Lieber ein Uhu in der Wohnung als ein Spatz in der Hand

So über zwei Wochen ist meine Rückkehr aus dem bayrischen Wald nun her und ich hatte meine Ernährung umgestellt nach dem Heilfasten. Mittlerweile sind die ersten Erfolge sichtbar. Ich bin nun im Club der Uhus und nein damit sind nicht die Vögel gemeint, sondern die Leute die unter Hundert Kilo wiegen, was ich tatsächlich geschafft habe und es ist ein gutes Gefühl und im Nachhinein war es nicht so anstrengend wie gedacht, aber völlig notwendig. Zum Beweis ein Foto:

Weiterhin hatte ich heute ein Bewerbungsgespräch an der Hochschule Offenburg, um dort in der Verwaltung zu arbeiten. Das Gespräch war recht angenehm und es wurde viel zusammen gelacht. Jedoch gab es insgesamt etwa 40 Bewerber und das ist verdammt viel. Ich hoffe ich konnte mit meiner charmanten Art überzeugen. In wenigen Wochen werden wir sehen.

Im Mittelalter gab es auch keinen Strom

Gestern war ich gezwungen mein Bioness L300 für mein linkes Bein zur Repartur zu geben, da der Fußschalter defekt ist und das gesamte System eingeschickt wird.Dadurch bin ich nun gezwungewn ohne Strom zu laufen, da ich nicht bereit bin die alte Schiene zu tragen, da diese das Sprunggelenk nur unnötig steif macht, was ich nicht möchte. Aber bisher klappt das Laufen auch ohne Strom, wobei ich etwas langsamer laufe, was ich zugeben muss. Jedoch war ich heute bereits im Fitness und zwar mit dem Bus, also klappt das auch ganz gut. Auch der Weg von der Physio zur Ergo klappt ganz gut ohne Hilfsmittel. Beim Augentraining habe ich manchmal Erinnerungen an Elzach und wie ich aus dem Fenster Leute beim Gehen beobachtete in der Hoffnung wieder Fußgänger zu werden. Und langsam nähere ich mich diesem Ziel immer weiter an. Aber auch meine Hand vernachlässige ich nicht. Für kommende Woche habe ich einen Vertreter von ProWalk eingeladen, welche die Saebo-Schiene veräußern, die ich aus Gaillingen kenne und sehr sdchätze, welche jedoch als reine Therapieschiene benutzt werden wird in der Ergo, da ich Hilfe beim Anlegen brauche und daheim das H200 habe. Alles in allem mache ich in vielen Bereichen weiter Fortschritte, was hoffentlich anhält. Ebenfalls achte ich weiter auf meine Ernährung und bin weiterhin am abnehmen für den Sommer. Ich hatte ja die Massephase für beendet erklärt und es klappt gut.

Mayday in der Notaufnahme

Nach einer sehr anstrengenden Herreise nach Böbrach, Niederbayern, merkte ich im Bett, dass mich irgendwas am linken Oberarm schmerzt, dachte mir aber nichts weiter dabei. Ich fühlte mich seit Tagen etwas angeschlagen, fühlte sich nach leichter Erkältung an. Am nächsten Morgen, Montag, den 4.2.19 sprang ich ins Badezimmer und spürte wieder den Schzmerz am linken Arm, also guckte ich in den Spiegel und siehe da ein rießiger Abszess am Bizeps. Also greifte ich zum Hörer und rufte erst meinen Hausarzt an, der mir dringenst riet einen Arzt aufzusuchen, da es wegen der Hemi zu Problemen kommen könnte, also bin ich zur Rezeption und bat um Hilfe. Der nette Besitzer des Hotels fuhr mich zum ansässigen Arzt und dieser überwies mich sofort ins Krankenhaus nach einem kurzen Blick. Der Abszess war bereits derart fortgeschritten, dass nur noch ein operativer Eingriff möglich war, also ab ins Krankenhaus mit dem Taxi nach Viehtach, wo ich in ein Zimmer mit 3 alten Männern kam, um über Nacht zu bleiben, so dass die OP am Dienstag starten, etwas übertrieben wie ich fand, aber die Stelle sei sehr dumm gelegen, also in Ordnung.In der Notaufnahme wurde ich sogar vom Chefarzt begutachtet, der mich nach meiner Hemi fragte und ich ihm mit einpaar Schlagwörtern kurz und bündig alles erklärteund zwar: traumatische dissektion arteria carotis, mediainfarkt. da sprach er mir sein Bedauern aus, jedoch sagte er zugleich ich solle froh sein noch am Leben zu sein, weil bei dem Blutverlust müsste ich eigentlich tot sein, was mir so noch nicht ganz klar war und immer wieder erschreckend ist, wie knapp der Unfall doch war. Ich bedankte mich und sagte ihm gleich, dass ich nicht vor hätte lange hier zu bleiben, da ich eigentlich Urlaub machen wollte und nicht im Krankenhaus liegen. Kurz und bündig:

Die OP wurde auf Dienstag, 5.2.19 um 14.55Uhr gelegt, also musste ich nur 1 Nacht dort bleiben und das Fasten ging ja auch weiter. Aber anstatt 14.55 wurde es dann tatsächlich viel später, gegen 16.30Uhr. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Chirurgen, einem Siebenbürger , fühlte ich mich in guten Händen. Tatsächlich ist Lahr vielen Leuten hier ein Begriff. Die OP verlief gut und ich hatte und habe keinerlei Schmerzen. Die OP-Schwester sagte mir es sei viel Eiter im Abszess gewesen. Daher war auch mein Immunsystem ausgelastet und meine Erkältung breitete sich aus, da der Abszess das Immunsystem auf Trab hielt. Nach der OP und einer kleinen Pause ruhte ich mich etwas aus und trank was, da ich den ganzen Tag nüchtern war und schon Angst hatte nicht dran zu kommen. Mittlerweile ist Mittwoch und ich fühle mich etwas kränklich aber es geht Berg auf und ich bin wieder bei den Fastenleuten zugange, die mich alle vermisst haben. Ansonsten musste ich heute feststellen, dass meine Ladebuchse am Handy defekt ist, weshalb es sich nicht aufladen lässt. Etwas blöd aber ich habe mir mein DB Ticket ausdrucken lassen und mal kein Handy ist auch in Ordnung. Sobald ich zu Hause bin, lasse ich das Handy reparieren. Bis Sonntag halte ich das Fasten noch aus, wobei es schon schwer ist zu hungern, aber man gewöhnt sich dran.

Slippin Arty

Guten Abend verehrte Leserschaft,

seit dem letzten Beitrag ist eine Menge passiert, so dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll. Dem Titel gerecht werdend fange ich mit vergangenem Freitag an, dem 25.1.19 an dem ich morgens nach dem Aufstehen schnell merkte, dass die Batterien meines elektrisch. Fußhebers leer gingen über Nacht, weswegen ich das System daheim ließ zum Aufladen und ohne zum Frühstück lief zur Oma. Beim „aus der Tür gehen“ merkte ich schnell die klirrende Kälte und sah sofort den Schnee und das Eis und das ausgerechnet heute, wo ich kein Beinsystem trage. Oh welch blöder Zufall aber macht nichts, also stiefelte ich los Richtung Oma und merkte nach kurzer Zeit, dass ich zwar langsamer aber relativ sicher laufen kann im Schnee. Auf dem Weg wurde mir klar, dass ich nach meinem Physio-Termin durch die ganze Innenstadt laufen muss zum anschließenden Ergo-Termin wie jeden Freitag und das ohne Beinsystem? Das machte mir kurz Angst, weil ich wusste, dass ich unsicherer laufe, wenn ich erschöpft bin und müde. wie oft nach Physio und dann noch das Kopfsteinpflaster in der Stadt! Oh no. Aber die alte Schiene anziehen kommt nicht in Frage und irgendwann muss ich lernen in solchen Situationen laufen zu können, also Let’s go. Und so lief es dann auch ab. Ich lief zwar langsamer als sonst durch die Stadt, aber lag vollkommen im Zeitplan und mein Fuß knickte nicht einmal um. Kaum vorstellbar vor einiger Zeit. Also beschloss ich vor Ergo kurz in eine Bäckerei , welche auf dem Weg lag und kaufte mir einen Coffee2go, um dem ganzen noch eine Krone aufzusetzen.

