Ein Hoch auf unseren Busfahrer- HOCH!

Vergangenen Mittwoch, am 5.6.19 entschied ich mich zum Friseur zu gehen wie gewohnt, da mein zu lang gewordenes Haar mich störte. Also nahm ich den Bus 103 um 11Uhr an meiner Haltestation: Johann Peter Hebel- Str. richtung Stadtmitte zu meinem Stammfriseur bei dem ich einen Termin hatte. Nach einem kurzen Warten kam ich rasch dran und wurde sehr gut frisiert wie immer. Ich entschloss mich danach kurz bei der Ergotherapie vorbeizuschauen, um die dortigen sanitären Anlagen zu nutzen. Dabei geriet ich in ein Gespräch mit der dortigen Praktikantin und ging danach weiter zum Schlüssel, um den nächsten Bus zu erwischen, damit ich noch ins Fitnessstudio gehen konte. Achja zu erwähnen ist noch, dass es an dem Tag sehr sonnig war und heiß, daher trug ich eine Sonnenbrille. Beim Schlüssel angekommen bemerkte ich, dass ich noch gut Zeit habe bis mein Bus kommt und hol mir aufgrund dessen einen Kaffee im dort gelegenen Heitzmann Café und genoß diesen in der Sonne draußen sitzend. Als mein Bus kam war ich gerade mit meinem Kaffee fertig geworden, also schmiss ich den Becher fort und stieg ein.Die Plätze hinten waren alle leer und so sitzte ich mich in die Nähe des Ausganges. Die Fahrt war angenehm und ging ganz schnell, da um die Uhrzeit wenig Verkehr ist. Um 12Uhr kam ich wieder an meiner Bushaltestelle an und lief sofort nach Hause. Ein schöner sonniger Tag und passend dazu ein fresher Haarschnitt. Welch ein guter Tag dachte ich mir.

Hier ein Foto wo ich im Café saß und auf den Bus wartete.

Daheim angekommen war alles wie immer, ich ging an den PC und absolvierte mein Gesichtsfeldtraining nachdem ich meine Sporttasche prüfte und neue Kleidung einpackte. Nach dem Training zog ich mich wieder an und wollte wieder zum Bus, um ins Fitness zu fahren, also lief ich los mit genug Zeit im Rücken. So jetzt kommt der Höhepunkt: An der Haltestelle Kanadaring angekommen, stehe ich auf und aktiviere meine Bioness-Steuerung und bemerke ein rotes blinkendes Licht auf der Bedienung und denke mir na toll, das muss die Batterie sein, die leer ist. Scheiße, aber egal, dann laufe ich halt ohne Bioness. Mein Blick wandert nach unten auf mein linkes Knie und ich bemerke ich habe die Manchette gar nicht an. Scheiße, habe ich das Teil daheim ausgezogen und liegen lassen dachte ich mir spontan. OK nicht so wild, es liegt bestimmt daheim.

Beim Anziehen nach dem Training dachte ich nochmal dran daheim sofort nach dem Gerät zu gucken, also fuhr ich heim, wohlgemerkt alles ohne Bioness.Daheim angekommen finde ich die Manchette nicht in meinem Zimmer, Verdammt, WTF? Habe ich heute mein teures Bioness Fußhebersystem verloren? Ich gehe gedanklich meinen bisherigen Tag durch und überlege wo es passiert sein konnte, dass es mir vom Bein flog, was durchaus nicht abwegig erschien, da ich am linken Bein nicht viel spüre. Also rufe ich zuerst bei der Ergo an, vll in der Toilette liegen gelassen?Maybe, danach rufe ich meinen Friseur an, der mir versicherte, ich trug das Teil am Bein, als ich ging, er konnte sich erinnern. OK, dann rufe ich das Café an nd hinterlasse meine Nummer. Wer will was mit dem Teil anfangen, es ist weder ein Handy, noch eine Geldbörse. Ich gehe online und suche nach dem Fundbüro der SWEG und schreibe dieser eine Mail mit Bild des Gerätes, da es schwer zu beschreioben ist mit Worten, Gleichzeitig bekomme ich langsam Sorge das Teil echt verloren zu haben und nie wieder zu sehen, was furchtbar wäre, da es mir bisher so viel genutzt hat.

