Zum Jahrestag ein Magen voll mit Essen und ein Herz voll mit Liebe

Hallo liebes Tagebuch,

heute ist der 20.02.2022 und Julia und ich haben unseren ersten Jahrestag zusammen. Leider ist Corona noch im Gange, trotzdem konnten wir uns einen Tisch im Oishii reservieren hier in Freiburg, in der Nähe des Martinstors, wo wir oft vorbeifuhren und uns bereits fest vorgenommen hatten den Laden zu besuchen. Also sind wir unseren heutigen Jahrestag dazu genutzt Oishii zu testen und siehe da: es war wirklich lecker. Ich sitze gerade noch voll vom „All you can eat“ Menü, welches per Tablet geordert wird, am PC und schreibe diesen Beitrag. Das Essen war lecker

 

 

Ich konmme zum Fazit, dass das Essen frisch und schmackhaft war, es sich jedoch nicht um eine traditionelle japanische Küche handelt, sondern um Systemgastronomie bzw. einer Kette, was mir bereits im Vorfeld meine japanische Ergotherapeutin gesagt hatte. Nächstes mal gehen wir dann zu einem richtigen Japaner, der etwas teurer ist doch dafür sehr traditionell.

Trotzdem empfinde ich den heutigen Abend als sehr gelungen und es war eine Freude wieder was essen gehen zu können in der Stadtmitte.

Rückschläge gehören zum Spiel

Seit mehr als 1 Jahr bin ich stolz darauf, dass ich im Alltag keine Gehhilfen benutze, wie Bioness L300 oder andere Fußheber. Doch vergangenes Wochenende spürte ich starke Schmerzen im linken Fuß und dies sagte ich meinem Physiotherapeuten, der sich den Fuß anguckte. Erst dachte ich an strahlende Schmerzen aus dem Knie oder Hüfte, aber Knie und Hüfte waren in Ordnung safte der Physio, wobei er bemängelte, dass das linke Knie etwas locker sitze:X, „das ist mein Kreuzband aus der 8. Klasse sagte ich ihm, achso kann gut sein. Dann kam er zum Ergebnis, dass meine Bänder im Fuß überansprucht seien durch das Gehen ohne Fußheberhilfe, da dies die Bänder beanspruchen könne. Daher kramte ich heute ungern aber wohlwissend es ist nötig mein Bioness L300 aus dem Schrank vor der Physio und es war zunächst ungewohnt aber dies legte sich schnell. Eine Fußbandage habe ich nun auch noch eingesetzt, gekauft im Internet, um die Bänder zu entlasten und zu beruhigen. Heute scheinen die Schmerzen bereits weniger geworden. Ich werde mir angewöhnen müssen Bioness wieder zu tragen bei längeren Spaziergängen mit Julia, nicht tragisch, da ich im Alltag ohne Gehhilfe rumlaufen werde, Müll wegtragen oder zur Post etc. Ich werde eine Mischung finden werden müssen, um den Fuß nicht zu sehr zu belasten. Eigentlich erst schade gewesen aber nun sehe ich es nicht als Niederlage sondern als kleinen Rückschlag an, und das ist nicht schlimm, denn nur wer wagt, der gewint und ich wagte mich über 1 Jahr raus ohne Orthese am Fuß und kam zum Schluss es ist noch zu früh. Trotzdem sah ich was möglich war. So ist es nun mal, gut dass ich den L300 noch besitze und den Akku stets aufgeladen hatte, die App auf dem Handy funktioniert auch noch gut. Ich verwende das L300 weiter wenn nötig, ich war heute mit einem Freund in der Stadt zum Essen und hatte das L300 auch angezogen und beim Gang zur Toilette war Bioness nicht nötig und nicht an. Also werde ich in Zukunft einen Mix machen. Heute sagte eine zweite Physio auch, dass ihr die Fußbewegung mit Gerät besser gefalle und mein Fuß besser abrolle. Okay, akzeptiert.

Schau ins Land!

Gestern war viel los im Hause Lang, weil Julia und ich einen Ausflug machten zur Seilbahn am Schauinsland, um zur Bergstation zu fahren.Wir waren vor einigen Wochen bereits dort, doch es war nebelig und kalt, und Julia dachte ich wäre zu ängstlich die Bahn zu benutzen. Um ihr und mir selbst das Gegenteil zu beweisen, brachen wir gestern auf zur Seilbahn und es war zwar wacklig und hoch aber mit etwas Mut und dem Blick auf den Gipfel gerichtet war die Fahrt zwar lange, doch ganz angenehm.

