Home sweet home

Heute durfte ich die neue Wohnung meines Freundes Nik sehen und war positiv überrascht über die große und minimalistische Wohnung, die natürlich noch nicht komplett fertig ist, jedoch sind die wichtigsten Sachen fertig, wie das Wohnzimmer und die Küche. Einen besonderen mittelmeer-Flair erlebt man auf dem zum Innenhof gerichteten Balkon, der einem ein Urlaubsgefühl gibt, wie in Italien dank der südländischen Architektur, wie auch der leichten Brise, die an Strand erinnert.  Mein Resümee: eine schöne Wohnung, sehr stadtnah und gut geschnitten. Die Geschichte des Gebäudes wäre sehr interessant zu erfahren, wobei es sehr nach einer alten Fabrik aussieht, die im Laufe der Zeit zu einer Wohnung umgebaut wurde: klassische SAtadtkernerweiterungsmaßnahme.  Auch der zweite Stock war für mich keinerlei Problem, selbst mit einem vollen Magen und paar Bier intus machbar.  Zum Thema wurde schnell die geschichtliche Entstehung Lahrs und deren Folgen.  Also ein netter Spaziergang durch die Stadtmitte mit anschließendem Abendessen und einer Wohnungsbesichtigung stellt keinerlei Probleme dar. Noch völlig undenkbar vor einigen Monaten. So blickend auf die neue Wohnung von Nik, wächst in mir ebenfalls der Dang nach den eigenen vier Wänden, also nicht als Kauf, sondern einfach der Auszug von Daheim, um die Freiheiten des Alleinseins genießen zu können. Doch dies steht unumstößlich auf der To-Do Liste und gehört zur näheren Zukunftsplanung meinerseits. Alles in allem ein gelungener Abend, wobei ich mich jetzt auch auf mein Bett freue, aber so muss das sein. Am Ende eines erfolgreichen Tages, legt man sich erschöpft zum Schlafen ins Bett, denn es ist erst Montag und die Woche beginnt erst. Weiterhin habe ich einen erstklassischen Filmtipp erhalten vom Filmexperten Niklas: „Alles koscher“. Diesen Streifen werde ich mir auf jeden Fall  anschauen, da sich die Geschichte bereits sehr lustig anhört: Ein gläubiger Moslem erfährt plötzlich, dass er in Wahrheit ein Jude ist. Klingt nach einer guten Komödie. Wenn die Woche bereits so gut beginnt, dann freut mich das sehr. Morgen gehts wieder gut weiter mit Sport in der Physio, wo meine Physiotherapeutin Miriam mich schwitzen lässt, denn von nichts kommt nichts. Nach einer Stunde mit ihr zittert mein linkes Bein wie verrückt und ich bin manchmal froh es die Treppe runter geschafft zu haben  und im Auto zu sitzen. Aber hauptsache es tut sich was hinsichtlich Regeneration, wobei ich mit Miriam eine gute Therapeutin gefunden habe, die mich gut ans Limit bringt und neue Anregungen liefert für gute Übungen. Denn die Hauptarbeit findet zu Hause im Selbsttraining statt!!! Doch gegen gute Anregungen und  Tipps habe ich keine Einwände. Besonders wenn es um das Gangbild oder ähnliches geht. Ich denke im großen und ganzen schlage ich mich ganz gut, da ab und zu ein lobendes Wort fällt. Zu viel Lob darf auch nicht sein, da sonst ein Kuschelkurs droht.  Hauptsache ich freue mich auf die Therapie und ich selbst sehe die Fortschritte, was durchaus der Fall ist.

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