Mir fällt ein, dass ich beim Wegwerfen des Kaffebechers mein Bioness aktiviert hatte um die Treppe hoch und runter zu laufen. Immer mehr denke ich, dass es im Bus liegen blieb. Einen Tag später, am Donnerstag, entschloß ich mich bei SWEG anzurufen und die nette Dame am Telefon erkannte mich mit den Worten, ah Sie sind das mit der blauen Manchette, ja gut dass Sie unhs das Foto schickten, Nein es ist bisher nicht aufgetaucht, ich solle bitte warten Sie melde sich wisse sie mehr.

Es ist Freitag morgen und mein Handy weckt mich durch Vibration, da lautlos eingestellt, ich wache auf und sehe eine Festnetznummer aus Lahr und gehe ran: „Ja guten Morgen hier spricht Frau… von der SWEG, Ihre Manchette wurde gefunden“ WTF? Nicht Ihr Ernst? Wirklich? WSie erklärt mir wo und wann ich es abholen kann, aber verdammt es ist Freitag und ich habe Therapie, aber sofort wenn ich daheim bin laufe ich rüber zum Hauptsitz und hole das Teil.

die abgeholte Bioness Manchette.

Nachdem ich daheim ankam lief ich sofort los und war ganz aufgeregt. Die Dame am Empfang war sehr freundlich und wusste sofort Bescheid, doch frug kurz nach was das eigentlich für ein Gerät sei. Ich lächle etwas und erkläre es ihr im Schnelldurchlauf. Daheim angekommen, steckte ich erstmal das gesamte System ans Netz zum Aufladen, da die Batterie natürlich leer war nach so einer langen Zeit. Ich musste ja sofort prüfen ob alles funktioniert. Meinem BG-Berater, dem ich die ganze Geschichte vorab erzählt hatte, schrieb ich sofort eine Mail, damit er Bescheid weiß, dass ich das Teil wieder habe. Also nochmal großen Dank an den netten Busfahrer und die SWEG. Der Bus ist und bleibr mein Favorit im öffentlichen Verkehr.

Große Schritte dieses Jahr

Ich habe heute Vormittag eine Zusage für eine Ingenieursstelle in der Medizintechnik erhalten und zwar genau wie ich es gewollt hatt, teilzeit. Es handelt sich um einen hidden champion im Bereich Kardiologie. Ich freue mich sehr auf die Stelle, da ich auch gezwungen bin umzuziehen weiter in den Süden nähe Lörrach. Trotzdem ist die Geschichte mit der Uni Freiburg nicht ganz vom Tisch, sondern eher auf die Zukunft verlegt. So oder so es bleibt spannend bei mir. Die Saebo Flex ist auch noch unterwegs und wird in zwei Tagen angepasst. Morgen gehe ich in die Stadt und melde mein Gewerbe ab, da es nicht mehr nötig ist eins zu haben. Ansonsten freue ich mich weiterhin auf meine
Physiotherapie die zwei Wochen ausfiel wegen Urlaub. Am Donnerstag gehts wieder los. Juhuu. Bin aber trotzdem fleißig am trainieren in der Muckiebude.

Birthday is coming

Saebo is coming

Updates sind nicht immer besser. Ich quäle mich gerade mit dem Blogeintrag, nach dem Update der Homepage letzte Woche

Das Ding kommt bald und zwar passend zu meinem Geburtstag

Job is coming. Ich erwarte kommende Woche eine Rückmeldung von einem potentiellen neuen Arbeitgeber in Binzen bezüglich einer Arbeitsstelle, worauf ich mich freue nachdem die Stelle an der Uni Freiburg nicht klappte und ich eine ausführliche Mail mit Begründung erhielt, die ich nachvollziehen konnte und einsah, dass ich als Berufseinsteiger nicht die beste Wahl für die Stelle bin , zumal mein Handicap auch eine Role spielt.

