Das Wochenende der Premieren

Sehr verehrte Leser und Leserinnen,

 

das letzte Wochenende war für mich das Wochenende der Premieren. Zumal war ich Samstag das erste Mal im Kino im Kinopalast Weil am Rhein im Rheincenter und zwar ganz alleine im Film „Joker“, den ich unbedingt sehen wollte . Gefahren wurde ich von Andy, einem Kumpel aus der Reha, der mich zum ersten Mal besuchen kam und da er trotz Hemiparese Auto fahren darf, waren wir zunäcchst im „tadim“ in Weil und dann fuhr er mich ins Kino. Am Sonntag hingegen bekam ich ein schlechtes Gewissen zwecks Popcorn und Grillteller usw und dachte mir ne Runde im Fitness täte mir ganz gut, also ab ins Fitness, wo icch neue Geräte probiert hatte, die mir früher zu schwer erschienen, aber das Wochenende der Premieren verführte mich dazu azuch mal im Fitness Neues zu probieren. Hier ein Beispiel:

 

Eingespannt mit den Füßen kann man den Bauch trainieren, fand ich ganz cool und sinnvoll, da „Rumpf ist Trumpf“

Glück im Unglück

Hallo verehrte Leser,

wie es die meisten schon mitbeko0mmen haben, hatte ich diese Woche am Dienstag dummerweise einen epilep. Anfall auf dem Weg zur Post, am 27.8. Glücklicherweise ist nichts schlimmeres passiert, ich wachte im Krankenwagen auf , der mich nach Lörrach brachte ins Kreiskrankenhaus. Dort wurde ich versorgt und untersucht. Da ich aber Mittwoch meine Couch per Post erwartet habe, entließ ich mich selbst und fuhr nach Hause. Bei der Arbeit und bei Ferchau gab ich Bescheid und mir wurde nahe gelegt bis Montag daheim zu bleiben, da ein Krankenhausaufenthalt automatisch 2 Tage krank schreibt. Daher entschloss ich mich nach Lahr zu fahren, um mir einen neuen TV zu kaufen für die Küche. Aber erst nahm ich Mittwoch meine Couch in Empfang, die zu meinem Erstaunen in 2 Teilen ankam und ich vorerst erstaunt war, dass ich es zusammenbauen muss. Aber

 

 

Aber am Ende des Tages stand die Couch mit Schlaffunktion dort wo sie stehen sollte und mit vollem Körpereinsatz hatte ich sie alleine zusammengebaut.

Langsam aber sicher nimmt meine Hütte Gestalt an und mir geht es auch wieder ganz gut nach dem Schrecken des Anfalls. Bin jetzt zwar für 1 Jahr gesperrt was Auto fahren angeht aber solange ich kein O.K. v0m Augenarzt habe, macht mir das nicht viel. Also alles soweit in Ordnung und ich hab die paar freien Tage genossen.

Pumping Iron

Hallo liebe Leserschaft, es ist Sonntag und ich nehme mir Zeit für ein kleines Update über dieses Wochenende, welches doch recht interessant war und in vielen Hinsichten erfolgreich.

Also gerade komme ich aus mneinem neuen Fitnessstudio „Body for Life“ in Haltingen, welches keine große Kette ist, sondern ein kleines nettes Studio, in dem der Inhaber sich noch die Zeit nimmt für ein kleines Gespräch, wie vorhin, fand ich sehr nett und sympathisch, da er von hier ist und die Gegend gut kennt, im Gegensatz zu mir und da komme ich zu meinem zweiten Erlebnis am gestrigen Tage, Samstag, den  3.8.19 dachte ich mir ich muss dieses Vitra in Weil am Rhein endlich besuchen, da ich immer mit dem Bus vorbeifahre auf dem Weg zur Therapie und es sieht interessant aus und  ist ein Design-Museum, also bin ich gestern hingefahren. Es war jetzt nichts atemberaubendes, aber doch ganz nett zum angucken. Ich bestieg sogar einen Aussichtsturm, den man eigentlich mit einer Rutsche runterfährt, aber ich hab mich nicht getraut: Hier ein Bild:

Schön am pumpen für die Muskeln und wie gesagt ist das Fitness sehr familiär und hat eher privaten Touch, was ich nicht übel finde, weil alle sich grüßen und jeder lächelt, also ganz nette Stimmung und die Geräte sind TOP

Es war auch ohne das Rutschen sehr cool die Aussicht zu genießen. Jetzt folgen noch einpaar Bilder der Ausstellung und wie gesagt es ist ein Design-Museum und es ging um Möbel, bzw. Living…

Auffallend war auf Anhieb, dass das Publikum sehr international war. Selbst im Aufzug lernte ich eine Dame kennen die „Ja“ sagte auf einer mir völlig fremden Sprache. Beim Nachfragen sagte sie es sei flämisch. Aber auch so waren viele verschiedene Asiaten zu sehen und oft hörte man englisch sprechen. Also ich empfand die Atmosphäre als sehr angenehm und war irgendwie cool so unter Leuten zu sein.

Über Stock und Stein- Erkundung des Markgräferlandes

Schönen guten Tag an alle Leser,

heute ist Sonnag und ich verbrachte ein schönes und ruhiges Wochenende in meiner neuen Heimat, in Haltingen mit einem langen Spaziergang gestern (Samstag) und einem kleinen Spaziergang heute Nachmittag nach meinem ausgiebigen Brunch, der langsam zur Tradition wird, wenn ich das Wochenende hier daheim verbringe. Heute gab es lecker Rühreier, wie sie mein Vater mir zubereitet hatte, als ich noch ein kleiner Bub war. Hier eine Kostprobe meiner kulinarischen Fähigkeiten:

 

Mittlerweile verstehe ich viel besser, dass arbeitende Menschen das Wochenende unbedingt brauchen, um zu regenieren. Erst vergangenen Freitag fiel mir das aufstehen um 5.30 Uhr viel schwerer als sonst, da ich ziemlich kaputt von der ganzen Woche war. Aber zum Glück habe ich das Wochenende gut genutzt, um die Batterie aufzuladen. Daher dachte ich mir gestern (Samstag) ich gehe mal etwas spazieren, um die GTegend etwas zu erkunden. GTesagt, getan. Also kurze Hose angezogen, Sonnenbrille und Bluetooth-Köpfhörer an und ab gehts. Beim Müll rausbringen fiel mir ein Bauernweg auf genau gegenüber meines Hauses, welcher mich neugierig machte, denn in der Richtung liegt der Rhein. Daher beschloss ich den Weg mal zu erkunden und zu klären, ob ich einen direkten Bauernweg zum Rhein finden kann. Ich lief also den Weg entlang, doch merkte nach einpaar hundert Metern, dass ich nicht weiter kann, da mich ein Zaun einer Baustelle den Weg versperrt. Ich betrachtete die Baustelle und da fiel mir ein, dass in der Nähe meiner Arbeitsstelle auch eine große Baustelle ist, die ich bisher nicht weiter erkundet hatte. Aber auf den ersten Blick erkannte ich einen Kreisverkehr auf der Baustelle, die mir den Weg versperrt und gefühlt etwa 300m von meiner Wohnung liegt, seht einfach selbst:

 

Ganz klar zu erkennen ein Kreisverkehr. Aha dachte ich mir, bald kommt hier eine neue Straße hin die zum Rhein führen muss, Gar nicht so übel für mich, da fiel mir ein Gespräch ein beim Mittagessen beio der Arbeit, in dem ein Kollege meinte, dass dieser Kreisverkehr schon ewig gebaut wird und nicht fertig wird. Jetzt wurde mir langsam klar welchen Kreisverkehr er gemeint haben muss.Offensichtlich war für mich hier kein durchkommen, also ging ich einpaar Meter zurück und blickte mich um wie ich auf direktem Wege zum Rhein kommen könnte, da dies nun mein angepeiltes Zi9el für heute war. Einmal zu Fuß zum Rhein zu laufen. Ich blickte mich um, doch es war kein deutlich ausgebauter Weg erkennbar, nur zugetretene Pfade entlsng oder durch das Feld aber quer Feld ein zu laufen erschien mir etwas stupide, daher wählte ich einen von Autoreifen platt gefahrenen Pfad