Also kam ich gemütlich mit einem Kaffe in der Hand bei Ergo an und musste meinen Tzherapeuten darauf hinweisen, dass ich kein System am Bein habe, was bedeutet er hatte es vorher nicht bemerkt. Das fühlte sich an wie ein kleiner weiterer Sieg und ich muss keine Angst haben, wenn mir mal die Batterie leer geht und eigentlich trage ich zurzeit das System nur, weil meine Physio es mir empfohlen hatte für ein weiteres halbes Jahr, wobei sie bemerken musste, dass ich meinen Fußhebermuskel mittlerweile selbst bewusst anheben kann, was früher nicht ging und das kommt definitiv vom System, daher trage ich es noch das nächste halbe Jahr, was mich nicht sonderlich einschränkt. Im übrigen zeigt auch die Hand erhebliche Fortschritte dank Bioness, da die Finger der linken Hand immer lockerer werden. Leider ist mein Armsystem gerade in Reparatur, da die Handstrecker nicht funktionieren, was vermutlich ein defektes Kabel als Grund hat. Ich war heute kurz in Offenburg mit meinem Freund Eduardo, um das System zur Reparatur zu geben.

Ansonsten ist noch zu erwähnen, dass ich am 22.1.19 mein erstes Vorstellungsgespräch in Freiburg bei Ferchau hatte, was auch sehr gut lief und ich großes Lob erhielt für meine Motivation und geistigen Zustand. Das tat sehr gut sowas zu hören. Ich wurde nun bei Ferchau in die Datenbank genommen und werde sicherlich in Kürze an ein gutes Unternehmen vermittelt werden, worauf ich mich sehr freue. Jedoch laufen auch weitere Bewerbungen parallel weiter, so dass ich mehrere Eisen im Feuer habe.

 

Hier ein Foto in Bewerbungsmontur: Angezogen habe ich mich dabei tatsächlich alleine morgens, ja, auch das Hemd samt Knöpfen, alles machbar.

 

Und kauf ich Sachen auf Pump, dann nur im Fitnessstudio

Hallo zusammen, erstmal frohe Weihnachten nachträglich und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019.

Heute ist mir der Gedanke gekommen ich könnte mal ein kleines Weihnachtsspezial machen . Das vergangene Jahr war wahrlich sehr turbulent aber zugleich auch sehr schön.  Ich beendete im Fubruar 18 mein Studium und bin zur Zeit aktiv auf Jobsuche. Gestern war ich seit einigen Jahren mal wieder im Europapark mit meiner Schwester und meinem Schwager, was für ein Erlebniss, wo ich doch noch vor 1 Jahr dachte ich werde nie wieder den Park sehen. Tatsächlich sind wir sogar drei mal die Schiffsschaukel gefahren und eine Kinderbahn für meinen Neffen, aber die Schaukel hatte es in sich. Seit meinem Schlaganfall und meinem ersten epileptischen Anfall, wo ich einfach bewusstlos wurde, habe ich nun immer Angst wenn ich weit oben stehe oder sitze, dass ich fallen könnte, also eine Art Höhenangst, wobei sich das nach der Schiffsschaukel wieder gebessert hat.  Auf jeden Fall war es einer meiner Träume und ein großes Ziel mal wieder in den Park zu gehen. Letztes Weihnachten schien dies noch völlig unmöglich. Gestern war es soweit und ich muss sagen, dass sich der Europapark stark verändert hat seit 2015. Auf jeden Fall war ich dann heute natürlich im Fitness, da ich den Tag heute sinnvoll nutzen wollte und zur Zeit keine Therapie stattfindet wegen den Feiertagen. Zu Weihnachten wurde ich beschenkt mit Utensilien fürs Fitness

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine super bequeme und große Tasche nenne ich nun mein eigen. So macht Bus fahren zum Fitness Spaß.

 

Angekommen im Fitness, gab es den nächsten Erfolg. Ich war oben beim Bauchtraining und sah ein Gerät, das ich mich bisher noch nicht traute zu benutzen. Ich schaute mich um und es war niemand zu sehen also ab zum Gerät und siehe da ich konnte mein Gewicht halten, auch wenn der gesamte Unterkörper nach rechts zog.