Duck Tales

Da heute mein Wochenende angefangen hat, war ich so frei etwas nettes zu tun. Seit etwa 2 Wochen brütet eine Ente etwa 10 Eier aus in der Nähe meines Wohnortes. Fast jeden Morgen laufe ich an der Ente vorbei auf dem Weg zum Früjstück und sehe nach ihr und ihren Eiern. Beim heutigen Rückweg kam mir die Idee die Ente mal zu füttern. Dabei hab ich nochmal mein Bioness getestet bevor ich es wieder zur Reparatur gebe und siehe da es scheint normal zu funktionieren. Die weibliche Ente wurde von einem Erpel bewacht, der auch eine Scheibe Toast bekam zur Stärkung. Ich bin mir sicher, dass sich beide gefreut haben über den Snack, da es die letzten Tage etwas kälter geworden ist und die Ente viel Energie braucht für das Brüten. Der Trick bestand darin das Brot direkt neben die Ente zu werfen, da sie sich nicht von ihrem Nest bewegt. Dies gelang mir recht gut, wie man auf dem Bild sieht. Ich freue mich bereits auf den Zuwachs und auf die Entenfamilie. Ich versuche Fotos zu machen der ganzen Bande, wenn es soweit ist, was noch etwa 2-3 Wochen dauern dürfte.

Lieber ein Uhu in der Wohnung als ein Spatz in der Hand

So über zwei Wochen ist meine Rückkehr aus dem bayrischen Wald nun her und ich hatte meine Ernährung umgestellt nach dem Heilfasten. Mittlerweile sind die ersten Erfolge sichtbar. Ich bin nun im Club der Uhus und nein damit sind nicht die Vögel gemeint, sondern die Leute die unter Hundert Kilo wiegen, was ich tatsächlich geschafft habe und es ist ein gutes Gefühl und im Nachhinein war es nicht so anstrengend wie gedacht, aber völlig notwendig. Zum Beweis ein Foto:

Weiterhin hatte ich heute ein Bewerbungsgespräch an der Hochschule Offenburg, um dort in der Verwaltung zu arbeiten. Das Gespräch war recht angenehm und es wurde viel zusammen gelacht. Jedoch gab es insgesamt etwa 40 Bewerber und das ist verdammt viel. Ich hoffe ich konnte mit meiner charmanten Art überzeugen. In wenigen Wochen werden wir sehen.

Im Mittelalter gab es auch keinen Strom

Gestern war ich gezwungen mein Bioness L300 für mein linkes Bein zur Repartur zu geben, da der Fußschalter defekt ist und das gesamte System eingeschickt wird.Dadurch bin ich nun gezwungewn ohne Strom zu laufen, da ich nicht bereit bin die alte Schiene zu tragen, da diese das Sprunggelenk nur unnötig steif macht, was ich nicht möchte. Aber bisher klappt das Laufen auch ohne Strom, wobei ich etwas langsamer laufe, was ich zugeben muss. Jedoch war ich heute bereits im Fitness und zwar mit dem Bus, also klappt das auch ganz gut. Auch der Weg von der Physio zur Ergo klappt ganz gut ohne Hilfsmittel. Beim Augentraining habe ich manchmal Erinnerungen an Elzach und wie ich aus dem Fenster Leute beim Gehen beobachtete in der Hoffnung wieder Fußgänger zu werden. Und langsam nähere ich mich diesem Ziel immer weiter an. Aber auch meine Hand vernachlässige ich nicht. Für kommende Woche habe ich einen Vertreter von ProWalk eingeladen, welche die Saebo-Schiene veräußern, die ich aus Gaillingen kenne und sehr sdchätze, welche jedoch als reine Therapieschiene benutzt werden wird in der Ergo, da ich Hilfe beim Anlegen brauche und daheim das H200 habe. Alles in allem mache ich in vielen Bereichen weiter Fortschritte, was hoffentlich anhält. Ebenfalls achte ich weiter auf meine Ernährung und bin weiterhin am abnehmen für den Sommer. Ich hatte ja die Massephase für beendet erklärt und es klappt gut.