 

 

So sieht die karge Landschaft hier zurzeit aus wohl wegen dem heißen Sommer. Auf jeden Fall kam ich durchs Feld zur Hauptstraße, zur Heidelinger Straße, wo ich einen Verkaufsstand für Erdbeeren entdeckte und mir die Tatsache klar wurde, dass es bequemer gewesen wäre, wenn ich einfach meine Straße lang gelaufen wäre bis zur Heidelinger Straße und somit der Bauernweg keinerlei Abkürzung ist, was solls trotzdem was gelernt zumindest. Am Erdbeerenstand angekommen, lief ich die Hauptstraße einfach weiter entlang  Richtung Rhein, da ich den Weg mit dem Auto als Beifahrer bereits fuhr und wusste, dass ich richtig war, wenn ich zum Rhein gelangen wollte. Die Straße schien zunächst gut ausgebaut und für Fußgänger und Radfahrer nutzbar zu sein, bis ich zur Baustelle kam, also zum Kreisverkehr, der schon wieder meinen Spaziergang störte, da der Fußgängerweg plötzlich endete:

 

 

Zack Ende Gelände. Hier war ich also nun am Kern der Baustelle. Aber so wollte ich das Abenteuer nicht enden lassen, also lief ich weiter weit rechts entlang der Leitplanke Richtung Autobahnbrücke, die zum Rhein führt.

Zum Glück war es nur eine 50er Zone, trotzdem kamen mir die Autos schnell und laut vor, was mein Adrenalin im Blut ansteigen ließ. Aber mit „Blick nach vorne “ ging es weiter bis ich am Rhein ankam und ein Restaurant direkt am Yachthafen fand, welches ich bereits kannte und wusste, dass es dort Bänke zum Sitzen gab, also erstmal eine Rast einlegen und:Hey ich habe es tatsächlich zu Fuß bis zum Rhein geschafft

 

Das war das Restaurant, welches gut besucht war und ich daher kein Foto vom Eingang machte, sondern mich auf die Bank saß und gemütlich den Ausblick genoss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu bestaunen gabs eine Menge Boote im Yachthafen. Mir fiel auch auf, dass der gesamte Parkplatz von Schweizern und Franzosen besetzt war, kaum Autos aus Lörrach. Auf jeden Fall war es zwar warm aber eine leichte Brise wehte entlang des Rheines, was in mir eine Art Urlaubsgefühl erzeugte und mich gut abkühlte. Nach einer Weile entschloss ich mich wieder zurück zu laufen um nicht zu spät zu kommen, also Marsch den selben Weg zurück, ohne Abkürzungen oder sonstiges. Daheim angekommen, ging ich an den Rechner, um die Augen zu trainieren ind schaute in Google Maps nach dem Restaurant und es stellte sich tatsächlich raus, dass das Restaurant 2,5km entfernt von meiner Wohnung liegt, also bin ich an dem Tag satte 5km zu Fuß gelaufen, nicht übel für einen Samstag. Ich denke das ist auch für gesunde Menschen eine ordentliche Strecke. Heute morgen beim Aufwachen spürte ich die 5km auch in den Beinen und am restlichen Körper. Ich war aber trotzdem sehr stolz auf mich. Und nächstes mal esse ich auch was im Restaurant, was nicht übel zu sein scheint.