Angekommen auf der Bergspitze gab es erst einige Fotos und dann ein sehr schmackhaftes Mittagessen(man sieht meine Erschöpfung im Gesicht :D)

Dennoch konnte auch ich etwas den Ausblick auf Freiburg genießen, wie man aber sieht war es doch sehr hoch da oben.

Die Rückfahrt war wesentlich schneller und entspannter,da ich mit dem Rücken zum Abgrund saß und den Gipfel im Blick hatte.Es war sehr kalt aber nicht wacklig und ich fühlte mich eigentlich stets sicher. Wir entschieden nun im ommer wieder hochzufahren,wenn es nicht mehr so kalt ist und ich bin sehr hrenthusiastisch,dass sich das nächste Mal noch weniger Angst/Bedenken haben werde,denn gegen die Angst hilft nur das „sich stellen“ und Wiederholungen. Daher stelle ich mich weiter meinen Ängsten, um diese unter Kontrolle zu bekommen.

Jede Sekunde zählt

Lieber Blog,

ich sitze gerade am Laptop und warte auf leckeres Abendessen. Dies geht nur, weil ich bereits fleißig trainiert habe mit meiner Saebo und somit mein „Soll“ für heute erfüllt ist, da kann der Abend ruhig kommen. Meine Ergo gab mir den Tipp die Zeit zu stoppen während dem Training, um Vergleichszahlen zu haben und sich steigern zu können. Dies tat ich heute und ich bin bereits besser als vor 3 Wochen und zwar von 58min auf 37:31min für 50 Bälle. Bei solch einer geringen Trainingszeit(ich will jeden Tag mindestens eine Stunde an der Hand trainieren daheim, egal ob ich Ergo hatte oder nicht). Die Trainingszeit erinnert mich auch stark zurück an NovaVision, da trainierte ich jedoch morgens 30min und dann abends wieder 30min am PC für die Augen! Jetzt kommt mir der Gedanke dieses Trainingsintervall für die Saebo zu übernehmen! Bei „nur“ 30min muss ich das Training morgens und Abends absolvieren, um auf 60min am Tag zu kommen, damit es was bringt. Ich bin trotzdem glücklich und stolz drauf, dass ich in kürzester Zeit so gute Erfolge mit der Saebo hatte. Übrigens habe ich nun einen Termin beim Verkehrsmediziner im April, da das „Auto fahren“ noch immer ein Goal bleibt, da einfach mehr Freiheit und wichtig für ein eigenständiges Leben und damals in Weil am Rhein war mir das mega wichtig und trotz der genialen Infrastruktur und dem Nahverkehr hier in Freiburg, bleibt ein eigenes Auto ein Ziel in meiner Regeneration. Ich hatte Anfang der Woche meinen ersten Termin bei meinem neuen BG-Arzt, der ganz nett und interessiert wirkte. Er empfahl mir sehr mal eine Reha in der BDH-Klinik und fragte ob ich diese kennen würde;D. Besser als mir lieb wäre antwortete ich ihm. „Ja klar, da wachte ich aus dem Koma auf und lernte wieder zu gehen“. Das war ein kleiner Flashback  aber ich freu mich bereits auf Elzach, wo ich das erste Mal zu Fuß zur Wasserquelle auf dem Berg gehen werde, wo mein linker Arm das erste Mal nach dem Unfall wieder Funktionen zeigte.

Neues Jahr, neue Ziele

Frohes neues Jahr 2022!! Um ehrlich zu sein, hatte ich 2021 so viele Erfolge, dass es 2022 schwer wird das zu topen, daher versuche ich konstant gute Leistung zu liefern, weiter hart zu trainieren und das Mindset beizubehalten. Ein kleiner Erfolg aus 2021 war noch der alleinige Aufbau einer Sitzbank aus dem Aldi für 29€.

Der Umzug ist also noch nicht komplett fertig, jedoch neigt er sich seinem Ende, hier und da fehlen noch Kleinigkeiten. Aber so Zusammenbauarbeiten machen mir großen Spaß und fordern auch vollen Körpereinsatz, sprich Arme und Füße! Manchmal benutze ich den linken oder rechten Fuß zum Festhalten. Auf jeden Fall wünsche ich mir weitere Erfolge für 2022 und mehr Funktion im linken Arm, weshalb ich jeden Abend min. 60min mit der Saebo trainiere, was hilft, da die Hand deutlich lockerer wird, was ich in den letzten Tagen deutlich gespürt habe.