Mayday in der Notaufnahme

Nach einer sehr anstrengenden Herreise nach Böbrach, Niederbayern, merkte ich im Bett, dass mich irgendwas am linken Oberarm schmerzt, dachte mir aber nichts weiter dabei. Ich fühlte mich seit Tagen etwas angeschlagen, fühlte sich nach leichter Erkältung an. Am nächsten Morgen, Montag, den 4.2.19 sprang ich ins Badezimmer und spürte wieder den Schzmerz am linken Arm, also guckte ich in den Spiegel und siehe da ein rießiger Abszess am Bizeps. Also greifte ich zum Hörer und rufte erst meinen Hausarzt an, der mir dringenst riet einen Arzt aufzusuchen, da es wegen der Hemi zu Problemen kommen könnte, also bin ich zur Rezeption und bat um Hilfe. Der nette Besitzer des Hotels fuhr mich zum ansässigen Arzt und dieser überwies mich sofort ins Krankenhaus nach einem kurzen Blick. Der Abszess war bereits derart fortgeschritten, dass nur noch ein operativer Eingriff möglich war, also ab ins Krankenhaus mit dem Taxi nach Viehtach, wo ich in ein Zimmer mit 3 alten Männern kam, um über Nacht zu bleiben, so dass die OP am Dienstag starten, etwas übertrieben wie ich fand, aber die Stelle sei sehr dumm gelegen, also in Ordnung.In der Notaufnahme wurde ich sogar vom Chefarzt begutachtet, der mich nach meiner Hemi fragte und ich ihm mit einpaar Schlagwörtern kurz und bündig alles erklärteund zwar: traumatische dissektion arteria carotis, mediainfarkt. da sprach er mir sein Bedauern aus, jedoch sagte er zugleich ich solle froh sein noch am Leben zu sein, weil bei dem Blutverlust müsste ich eigentlich tot sein, was mir so noch nicht ganz klar war und immer wieder erschreckend ist, wie knapp der Unfall doch war. Ich bedankte mich und sagte ihm gleich, dass ich nicht vor hätte lange hier zu bleiben, da ich eigentlich Urlaub machen wollte und nicht im Krankenhaus liegen. Kurz und bündig:

Die OP wurde auf Dienstag, 5.2.19 um 14.55Uhr gelegt, also musste ich nur 1 Nacht dort bleiben und das Fasten ging ja auch weiter. Aber anstatt 14.55 wurde es dann tatsächlich viel später, gegen 16.30Uhr. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Chirurgen, einem Siebenbürger , fühlte ich mich in guten Händen. Tatsächlich ist Lahr vielen Leuten hier ein Begriff. Die OP verlief gut und ich hatte und habe keinerlei Schmerzen. Die OP-Schwester sagte mir es sei viel Eiter im Abszess gewesen. Daher war auch mein Immunsystem ausgelastet und meine Erkältung breitete sich aus, da der Abszess das Immunsystem auf Trab hielt. Nach der OP und einer kleinen Pause ruhte ich mich etwas aus und trank was, da ich den ganzen Tag nüchtern war und schon Angst hatte nicht dran zu kommen. Mittlerweile ist Mittwoch und ich fühle mich etwas kränklich aber es geht Berg auf und ich bin wieder bei den Fastenleuten zugange, die mich alle vermisst haben. Ansonsten musste ich heute feststellen, dass meine Ladebuchse am Handy defekt ist, weshalb es sich nicht aufladen lässt. Etwas blöd aber ich habe mir mein DB Ticket ausdrucken lassen und mal kein Handy ist auch in Ordnung. Sobald ich zu Hause bin, lasse ich das Handy reparieren. Bis Sonntag halte ich das Fasten noch aus, wobei es schon schwer ist zu hungern, aber man gewöhnt sich dran.