Zweiter Geburtstag und endlich 3 Jahre alt

Zum heutigen Anlass war ich quasi gezwungen einen Beitrag zu verfassen, da heute mein zweiter Geburtstag / Überlebenstag ist und es viel zu berichten gibt, denn heute war mein dritter Arbeitstag bei Vascomed und zugleich der bisher längste mit 7,5 Std., da ich von 15bis 16 Uhr eine QMM Schulung hatte, in der mein Kopf zu explodieren drohte. Ich merkte heute deutlich, dass ich noch nicht Vollzeit arbeiten kann, beim besten Willen nicht, wobei ich mich jetzt seit Montag jeden Tag in den Stunden gesteigert habe und mal sehen wie es am Ende des Monats aussieht. Ich muss dazu sagen, dass mein Team echt klasse ist und sehr viele Leute Rücksicht auf mich nehmen, wofpür ich echt dankbar bin. Am Montag,. meinem ersten Tag, gab es eine Kennenlern-Runde mit Lebenslauf, Schuhgröße, Lieblingsbaum, etc. “ war ein kleiner Witz in der Runde“. Ich habe mittlerweile auch einpaar nette Kollegen, mit denén ich regelmäßig die Mittagspause verbringe. Zwei nette Jungs und eine Dame auds meinem Büro. Also ich fühle mich bisher sehr wohl und hätte es fast nicht gedacht einen geregelten Arbeitstag zu haben. Auh mein sonstiger Tag läuft immer recht gleich ab. Morgens wache ich von selbst gegen 5.30 Uhr auf und gehe an den Laptop zum Augentraining, während mein Kaffee kocht, den ich den Abend davor beladen habe. Danach ziehe ich mich an und laufe gemütlich Richtung Bushaltestelle, wo ich gestern einen jungen Mann angesprochen hatte, und es stellte sich raus er heißt Olek und wurde in Usbekistan geboren, kann russisch und ist erst seit 4 Jahren oder so hier, ein sehr netter 15- jähriger, den ich jetzt öfters morgens sehe, da wir im gleichen Bus fahren, der 55er Richtung Kandern. Ich erklärte dem Jungen, dass er in Deutschland nicht zwingend Abitur braucht zum studieren, da er Sorge trug, weil er in Kandern kein Abitur machen kann auuf der Gesamtschule. Ich fühlte mich verpflichtet ihm etwas zu helfen und erklärte ihm ich sei Wirtschaftsingenieur etc. Lustig und beschämend war, dass er mich die ganze Zeit siezte, was mir total unangenehm war, da ich mich so alt fühlte. Ich bot ihm natürlich sofort das DU an, aber es rutschte ihm ab und tzu weiter raus.HAHA. Heute sah ich ihn nicht, da ich einen Bus später nahm als sonst und zwar den um 7.43 und nicht 7.13 Uhr. Ich wusste gestern schon,. dass heute ein langer und anstrengender Tag sein würde und bin später ins Geschäft als sonst. Ein HOCH auf die Gleitzeit. Jedoch sehe ich ihn morgen bestimmt wieder und rede ne Runde mit ihm solange wir auf den Bus warten. Ich muss sagen, dass er mir sehr reif für einen 15-jährigen vorkommt, was evtl. auf seine Herkunft zurück zu führen ist. Er beteuerte öfters er sei kein Usbeke(obwohl er den Pass besitze), sondern Russe. Das brachte mich etwas zum schmunzeln. Ich antwortete: Solange du kein Kirgise bist oder Aserbaidschane, sei alles gut. ;). Wir lachten kurz zusammen und da kam schon der Bus. Auf jeden Fall wollte ich den netten jungen Mann erwähnen, da ich ihn positiv in Erinnerung behalten habe. Ansonsten habe ich neue mentale Übungen für mein Handtraining, welche meine rechte Hand und linkes Bein zucken lassen, was sich seltsam anfühlt, sprich ich konzentriere mich auf die linke Hand und bemerke wie der linke Fuß zuckt und die rechte Hand unterbewusst auch mittrainiert, ganz seltsam, aber das seien wohl die Spiegelneuronen, sagte man mir. Gerade spülte ich mein Geschirr ab, damit es morgen früh trocken ist und danach machte ich meine Übungen für die Hand, wobei ich das Bionmess H200 schon gleich bei der Heimankunft angelegt hatte und laufen ließ. Also läufts mit der Hand ganz gut und ebenfalls mein Augentraining büßt nichts an Intensität ein seit dem Umzug, was mich freut, da ich jeden Tag merke wie wichtig ein Auto doch ist.

Happy Birthday, in 3 Jahren in die eigener Bude mit gutem Job und ohne Gehhilfe zum Job
Lieferando liefert bis an die Wohnungstür. Danke.