Home sweet home

Langsam entspannt sich bei mir der ‚Umzugsstress und ich komme in Freiburg langsam so richtig an. Heute war ich zum Beispiel zum ersten mal bei der Akkupunktur, was mir ganz gut tat bei Dr. med. Qixia Zhi am Stadttheater. Mit meinen Therapeuten bin ich auch recht zufrieden, ganz vorne weg Frau Graf, meine Ergo, die zufälligerweise mit meiner Ergo aus Gaillingen zusammen studiert hatte, welch ein Zufall. Daher kennt sie auch die SAEBO Flex ganz gut und findet mein Heimtraining gut und wichtig, wie ich selbst ja auch, hatte gestern die Zeit gestoppt und für 50 Bälle brauche ich zurzeit ca. 58min. Das geht definitiv besser!! Ansonsten schaffe ich fast jeden Tag meine 10.000 Schritte am Tag, fast wie inb der Reha dieses Jahr. Ich ernähre mich überwiegend vegetarisch und meide Fleisch fast komplett, was mir bisher eigentlich gut tat, daher wird es fortgesetzt. Ich schlafe gut. Corona, das nervige und leidige Thema ist noch voll im Gange und nervt einfach nur. Trotzdem fahre ich jeden Tag mit der Bahn und lebe mein Leben weiter, was sollten wir auch anderes tun. Ich wollte nur ein kleines Update hier lassen. Achja ich habe eine Lotion gefunden, die mir gut hilft und zwar: BENEVI Neutral Lotion, was mir mein neuer Hautarzt hier in Freiburg als Probe kostenlos mit gab, und erst am Rücken brennt doch dann wirkt es ganz gut und die Resultate sind verblüffend. Bin froh drum. Die Hand macht weiter Fortscdhritte in der Sensi und Motorik, klein aber fein.

Erfolge in Bildern

Guten Tag, anstatt lange Romanezu verfassen, stelle ich Videos rein, die meine Physio regelmäßig macht zwecks Feedback und Analyse, was ich sehr gut finde. Ich denke für die, die mich noch in Elzach gesehen haben, ist das schon ein deutlicher Fortschritt. Ich überlege mir auch meine nächste Reha in Elzach zu machen, jetzt nach dem großen Umbau der BDH, wobei viele bekannte Gesichjter bestimmt bereits wegh sind nach so vielen Jahren, inzwischen schon 5 Jahre, krass, aber es geht ja voran, auch bei der Hand mittels Saebo und Spiegeln. Alles peu a peu, hauptsache es tut sich was und ganz ehrlich, in den einsamen Nächten in der BDH hab ich mir genau das gewünscht washeute wieder normal ist, z.B. ohne Hilfsmittel rumlaufen -> heute normal

Abends ins Fitness und Sauna-> heute normal, heute Abend ist Saunaabend mit gutem Freund.

Also hier folgen die Videos: Und das alles ist nicht nur mein alleiniger Verdienst sondewrn auch ein großes Danke an alle guten Therapeuten, die mich bisher begleitet haben, was anspornt und neue Einflüsse bringt, was mich wiederrum voranbringt(#R’n’B):

 

 

Und bisher bin ich auch Anfallsfrei , im November dann 1 Jahr und darf somit vors Steuer eines Autos sitzen, was ich dann in der neuen Heimat angehen werde!

Das Leben ist ein Auf und Ab

Hallo lieber Blog,

ich weiß, dass ich länger nicht aktiv war und JA ich hatte viel um die Ohren, mache grad ne HP fertig für einen Tanzverein, ehrenamtlich, da kleine Kinder für gewöhnlich nicht viel Geld haben.:D. Ansonsten habe ich mittlerweile eine neue Physiopraxis, da es mit der Alten irgendwie nicht mehr klappte und meine alte gute Physio entlassen wurde und ich mit ihr ging, da man Kante zeigen muss, sowas nenne ich integeres Verhalten, was mir wichtig ist. Doch glücklicherweise landete ich nun in den strammen Armen meiner neuen etwas jüngeren aber trotzdem kompetenten Physio, die ich mittlerweile sehr zu schätzen gelernt habe, da sie mich verbal und körperlich zu fordern weiß. Das gefällt mir ganz gut und bringt mich voran. Und jetzt kurz vorm Urlaub hab ich was krasses geschafft, und zwar einarmig zu klettern. Zweihändrig wäre mir lieber aber trotzdem ein kleiner Erfolg, der auf Video festgehalten wurde. Übrigens bin ich auch schon Skateboard bei der neuen Physio R’n’B gefahren :D, völlig unvorstellbar vor einiger Zeit.