 

 

Vorm Bauchtraining machte ich mich bereits an den Geräten warm wie immer, doch ich bemerkte etwas, und zwar, dass mich die Übungen bei weitem nicht mehr so anstrengen wie beim ersten Training. Das bedeutet wohl ich bin schon etwas fitter, also variiertze ich die Gewichte, um den „Pump“ richtig zu spüren. Dieses Pumpgefühl kennt jeder, der schon mal trainiert hhat. Wenn das Blut in die Muskeln fließt. Daher auch die Überschrift, die natürlich ein Zitat ist von einem bekannten  Sprechgesangsartisten ist.

Auf jheden Fall muss ich immer mehr machen um dieses Gefühl zu bekommen. Ebenfalls laufe ich sicherer ohne Bioness in den Turnschuhen. Kommt eigentlich gar nicht mehr vor, dass ich knicke. Nach dem körperlichen Training folgte das neuronale Training in der Sauna. Ich habe mir angewöhnt mich jetzt wie es eigentlich üblich ist nach 15min Sauna mit eiskaltem Wasser zu duschen. Dieses kalte Wassewr spüre ich ganz anders auf der linken Körperhälfte als auf der rechten, selbst die Pobacken, aber ich sehe die kalte Dusche auch als eine Art Sensitraining. Und in den 15min in der Sauna beschiesse ich meine Hand mit Kommandos, damit die Finger sich strecken, da dies zur Zeit noch mein Sorgenkind ist, die Hand. Aber wie auch der Traum des Europaparks oder sonstige jetzt unerreichbar vorkommende Ziele, werde ich irgendwann zurück blicken auf diese Zeit und schmunzeln. Denn auch meine Hand wird fit werden und dann stemme ich wieder Gewichte mit den breiten Jungs an der Hantelbank. Ganz sicher, wenn ich am Ball bleibe und weiter Gas gebe. Das Fitness als ergänzendes Training zur Physiotherapie erscheint mir als völlig sinnvoll, da ich fitter werde und Sachen trainiere, die ich in der Physio nicht so im Fokus habe. Weiterhin hatte ich heute ein sehr nettes Erlebnis in der Umkleide. Ich habe eine neue Jacke bekommen, an der nicht leicht zu erkennen ist was das Innenfutter ist und was außen, also habe ich mit der Jacke etwas gekämpft, da sprach mich ein netter Mann an, ob er mir helfen könnte 😀 Das fand ich erst sehr nett, doch verneinte und fühlte mich dann etwas dumm, dass man mir meinen Zustand so ansehen kann. Als ich die Jacke angezogen hatte, erzählte mir, dass er selbst mal Hilfe brauchte, da eer 4 Monate an Krücken lief wegen seines Knies und er das kenne. Dieses kurze Gespräch fand ich dann wieder ermunternt, da er  mir auch riet: Kopf hoch, das Leben geht weiter. Und verdammt da hat er Recht. Es geht immer weiter und zur Zeit laufen auch noch Bewerbungen für einen Job, also Vollgas. Leider fand ich kein passendes Stellenangebot im Europapark für mich. Schade. Aber dafür habe ich mich vorgestern für stryker in Tuttlingen beworben. Also der Ball ist im Spiel. Ich nutze die Zeit jetzt noch für Training bevor mich die Arbeitswelt voll und ganz in Anspruch nehmen wird.

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Urlaubsreview und Zwischenstand

Sehr verehrte Leserschaft, die stetig zunimmt. Ich sitze gerade etwas müde und erschöpft vor dem PC, da ich heute fleißig im Fitness war, wie es sich mittlerweile eingebürgert hat am Mittwoch, meinem therapiefreien Tag. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass ich heuteviel mehr trainieren konnte, da ich viel fitter war, im Vergleich zu vor 2 Wochen, kurz nach Anmeldung. Meine Bauchmuskeln tun bei weitem nicht mehr so höllisch weh wie beim ersten Training. Dies deutet darauf hin, dass das Fitness bereits Früchte trägt und ich stabiler im Rumpfbereich werde, was letztens meine Therapeutin auch gefordert hat. Also lautet die Devise wie gewohnt: Dran bleiben! Fällt auch leichter wenn es tatsächlich Spaß macht. Ich hatte sogar Zeit kurz einen Kaffee mit Alex an der Bar zu trinken. Er geht ins Gym zur Physio. Dabei besprachen wir gleich noch eine Weihnachtsfeier in der kommenden Woche. Zum Beweis ein Foto mit dem ich zur Bar gelockt wurde:

Also ware mein Trainingstag heute sehr erfreulich. Ich schaffe mehr Gewicht und Wiederholungen bei gleichzeitig weniger Anstrengung. Dieser Umstasnd ist vielen Sporteinsteigern in der Anfangszeit bekannt. Wichtig war und bleibt die Kontinualität im Training. Vorallem ist das Fitness mehr ein ergänzendes Training zur regulären Physiotherapie, was man nicht ersetzen kann, da dort die Aufsicht und die Qualität eine große Rolle spielen. Merke ich oft beim Gehen. Wenn ich nicht auf die Qualität achte bin ich deutlich schneller unterwegs, was mir aber keinen Mehrwert bringt, da Schnelligkeit alleine nicht hilfreich ist, wenn dafür die Hüfte leidet oder sich sonstige Fehlstellungen manifestieren. Ganz ehrlich spüre ich manchmal meine rechte Hüfte beim langen laufen, was mir etwas Angst macht, da evtl. der Verschleiß zu hoch sein könnte, also Knorpelschäden. Hatte ja auch die letzten Wochen immer wieder Schmerzen im linken Knie, was aber wieder in Ordnung ist. Daher muss ich tatsächlich gut auch mich Acht geben und am besten einpaar unnötige Kilos verlieren. Bin aber tatsächlich sehr froh wieder im Fitness unterwegs zu sein, da ich mittlerweile sogar einpaar nette Kontakte geknüpft habe und die Sauna einfach meiner Haut sehr gut tut, wie auch das Solarium. Auf jeden Fall sdollte das heute noch ein Doppeleintrag werden, da ich noch meinen 1-wöchigen Aufenthalt in München erwähnen wollte vom 1.12.-9.12.18. München an sich war natürlich sehr schön, vor allem die Therme Erding hat mir gut gefallen. Desweiteren habe ich gefühlt fast jeden Weihnachtsmarkt in München besucht und das Münchener Spezial nicht ausgelassen: Feuerzangenbowle:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles in allem war es eine sehr schöne Woche, man könnte glatt sagen eine Woche ‚Urlaub. Abschalten vom Alltag und dem ständigen Training. In der U-Bahn wurde ich genau so über den Haufen gerannt wie jeder andere, was ich sehr gut fand, bzw. ich fühlte mich gleich und auf Augenhöhe mit den anderen. Mir fiel auch auf, dass ich nicht sofort von jedem angestarrt wurde, wie hier zu Hause wenn ich mal einkaufen gehe.  Am ersten Abend ließen wir es schon sehr gehörig knallen mit der Cocktail Tram, in der Musik läuft und Cocvktails verkauft werden. Hier ein Einblick:

 

 

 

 

 

 

 

Dabei lernte ich sehrt nette Freunde meiner Gastgeberin kennen, die sehr nett waren und freundlich.

Die Tram erwies sich als Stimmungshighlight, auch wenn ich zunächst vom Schlager etwas abgeneigt war, was sich aber schnell legte.

Und wer Münchren besucht darf selbstverständlich die gute Küche nicht vergessen. Eigentlich hatte ich zunächst vor nicht all zu viel zu essen, aber das Urlaubsfeeling stellte sich schnell ein und bei diesem Anblick wird fast jeder schwach: Klassiker Haxe mit einem Hellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiterhin besuchten wir ein sehr gutes italienisches Restaurant, da die Gastgeberfamilie ursprünglich aus Italien stammt.