Heute zum Geburtstag gönnte ich mir ein bestelltes chinesisches Essen zur Feier des Tages und weil ich nichts mehr daheim vorrätig hatte, außer Eier und Gurken.

Achja bevor ich es vergesse, mir wurde heute mitgeteilt, dass bald mein L300 von Bioness kommt, da der neue Fußschalter eingetroffen sei, d.h ich gehe nächte Woche mal zu Fuß bis nach Hause, da ich das Gefühl habe, dass es eine Abkürzung durch die Felder gibt, was mir aber ohne Bioness zu heikel ist in der Mittagshitze einen neuen Heimweg zu suchen. Das mache ich dann mit dem Gerät am Bein und wer weiß vll ist es einfacher zu Fuß zu laufen, als immer auf den Bus zu warten. Ich werde berichten. So noch kurz duschen und ab ins Bett. Seitdem ich arbeite, schlafe ich fester und tiefer, vermutlich durch die Anstrengung.

Neuer Coach- neue Richtung

Heute kam ich recht spät nach Hause gegen 4 Uhr morgens, da ich mit Freunden und Bekannten in unserem Stammlokal etwas gefeiert haben. Auf die Nachricht, dass ich einen Job gefunden habe und deswegen umziehen werde, war der Wirt sichtlich erfreut und lobte mich, dass ich immer besser aussehe und man von meiner Hemiparese nicht mehr viel merke. Das war sehr schmeichelnd und nett von ihm. Tatsächlich ist zurzeit der Fußschalter meines L300 wieder defekt, worauf ich ohne blinkende Ampel um dsen Hals in der Bar war, also quasi „undercover“. Dass blinkende Steuermodul fällt nun mal wirklich auf in dunklen Gegenden. Achja weiterhin hatte ich gestern Nachmittag ein sehr interessantes Telefonat mit meinem neuen Coach Janina Wisniewski, die ich über youtube ausfindig gemacht habe und die mir mit einem customized Training für meine linke Hand helfen soll. Wir hben uns am Telefon gleich gut verstanden und ich bin gespannt was in den nächsten 8 Wochen noch geschehen wird. Janina hat seit ihrer Geburt eine Hemi rechts und ist mittlerweile topfit mit ihren 25 Jahren. Ich hoffe mir von ihr einpaar gute Techniken zu erlernen, die auf mich zugeschnitten sind. Achja weiterhin reise ich morgen, am 21.6 nach Stuttgart zur Hochzeit von Olga, die ich aus der Reha kenne. Wie vorhin erwähnt, reise ich ohne Bioness am Bein, was mich aber nicht groß verunsichert, da ich ganz gut zu Fuß bin und mir das Gerät sowieso abgewöhnen möchte.

 

Ein Hoch auf unseren Busfahrer- HOCH!

Vergangenen Mittwoch, am 5.6.19 entschied ich mich zum Friseur zu gehen wie gewohnt, da mein zu lang gewordenes Haar mich störte. Also nahm ich den Bus 103 um 11Uhr an meiner Haltestation: Johann Peter Hebel- Str. richtung Stadtmitte zu meinem Stammfriseur bei dem ich einen Termin hatte. Nach einem kurzen Warten kam ich rasch dran und wurde sehr gut frisiert wie immer. Ich entschloss mich danach kurz bei der Ergotherapie vorbeizuschauen, um die dortigen sanitären Anlagen zu nutzen. Dabei geriet ich in ein Gespräch mit der dortigen Praktikantin und ging danach weiter zum Schlüssel, um den nächsten Bus zu erwischen, damit ich noch ins Fitnessstudio gehen konte. Achja zu erwähnen ist noch, dass es an dem Tag sehr sonnig war und heiß, daher trug ich eine Sonnenbrille. Beim Schlüssel angekommen bemerkte ich, dass ich noch gut Zeit habe bis mein Bus kommt und hol mir aufgrund dessen einen Kaffee im dort gelegenen Heitzmann Café und genoß diesen in der Sonne draußen sitzend. Als mein Bus kam war ich gerade mit meinem Kaffee fertig geworden, also schmiss ich den Becher fort und stieg ein.Die Plätze hinten waren alle leer und so sitzte ich mich in die Nähe des Ausganges. Die Fahrt war angenehm und ging ganz schnell, da um die Uhrzeit wenig Verkehr ist. Um 12Uhr kam ich wieder an meiner Bushaltestelle an und lief sofort nach Hause. Ein schöner sonniger Tag und passend dazu ein fresher Haarschnitt. Welch ein guter Tag dachte ich mir.