Slippin Arty

Guten Abend verehrte Leserschaft,

seit dem letzten Beitrag ist eine Menge passiert, so dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll. Dem Titel gerecht werdend fange ich mit vergangenem Freitag an, dem 25.1.19 an dem ich morgens nach dem Aufstehen schnell merkte, dass die Batterien meines elektrisch. Fußhebers leer gingen über Nacht, weswegen ich das System daheim ließ zum Aufladen und ohne zum Frühstück lief zur Oma. Beim „aus der Tür gehen“ merkte ich schnell die klirrende Kälte und sah sofort den Schnee und das Eis und das ausgerechnet heute, wo ich kein Beinsystem trage. Oh welch blöder Zufall aber macht nichts, also stiefelte ich los Richtung Oma und merkte nach kurzer Zeit, dass ich zwar langsamer aber relativ sicher laufen kann im Schnee. Auf dem Weg wurde mir klar, dass ich nach meinem Physio-Termin durch die ganze Innenstadt laufen muss zum anschließenden Ergo-Termin wie jeden Freitag und das ohne Beinsystem? Das machte mir kurz Angst, weil ich wusste, dass ich unsicherer laufe, wenn ich erschöpft bin und müde. wie oft nach Physio und dann noch das Kopfsteinpflaster in der Stadt! Oh no. Aber die alte Schiene anziehen kommt nicht in Frage und irgendwann muss ich lernen in solchen Situationen laufen zu können, also Let’s go. Und so lief es dann auch ab. Ich lief zwar langsamer als sonst durch die Stadt, aber lag vollkommen im Zeitplan und mein Fuß knickte nicht einmal um. Kaum vorstellbar vor einiger Zeit. Also beschloss ich vor Ergo kurz in eine Bäckerei , welche auf dem Weg lag und kaufte mir einen Coffee2go, um dem ganzen noch eine Krone aufzusetzen.

Also kam ich gemütlich mit einem Kaffe in der Hand bei Ergo an und musste meinen Tzherapeuten darauf hinweisen, dass ich kein System am Bein habe, was bedeutet er hatte es vorher nicht bemerkt. Das fühlte sich an wie ein kleiner weiterer Sieg und ich muss keine Angst haben, wenn mir mal die Batterie leer geht und eigentlich trage ich zurzeit das System nur, weil meine Physio es mir empfohlen hatte für ein weiteres halbes Jahr, wobei sie bemerken musste, dass ich meinen Fußhebermuskel mittlerweile selbst bewusst anheben kann, was früher nicht ging und das kommt definitiv vom System, daher trage ich es noch das nächste halbe Jahr, was mich nicht sonderlich einschränkt. Im übrigen zeigt auch die Hand erhebliche Fortschritte dank Bioness, da die Finger der linken Hand immer lockerer werden. Leider ist mein Armsystem gerade in Reparatur, da die Handstrecker nicht funktionieren, was vermutlich ein defektes Kabel als Grund hat. Ich war heute kurz in Offenburg mit meinem Freund Eduardo, um das System zur Reparatur zu geben.

Ansonsten ist noch zu erwähnen, dass ich am 22.1.19 mein erstes Vorstellungsgespräch in Freiburg bei Ferchau hatte, was auch sehr gut lief und ich großes Lob erhielt für meine Motivation und geistigen Zustand. Das tat sehr gut sowas zu hören. Ich wurde nun bei Ferchau in die Datenbank genommen und werde sicherlich in Kürze an ein gutes Unternehmen vermittelt werden, worauf ich mich sehr freue. Jedoch laufen auch weitere Bewerbungen parallel weiter, so dass ich mehrere Eisen im Feuer habe.

