Heute ist Samstag, der 21.7.18 und ich habe heute meine Epelepsietabletten halbiert, um sie morgen langsam abzusetzen. Ich habe diesen Schritt im Vorfeld schon mal mit meinem Neurologen besprochen und die Prozedur ist ganz einfach: Erst Reduktion der Dosis, dann Gewöhnung und dann Absetzung, was auch ein großes Ziel ist, da ich nicht ewig diese hochdosierten Tabletten schlucken möchte. Und seltsam ist auch das ich Silvester 2017 zusammen mit Corina gefeiert habe und damals auch Alkohol trank ganz ohne Medikation, also war es möglich. Seither ist viel passiert und ich komme im Alltag immer besser zurecht, was gut ist , da die Stabilität im Alltag ganz wichtig ist. Es gibt die Theorie, dass epileptische Anfälle durch motorische Konflikte ausgelöst werden, was ich mittlerweile bestätigen kann, da selbst erlebt. Stabilität im Alltag führt zur Vermeidung von Situationen in denen motorische Konflikte entstehen können. Daher habe ich die Entwöhnung jetzt auch auf das Wochenende gelegt, damit ich in Ruhe meine Theorie bestätigen kann oder widerlegen. Wird sich morgen zeigen, da ich Abends mit Niklas ausgehen werde ohne Medikation. Ein Stück mehr Normalität.
Mir fällt gerade auf, dass dies mein erster Blogeintrag ist, jedoch bestimmt nicht der letzte. Übrigens arbeite ich zur Zeit an Liegestützen :)) Stuck fur Stuck, wie mein alter Pfleger Getano zu sagen pflegte. Mein Muskelkater im Hintern tut noch weh, aber dadurch merke ich im Training welche Muskeln beansprucht werden.