Hier ein Foto wo ich im Café saß und auf den Bus wartete.

Daheim angekommen war alles wie immer, ich ging an den PC und absolvierte mein Gesichtsfeldtraining nachdem ich meine Sporttasche prüfte und neue Kleidung einpackte. Nach dem Training zog ich mich wieder an und wollte wieder zum Bus, um ins Fitness zu fahren, also lief ich los mit genug Zeit im Rücken. So jetzt kommt der Höhepunkt: An der Haltestelle Kanadaring angekommen, stehe ich auf und aktiviere meine Bioness-Steuerung und bemerke ein rotes blinkendes Licht auf der Bedienung und denke mir na toll, das muss die Batterie sein, die leer ist. Scheiße, aber egal, dann laufe ich halt ohne Bioness. Mein Blick wandert nach unten auf mein linkes Knie und ich bemerke ich habe die Manchette gar nicht an. Scheiße, habe ich das Teil daheim ausgezogen und liegen lassen dachte ich mir spontan. OK nicht so wild, es liegt bestimmt daheim.

Beim Anziehen nach dem Training dachte ich nochmal dran daheim sofort nach dem Gerät zu gucken, also fuhr ich heim, wohlgemerkt alles ohne Bioness.Daheim angekommen finde ich die Manchette nicht in meinem Zimmer, Verdammt, WTF? Habe ich heute mein teures Bioness Fußhebersystem verloren? Ich gehe gedanklich meinen bisherigen Tag durch und überlege wo es passiert sein konnte, dass es mir vom Bein flog, was durchaus nicht abwegig erschien, da ich am linken Bein nicht viel spüre. Also rufe ich zuerst bei der Ergo an, vll in der Toilette liegen gelassen?Maybe, danach rufe ich meinen Friseur an, der mir versicherte, ich trug das Teil am Bein, als ich ging, er konnte sich erinnern. OK, dann rufe ich das Café an nd hinterlasse meine Nummer. Wer will was mit dem Teil anfangen, es ist weder ein Handy, noch eine Geldbörse. Ich gehe online und suche nach dem Fundbüro der SWEG und schreibe dieser eine Mail mit Bild des Gerätes, da es schwer zu beschreioben ist mit Worten, Gleichzeitig bekomme ich langsam Sorge das Teil echt verloren zu haben und nie wieder zu sehen, was furchtbar wäre, da es mir bisher so viel genutzt hat.

Mir fällt ein, dass ich beim Wegwerfen des Kaffebechers mein Bioness aktiviert hatte um die Treppe hoch und runter zu laufen. Immer mehr denke ich, dass es im Bus liegen blieb. Einen Tag später, am Donnerstag, entschloß ich mich bei SWEG anzurufen und die nette Dame am Telefon erkannte mich mit den Worten, ah Sie sind das mit der blauen Manchette, ja gut dass Sie unhs das Foto schickten, Nein es ist bisher nicht aufgetaucht, ich solle bitte warten Sie melde sich wisse sie mehr.

Es ist Freitag morgen und mein Handy weckt mich durch Vibration, da lautlos eingestellt, ich wache auf und sehe eine Festnetznummer aus Lahr und gehe ran: „Ja guten Morgen hier spricht Frau… von der SWEG, Ihre Manchette wurde gefunden“ WTF? Nicht Ihr Ernst? Wirklich? WSie erklärt mir wo und wann ich es abholen kann, aber verdammt es ist Freitag und ich habe Therapie, aber sofort wenn ich daheim bin laufe ich rüber zum Hauptsitz und hole das Teil.

die abgeholte Bioness Manchette.