 

Hier ein Foto in Bewerbungsmontur: Angezogen habe ich mich dabei tatsächlich alleine morgens, ja, auch das Hemd samt Knöpfen, alles machbar.

 

Und kauf ich Sachen auf Pump, dann nur im Fitnessstudio

Hallo zusammen, erstmal frohe Weihnachten nachträglich und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019.

Heute ist mir der Gedanke gekommen ich könnte mal ein kleines Weihnachtsspezial machen . Das vergangene Jahr war wahrlich sehr turbulent aber zugleich auch sehr schön.  Ich beendete im Fubruar 18 mein Studium und bin zur Zeit aktiv auf Jobsuche. Gestern war ich seit einigen Jahren mal wieder im Europapark mit meiner Schwester und meinem Schwager, was für ein Erlebniss, wo ich doch noch vor 1 Jahr dachte ich werde nie wieder den Park sehen. Tatsächlich sind wir sogar drei mal die Schiffsschaukel gefahren und eine Kinderbahn für meinen Neffen, aber die Schaukel hatte es in sich. Seit meinem Schlaganfall und meinem ersten epileptischen Anfall, wo ich einfach bewusstlos wurde, habe ich nun immer Angst wenn ich weit oben stehe oder sitze, dass ich fallen könnte, also eine Art Höhenangst, wobei sich das nach der Schiffsschaukel wieder gebessert hat.  Auf jeden Fall war es einer meiner Träume und ein großes Ziel mal wieder in den Park zu gehen. Letztes Weihnachten schien dies noch völlig unmöglich. Gestern war es soweit und ich muss sagen, dass sich der Europapark stark verändert hat seit 2015. Auf jeden Fall war ich dann heute natürlich im Fitness, da ich den Tag heute sinnvoll nutzen wollte und zur Zeit keine Therapie stattfindet wegen den Feiertagen. Zu Weihnachten wurde ich beschenkt mit Utensilien fürs Fitness

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine super bequeme und große Tasche nenne ich nun mein eigen. So macht Bus fahren zum Fitness Spaß.

 

Angekommen im Fitness, gab es den nächsten Erfolg. Ich war oben beim Bauchtraining und sah ein Gerät, das ich mich bisher noch nicht traute zu benutzen. Ich schaute mich um und es war niemand zu sehen also ab zum Gerät und siehe da ich konnte mein Gewicht halten, auch wenn der gesamte Unterkörper nach rechts zog.

 

 

Vorm Bauchtraining machte ich mich bereits an den Geräten warm wie immer, doch ich bemerkte etwas, und zwar, dass mich die Übungen bei weitem nicht mehr so anstrengen wie beim ersten Training. Das bedeutet wohl ich bin schon etwas fitter, also variiertze ich die Gewichte, um den „Pump“ richtig zu spüren. Dieses Pumpgefühl kennt jeder, der schon mal trainiert hhat. Wenn das Blut in die Muskeln fließt. Daher auch die Überschrift, die natürlich ein Zitat ist von einem bekannten  Sprechgesangsartisten ist.

