber die Welt ist ja bekanntlich ein Dorf und mit meiner Wertmarke für Bus und Bahn komme ich fast überall hin. Daher überlege ich noch was ich am Wochenende vor habe und wo ich hinfahre. Ansonsten lasse ich jetzt langsam die Therapien daheim beginnen, damit es nahtlos weitergehen kann. Vielleicht wäre aber auch ein kleiner Urlaub nicht ganz verkehrt. Eine kleine Städtereise oder ein Wellnessbad oder ähnliches. Die passende Reisebegleiterin dafür habe ich in der Reha kennengelernt.

Arsch hoch

Endlich komme ich dazu einen längst überfälligen Beitrag zu schreiben. Diese Woche am Mittwoch (24.10) habe ich in der Physio das erste Mal geschafft in die Grundstellung für eine Liegestütze zu kommen. Sprich beide Hände und Füße am Boden und gleichzeitig der Popo oben in der Luft, so dass das gesamte Körpergewicht auf den Extremitäten verteilt ist. Ich bin mir sicher, dass bald die Liegestützen folgen, da dies an der Sprossenwand ganz gut klappt. Beim ersten Mal mit der Grundposition für die Liegestütze half mir noch meine Physio aber mittlerweile trainiere ich dies alleine im freiwilligen Fitness, welches heute in etwa 2 Stunden beginnt und ich natürlich hingehe für etwas Cardio und meine Übungen.

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