Nachdem ich daheim ankam lief ich sofort los und war ganz aufgeregt. Die Dame am Empfang war sehr freundlich und wusste sofort Bescheid, doch frug kurz nach was das eigentlich für ein Gerät sei. Ich lächle etwas und erkläre es ihr im Schnelldurchlauf. Daheim angekommen, steckte ich erstmal das gesamte System ans Netz zum Aufladen, da die Batterie natürlich leer war nach so einer langen Zeit. Ich musste ja sofort prüfen ob alles funktioniert. Meinem BG-Berater, dem ich die ganze Geschichte vorab erzählt hatte, schrieb ich sofort eine Mail, damit er Bescheid weiß, dass ich das Teil wieder habe. Also nochmal großen Dank an den netten Busfahrer und die SWEG. Der Bus ist und bleibr mein Favorit im öffentlichen Verkehr.

Große Schritte dieses Jahr

Ich habe heute Vormittag eine Zusage für eine Ingenieursstelle in der Medizintechnik erhalten und zwar genau wie ich es gewollt hatt, teilzeit. Es handelt sich um einen hidden champion im Bereich Kardiologie. Ich freue mich sehr auf die Stelle, da ich auch gezwungen bin umzuziehen weiter in den Süden nähe Lörrach. Trotzdem ist die Geschichte mit der Uni Freiburg nicht ganz vom Tisch, sondern eher auf die Zukunft verlegt. So oder so es bleibt spannend bei mir. Die Saebo Flex ist auch noch unterwegs und wird in zwei Tagen angepasst. Morgen gehe ich in die Stadt und melde mein Gewerbe ab, da es nicht mehr nötig ist eins zu haben. Ansonsten freue ich mich weiterhin auf meine
Physiotherapie die zwei Wochen ausfiel wegen Urlaub. Am Donnerstag gehts wieder los. Juhuu. Bin aber trotzdem fleißig am trainieren in der Muckiebude.

Birthday is coming

Saebo is coming

Updates sind nicht immer besser. Ich quäle mich gerade mit dem Blogeintrag, nach dem Update der Homepage letzte Woche

Das Ding kommt bald und zwar passend zu meinem Geburtstag

Job is coming. Ich erwarte kommende Woche eine Rückmeldung von einem potentiellen neuen Arbeitgeber in Binzen bezüglich einer Arbeitsstelle, worauf ich mich freue nachdem die Stelle an der Uni Freiburg nicht klappte und ich eine ausführliche Mail mit Begründung erhielt, die ich nachvollziehen konnte und einsah, dass ich als Berufseinsteiger nicht die beste Wahl für die Stelle bin , zumal mein Handicap auch eine Role spielt.

Duck Tales

Da heute mein Wochenende angefangen hat, war ich so frei etwas nettes zu tun. Seit etwa 2 Wochen brütet eine Ente etwa 10 Eier aus in der Nähe meines Wohnortes. Fast jeden Morgen laufe ich an der Ente vorbei auf dem Weg zum Früjstück und sehe nach ihr und ihren Eiern. Beim heutigen Rückweg kam mir die Idee die Ente mal zu füttern. Dabei hab ich nochmal mein Bioness getestet bevor ich es wieder zur Reparatur gebe und siehe da es scheint normal zu funktionieren. Die weibliche Ente wurde von einem Erpel bewacht, der auch eine Scheibe Toast bekam zur Stärkung. Ich bin mir sicher, dass sich beide gefreut haben über den Snack, da es die letzten Tage etwas kälter geworden ist und die Ente viel Energie braucht für das Brüten. Der Trick bestand darin das Brot direkt neben die Ente zu werfen, da sie sich nicht von ihrem Nest bewegt. Dies gelang mir recht gut, wie man auf dem Bild sieht. Ich freue mich bereits auf den Zuwachs und auf die Entenfamilie. Ich versuche Fotos zu machen der ganzen Bande, wenn es soweit ist, was noch etwa 2-3 Wochen dauern dürfte.

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