Sonnenbank Flavour

Hallo. Dieses Wochenende unterscheidet sich stark von denenb zuvor, da ich immernoch ohne Auto dastehe, jedoch die Zeit sinnvoll nutzen kann, denn ich habe mich vergangene Woche wieder im Fitnessstudio angemeldet und war gestern, am Samstag Nachmittags dort, um zu trainieren und was mir auffiel: die Bauchmuskeln sind schwer verkümmert, was evt. meine Rückenschmerzen ab und zu erklärt. Also haben sich die derzeitigen Baustellen wieder einmal gezeigt. Ansonsten war es ein geiles Gefühl wieder im Gym zu sein. Einige altbekannte Gesichter habe ich auch gesehen. Irgendwie fällt meine Hemi gar nicht so auf, da ich ohne blinkende Bioness-Fernbedienung um den Hals rumlaufe in Sportschuhen und bisher wurde ich nur einmal in der Sauna angesprochen, dass es  Stufen gibt, da auffiel, dass ich etwas Probleme mit dem runterkommen habe, aber das war bisher nur einmal und gestern vor der Sauna gönnte ich mir noch eine Runde Vitamin D, wie in alten Zeiten mit den Jungs.

Ich muss gestehen es war sehr entspannend und tat sehr gut, wie auch die anschließende Sauna, wo ich im Dampfbad den Nachbarn meines Opas traf.  Im Nebel erkannte ich ihn nicht aber er sprach mich an wieso ich meinen Opa nicht mitgenommen habe. Gleich mal ne Geschenkidee für Weihnachten in den Kopf gekommen. Auf jeden Fall bin ich noch nicht in der Lage jedes Gerät zu benutzen, jedoch stimmt der Kurs schon mal. In der ersten Reha in Elzach fragte ich mich im Bett manchmal ob ich jemals wieder ins Gym gehen werden kann. Tja die Antwort lautet Ja. Gestern war also ein Tag der mich stark an früher erinnerte- Stichwort Erinnerung, daher der von mir gewählte Titel: Oldie butgoldie. Auch das Lied von Bushido weckt Erinnerungen.

Gestern war auch eine QArt0 Prototyp, da ich zum ersten mal mit der Sporttasche  und dem Bus zum Gym bin und zu Fuß heim. Alles mittlerweile kein Problem. Und die Aktion schreit nach Wiederholung. Positiver Nebeneffekt zum Sport: Der Haut tut die Sauna sehr gut, was ich tatsächlich schon spüre und man schläft wie ein Stein.

Alltag gut alles gut

So mittlerweile kann ich behaupten mich wieder normal zu fühlen und der Reha-Geruch verlässt mich langsam. Ich hatte inzwischen die Möglichkeit den Großteil meiner guten Kumpels zu treffen, was mich immer freut. Nächste Woche unterschreibe ich vermutlich meinen neuen Fitness-Vertrag. Das Augentraining läuft ununterbrochen weiter und meine Bewerbung habe ich überarbeitet und suche Stellen. Ansonsten spüre ich einen starken Muskelkater im linken Unterbein(Wade und Sprunggelenk). Aber abgesehen davon bin ich froh und munter trotz der Kälte. Tatsächlich plane ich gerade einen Wintergrill mit zwei alten Arbeitskollegen von Janoschka. Achja heute habe ich das Buch durchgelesen, welches mir meine Physio in Gailingen empfohlen hatte: „Der Ernährungskompass“. Ich kann mich wahrlich nicht erinnern wann ich jemals ein Buch so schnell durch hatte, aber das Thema war äußerst spannend und die Erkenntnisse versuche ich in meinen Alltag einzubauen. Ich werde mir die dementsprechenden Lebensmittel dazu kommende Woche besorgen, um sie im Haushalt zu haben. An der Stelle nochmal ein Dank an eine tolle Lahrerin, die jetzt in Gailingen arbeitet, Frau Pla.. Ich werde den Namen natürlich nicht ausschreiben, wie in diesem Blog gewohnt, achte ich auf Diskretion und Seriösität. Vorallem freue ich mich auf meinen anstehenden Kurzurlaub Ende November nach München zu einer guten Freundin. Zu der Zeit fängt dann die Zeit an für Weihnachtsmarkt und vorweihnachtliche Stimmung. Vorfreude steigt

