Guten Abend liebe Leserschaft,
ein weiterer sehr heißer Tag, der Sonntag, geht zur Neige und es ist heute einiges passiert. Zunächst habe ich heute fürstlich ausgeschlafen, was der Körper wohl gebraucht hat, da der Muskelkater heute deutlich besser ist. Nach einem satten Frühstück begab ich mich zunächst ins Training mit dem H200 von Bioness für die Hand, gefolgt von Bodenübungen nach etwas Verdauung. Danach war es Zeit etwas für den Kopf zu tun, also ab an den Laptop und einen Brief geschrieben an das Scheffel-Gymnasium, um eine Kopie meines Abi-Zeugnisses zu beantragen, da ich dieses bei mir nicht finden konnte in den letzten Monaten , es aber brauche, um mich an der Fernuni Hagen zu bewerben im Studiengang Rechtswissenschaften, was ich gestern bereits online abgeschlossen habe. Also ab den Brief verfasst, kein Problem. Den Brief in den Umschlag und verklebt,, um ihn morgen früh gleich abgeben zu können. So weit, so gut. Meine Fernuni- Unterlagen legte ich zunächst in meinen gewöhnlichen Schrank und machte mein tägliches Augentraining.
Es wurde Mittag und immer heißer und da ich noch alleine war, dachte ich mir jetzt nach dem fertigen Brief mache ich die Unibewerbung auch gleich fertig, da ich mich erinnert habe eine Kopie des Zeugnisses in einem Ordner zu haben, nur konnte ich die originale Urkunde nicht mehr finden. Ich begebe mich also auf die Suche nach der Kopie und stoße auf eine Menge alter Dokumente, die ebenfalls im Ordner liegen, alte Zertifikate von Workshops und derartiger Mist aus dem Studium, also Scanner an und die wichtigsten Dokumente gescannt, um sie als .pdf sauber in meiner Ablage zu archivieren. Der Stapel wird kleiner und plötzlich trifft mich ein Schlag: Oha ein gelbes dickes Blatt Papier. ist es denn möglich? Ja ist es, zack habe ich mein Zeugnis in der Hand . Haha. War ja klar, habe ja auch den Brief bereits abgegetippt.

Trotzdem freue ich mich, da ich scheinbar doch kein Dummkopf bin, der sein Abi-Zeugnis einfach verliert nach 11 Jahren. Das wäre schon etwas peinlich, also Glück gehabt. Das Zeugnis erstmal digitalisiert und in meinen Bilderrahmen gesteckt, welcher über meinem Bett hängt, mit allen anderen wichtigen Urkunden drin. So geht nichts verloren. Puhhh, damit wäre die lange Suche beendet und mir fällt ein Stein vom Herzen kein Dummkopf zu sein. Aber zunächst ist der Papierkram für heute erledigt, ab weiter zum Training, wobei ich die ganze Zeit seit Morgens das H200 trage und es nebenbei arbeitet und die Muskeln und Sehnen der linken Hand dehnt und bewegt, was gut für die Hand ist. Es ist bereits Nachmittag und ich habe noch nicht gegessen, da Grillen auf dem Plan steht heute aber erst Abends, wenn die Sonne nicht so drückt. Also geht die Familie gegen 18 Uhr los in den Garten und ich etwa 15min hinterher. Auf dem Weg zum Garten begegne ich meinen alten Kumpel die Treppe und erinnere mich an meinen ersten Beitrag hier im Blog. Ich hatte damals versprochen die Treppe auch ohne Geländer runter zu laufen! Nochmal ein Bild zur Erinnerung:

Gesagt, getan. Ich halte mein Versprechen und laufe die Treppe zwar langsam, aber ohne Geländer runter. Juhuu. Im Garten angekommen, gibt es gleich was zu essen. Gutes Timing. Nach etwas Fleisch und Bier denke ich an Mittwoch und meine erste Busfahrt in die Stadtbibliothek und das ich die Fahrtzeit checken sollte auf dem Heimweg. Also laufe ich einen anderen Weg heim wie üblich, und zwar über die Zugbrücke Richtung Clarkes Bistro in der Flugplatzstraße zur Johann-Peter- Hebel Schule, die eine Bushaltestelle besitzt. Aber Moment mal, bin zu weit nach vorne gesprungen. Erstmal muss ich vom Garten auf die Rheinstraße und zwar verläuft der kürzeste Weg über eine rießige Treppe nähe der Gleise. Angekommen denke ich mir heute lege ich noch einen drauf und laufe die rießige Treppe ebenfalls ohne Geländer hoch.
Die Treppe ist wesentlich größer als die andere, aber mit etwas Übung klappt alles. Mein Gelaber ist nicht nur heiße Luft!
Stück für Stück immer weiter voran, das ist mein Kredo.Auf jeden Fall spazierte ich langsam aber sicher bis zur Haltestelle, um den Plan zu studieren. Das einzig nervige am spazieren gehen sind die lauten Autos, die mich doch noch stark stören, wie jeglich anderer Lärm. Offensichtlich tut sich mein Gehirn noch schwer mit dem Filtern von lauten Geräuschen. Haltestelle angekommen- Aha: Linie 103 ist meine, die mich direkt in die Stadt bringt. Bingo! Vom Schlüssel komme ich auch gemütlich zurück mit dem 109er. Perfekt. Ein Hoch auf die öffentlichen Verkehrsmittel! Auf jeden Fall freue ich mich auf Mittwoch und über meinen Fund heute.
Morgen Abend starten Nik und ich wieder eine kleine Suche nach alten Gebäuden. Also freut euch auf den morgigen Beitrag! Das zu suchende Objekt steht bereits fest, es ist das Gasthaus zur guten Quelle, welches auch in Dinglingen liegt. Übrigens habe ich gestern das Buch über Dinglingen bestellt bei Amazon. Bin sehr gespannt drauf,