Achja übrigens bin ich wieder in der Lage Gerätetraining zu nutzen, was ich gut finde, da ich dank Corona bisschen zugenommen habe und Gerätetraining ist einfach wichtig solange das Fitness noch geschlossen hat.

Bitte hier das Video gefilmt von R’n’B:

PS: Auch wenn ich manchmal frech erscheine R’n’B, aber danke für dein Fachwissen und Motivation!

Reha-Ende in Gailingen während Corona

Guten Abend lieber Blog,

mittlerweile wurde ich aus der Reha in Gailingen entlassen am 25.3.21, da ich nicht verlängern wollte, da die Reha durch die Corona-Maßnahmen etwas streng und einschränkend wurde (Kaffee trinken im Freien nicht so einfach, kein Besuch, isoliertes Esen, usw), daher entschloss ich mich nach Hause zu gehen nach 4 Wochen erfolgreicher Reha, in der ich auch einige Erfolge hatte. Jedoch erstmal ein Foto von mir während ich mit meinem Reha-Buddy Eduard im DG saß und Karten spielte:Rehaich

 

 

 

 

 

 

 

Wie man sieht gings mir jederzeit ganz gut, immer ausgepowert abends mit weit über 12k Schritten, die ich im Wald ablief, wo sich gegen Ende der Reha ein kleines Missgeschick ereignete, als wir vom Pfad abgingen in Richtung des Waldes, blieb ich mit dem linken Fuß an einem grünen Seil hängen, den ich zunächst als Pfanze erkannte und ihn mit Gewalt abreißen wollte, jedoch führte dies zu einem blauen Fleck  und einer Schwellung, was heute noch etwas schmerzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rückblickend war es etwas doof vom Pfad abzuweichen, aber irgendwie ergab es sich so und ich wollte ja nicht abgehängt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jedenfalls bleibt mir die Reha positiv in Erinnerung, da ich viel Lob von meiner „alten“, bereits bekannten Physio viel Lob erhielt, dass sie Fortschritte sehe und ich so weitermachen solle! Das fand ich sehr motivierend  und nett von ihr. Weiterhin hatte ich einen kleinen Sieg im Computertraining, wo ich am Anfang angab mit dem Erreichen von Level 15 in kürzester Zeit, worauf mir eine Psychologin mitteilte ein Patient schaffte in dem  Programm Level 40, da machte ich es mir zum Ziel das auch zu schaffen und siehe da in der letzten Woche:

Das war so eine von selbst entstandene Challenge, die ich mir auferlegte.Irgendwie machte mich das etwas stolz.

 

 

 

 

 

 

 

Während der Reha entstanden auch Freundschaften, wie Edik und ich, was wir in einer Grillhüte bei einem Spaziergang verewigten:

 

Da wir nicht weit von einander entfernt wohnen treffen wir uns nach Corona auch noch nei ihm in Weil am Rhein, meine alte Hood, da ich ihm netterweise seinen Laptop reparieren werde.

Also bleibt mein Fazit trotz Corona-Einschränkungen recht positiv, meine Saebo wurde neu justiert, ich habe neue nette Leute kennenlernen dürfen und habe neue Übungen in meinem Heftchen stehen und viele albekannte Gesichter gesehen, wobei einige wieder weg sind( Gruß an 2PAC!!a.k.a Pak)

Mit dem Abnehmen hat es nur teilweise gut geklappt, da ich nicht bedacht hatte, dass das Treffen zum Essen mehr ein gesellschaftliches Ereignis ist und ein Fehlen sofort bemerkt wird. Aber das Abnehmen nehme ich wieder in Angriff, sobald mein Fitness wieder offen ist und ich mich dem Ausdauersport widmen kann. Also eher ein langfristigeres Ziel und kein Reha-Goal, wobei ich das mir von Julias empfohlene Buch „Der kleine Prinz“ in der Reha verschlungen hatte und es sehr gut fand.