Die Geister der Vergangenheit

Lieber Blog,

ich war soeben am Training fürs  Gesichtsfeld und da läuft etwas das Kopfkino beim Anstarren des Punktes und ich dachte so über die letzte Zeit nach. Heute hat nämlich eine gute Bekannte Geburtstag, die ich in Elzach kennengelernt habe, ebenfalls mit Hemi links wegen einer Hirnblutung. Ihr Geburtstag ließ mich nun an Elzach denken und an meine Physio dort, da ich gerade von der Physio komme und verdammt mit dem Arthur von damals würde ich nicht tauschen wollen. Also damals gings mir echt übel. Ich erinnere mich wie ich die Gänge ablief mit Stock und dann ohne und mir es war damals undenkbar, dass ich stocklos durchs Leben laufen kann, aber heute ist dies der Fall. Damals schien der Berg unbezwingbar, genau so wie heute noch einige Baustellen Kopfschmerzen bereiten, aber auch dies werde ich sicherlich meistern, wie so oft bewiesen in der Vergangenheit. Weiterhin erfreulich ist mein Termin nächsten Dienstag im Fitnessstudio Sportpark in Lahr, wo mich ein Physiotherapeut begleiten wird und schaut welche Geräte für mich geeignet sind und welche nicht. Also passend zum kommenden Winter werde ich wieder meine geliebte Sauna aufsuchen können. Juhuu. Ebenfalls hoffe ich auf weitere Fortschrite bezüglich des Trainings mit dem Fitness. Auf jeden Fall habe ich in Zukunft keine trostlosen Abende mehr an denen ich nichts zu unternehmen weiß, denn ins Fitness kann man immer gehen.

Home sweet home und Fazit

Sehr verehrte Leserschaft,

seit nun drei Tagen befinde ich mich wieder zu Hause in Lahr nach 6 Wochen Reha. Entlassung war am 6.11 und mit einem weinenden und einem lachenden Auge habe ich die Reha verlassen. Einerseits fällt es schwer die Freunde zu verlassen, die man in der langen Zeit ins Herz geschlossen hat andererseits tut es gut die alten Freunde zu treffen und sich auszutauschen über normale Dinge, die nichts mit Krankheiten zu tun haben, wie gestern mit Nik, der mir ausführlich die Sprachgrenzen Deutschlands zu erklären versuchte, was mit der Völkerwanderung der Germanen zu tun hat und die wesentlichen Vorteile der deutschen Sprache gegenüber der englischen zum Beispiel. War auf jeden Fall interessant.

Auf jeden Fall war die Reha eine schöne Zeit und durchaus erfolgreich, da ich mich fitter fühle und einen neuen Plan geschmiedet habe für die nächste Zeit. Durchaus erfolgreich war die Erkenntnis, dass sich das Gesichtsfelds deutlich gebessert hat zum Jahresanfang, wobei ich weiter das Gesichtsfeld trainieren werde. Weiterhin kam man zur Erkenntnis, dass ich arbeitsfähig bin, wenn auch erst teilzeit zu Beginn, was aber sehr positiv ist in meinen Augen. Dahingehend werde ich nun vermehrt Anstrengungen unternehmen bezüglich Bewerbungen usw.

Vor allem fand ich sehr erfreulich andere Hemis zu treffen, die deutlich fitter als ich waren, was mir persönlich als Motivation dient und auch in dieser Richtung habe ich nun neue Pläne in Zukunft, zwecks Fitnessstudio und Übungspläne etc.

So geseheen muss ich mein Fazit positiv halten und die Reha als erfolgreich abschließen, obwohl ich einige Leute etwas vermissen werde, aber die Welt ist ja bekanntlich ein Dorf und mit meiner Wertmarke für Bus und Bahn komme ich fast überall hin. Daher überlege ich noch was ich am Wochenende vor habe und wo ich hinfahre. Ansonsten lasse ich jetzt langsam die Therapien daheim beginnen, damit es nahtlos weitergehen kann. Vielleicht wäre aber auch ein kleiner Urlaub nicht ganz verkehrt. Eine kleine Städtereise oder ein Wellnessbad oder ähnliches. Die passende Reisebegleiterin dafür habe ich in der Reha kennengelernt.

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