Company of Heroes

Seit dem 20.02.21 befinde ich mich in der Reha in Gailingen, wo ich bereits vorher 2 mal war, 2017 und 2018 und dieses mal kenne ich schon die Gegend und einige Leute und wurde bereits von mehreren Leuten wiedererkannt. Am ersten Wochenende meiner Ankunft, dem 22.2 beschlossen ich und einige Bekannte hier eine Tour in den Wald zu machen, wobei ich einen Hauptmann des Heeres kennenlernte, der etwa in meinem alter ist. Ein sehr interessanter Mensch und voller interessanter Geschichten. Erste Frage nach dem Kennenlernen war: Russland oder Kasachstan? Und ich musste bereits lachen 🙂 Auf jeden Fall hatte ich mein L300 am Bein an, das ich seit 2017 besitze und wir marschierten los zum Aussichtsturm, ein beliebter Hotspot hier in der Gegend für Patienten, da der Blick auf die Gegend sehr schön ist. Angekommen am Turm, etwa 800m, fühlte ich mich bereits etwas erschöpft, da meine Kondition etwas gelitten hat ween Corona und dem fehlenden Fitnessstudio! Auf jeden Fall wollten wir einen großen Bogen/Kreis machen durch den Wald, ca. 3km, um in die Klinik zurück zu kommen, ich war völlig einverstanden, da ich zum trainieren herkam, jedoch die anderen alle körperlich fitter sind, da nicht schwer betroffen und gut zu Fuß sind. Aus Rücksicht auf mich wurde ich öfter gefragt ob die Strecke für mich in Ordnung sei, was ich natürlich bejahte, da ich Vollgas gebe! Also liefen wir los und ich höre während des Gehens ein Piepsen meiner L300-Bedienung. Ohoh, eine gelbe Warnleuchte, was leere Batterie bedeutet, fuck. Aber ich ging weiter und suchte mir bereits einen großen Stock, den ich zur Sicherheit zum leichten Abstützen mit mir nahm. Alle Begleiter wurden von mir informiert und wieder kam die Frage ob ich nicht zurückkehren möchte, und wieder war die Antwort „nein, weiter“. Ich konnte mir doch nicht die Blöße geben vor einem Offizier der Bundeswehr und überspielte meine Bedenken mit einem kleinen Witz über den kalten Krieg :). Aber ich fühlte mich eigentlich nur bereits leicht erschöpft und zu keinem Zeitpunkt ängstlich, da die Begleiter lle fit waren und mir im Notfall helfen würden, also marschierten wir weiter, ich hinten mit meinem Zimmernachbarn ganz hinten am reden und die fitteren voran an der Spitze. Durch das Gespräch mit meinem Nachbarn verging die Zeit wie im Flug und ich brauchte gar nicht oft auf meinen linken Fuß achten, da der Pfad immer besser wurde umso näher wir der Klinik kamen, und mein Fuß/Bein war erstaunlich stabil ohne Strom, was ich als deutliche Verbesserung nehme und sehe, da ich mich an eine Zeit in Elzach erinnere, da lief ich an einer Stange nur 3 Schritte und mein Fuß knickte um, völlig unvorstellbar heutenach einem Marsch im Wald. Unser Hauptmann führte uns dann auch wieder zur Klinik zurück, wo ich trotzdem froh war festen geteerten Boden unter den Füßen zu haben. Die Belohnung, in Form eines Kaffees, der mir spendiert wurde, war eine Wohltat sitzend auf einer Bank. Zugleich folgten lustige Sprüche meiner Begleiter ich sei doch nur ein Simulant brachten mich zum lachen, jedoch war nicht zu verkennen, dass ich mir Respekt in der Gruppe erarbeitet hatte, da mein Wille die Sztrecke zu schaffen ohne Rückkehr honoriert wurde und das Ergebnis war die erfolgreiche Ankunft ohne Zwischenfall was den Fuß betrifft. Nur zur Klarstellung, meine Physio warnte mich vor Monaten, dass ich mir bei einem starken Umknicken des Sprunggelenks, das Wadenbein im linken Bein brechen könnte oder Bänder reißen könnten, was ich natürlich nicht provozieren möchte, aber in dieser bestimmten Situation finde ich mein Handeln bis heute für richtig und die Moral der Geschichte ist „Gib nicht auf!!“ und „Lade deine Geräte immer über Nacht“, was ich jetzt jede Nacht  mache, da der akku einfach zu alt ist und einfach nicht mehr so lange hält wie früher. Auf jeden Fall war das ein guter Start in die Reha und eine kleine Geschichte wert, die sich rumsprach in der Kantine und ich mindestens 2 mal darauf angesprochen wurde :)). Und ich habe jetzt paar nette Rehakumpels mit denen ich Zeit verbringen kann.  Ich hoffe ich erlebe noch einpaar lustige Geschichten hier in meiner 3. Gailinger Zeit von denen ich dann erichten kann. Ich kann jetzt schon sagen, dass die Ergo letzte Woche meine frisch gewartete Saebo neu justiert hat, was ich klasse fand, da ich nun die Bälle sehr gut greifen kann, was das Training spaßiger macht unbd die Motivation erhöht, also voller Erfolg auf vielen Ebenen!!

Achja um einen Eindruck über den Wald hier zu erhalten einpaar Fotos:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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