Auf jheden Fall muss ich immer mehr machen um dieses Gefühl zu bekommen. Ebenfalls laufe ich sicherer ohne Bioness in den Turnschuhen. Kommt eigentlich gar nicht mehr vor, dass ich knicke. Nach dem körperlichen Training folgte das neuronale Training in der Sauna. Ich habe mir angewöhnt mich jetzt wie es eigentlich üblich ist nach 15min Sauna mit eiskaltem Wasser zu duschen. Dieses kalte Wassewr spüre ich ganz anders auf der linken Körperhälfte als auf der rechten, selbst die Pobacken, aber ich sehe die kalte Dusche auch als eine Art Sensitraining. Und in den 15min in der Sauna beschiesse ich meine Hand mit Kommandos, damit die Finger sich strecken, da dies zur Zeit noch mein Sorgenkind ist, die Hand. Aber wie auch der Traum des Europaparks oder sonstige jetzt unerreichbar vorkommende Ziele, werde ich irgendwann zurück blicken auf diese Zeit und schmunzeln. Denn auch meine Hand wird fit werden und dann stemme ich wieder Gewichte mit den breiten Jungs an der Hantelbank. Ganz sicher, wenn ich am Ball bleibe und weiter Gas gebe. Das Fitness als ergänzendes Training zur Physiotherapie erscheint mir als völlig sinnvoll, da ich fitter werde und Sachen trainiere, die ich in der Physio nicht so im Fokus habe. Weiterhin hatte ich heute ein sehr nettes Erlebnis in der Umkleide. Ich habe eine neue Jacke bekommen, an der nicht leicht zu erkennen ist was das Innenfutter ist und was außen, also habe ich mit der Jacke etwas gekämpft, da sprach mich ein netter Mann an, ob er mir helfen könnte 😀 Das fand ich erst sehr nett, doch verneinte und fühlte mich dann etwas dumm, dass man mir meinen Zustand so ansehen kann. Als ich die Jacke angezogen hatte, erzählte mir, dass er selbst mal Hilfe brauchte, da eer 4 Monate an Krücken lief wegen seines Knies und er das kenne. Dieses kurze Gespräch fand ich dann wieder ermunternt, da er  mir auch riet: Kopf hoch, das Leben geht weiter. Und verdammt da hat er Recht. Es geht immer weiter und zur Zeit laufen auch noch Bewerbungen für einen Job, also Vollgas. Leider fand ich kein passendes Stellenangebot im Europapark für mich. Schade. Aber dafür habe ich mich vorgestern für stryker in Tuttlingen beworben. Also der Ball ist im Spiel. Ich nutze die Zeit jetzt noch für Training bevor mich die Arbeitswelt voll und ganz in Anspruch nehmen wird.

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Urlaubsreview und Zwischenstand

Sehr verehrte Leserschaft, die stetig zunimmt. Ich sitze gerade etwas müde und erschöpft vor dem PC, da ich heute fleißig im Fitness war, wie es sich mittlerweile eingebürgert hat am Mittwoch, meinem therapiefreien Tag. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass ich heuteviel mehr trainieren konnte, da ich viel fitter war, im Vergleich zu vor 2 Wochen, kurz nach Anmeldung. Meine Bauchmuskeln tun bei weitem nicht mehr so höllisch weh wie beim ersten Training. Dies deutet darauf hin, dass das Fitness bereits Früchte trägt und ich stabiler im Rumpfbereich werde, was letztens meine Therapeutin auch gefordert hat. Also lautet die Devise wie gewohnt: Dran bleiben! Fällt auch leichter wenn es tatsächlich Spaß macht. Ich hatte sogar Zeit kurz einen Kaffee mit Alex an der Bar zu trinken. Er geht ins Gym zur Physio. Dabei besprachen wir gleich noch eine Weihnachtsfeier in der kommenden Woche. Zum Beweis ein Foto mit dem ich zur Bar gelockt wurde:

Also ware mein Trainingstag heute sehr erfreulich. Ich schaffe mehr Gewicht und Wiederholungen bei gleichzeitig weniger Anstrengung. Dieser Umstasnd ist vielen Sporteinsteigern in der Anfangszeit bekannt. Wichtig war und bleibt die Kontinualität im Training. Vorallem ist das Fitness mehr ein ergänzendes Training zur regulären Physiotherapie, was man nicht ersetzen kann, da dort die Aufsicht und die Qualität eine große Rolle spielen. Merke ich oft beim Gehen. Wenn ich nicht auf die Qualität achte bin ich deutlich schneller unterwegs, was mir aber keinen Mehrwert bringt, da Schnelligkeit alleine nicht hilfreich ist, wenn dafür die Hüfte leidet oder sich sonstige Fehlstellungen manifestieren. Ganz ehrlich spüre ich manchmal meine rechte Hüfte beim langen laufen, was mir etwas Angst macht, da evtl. der Verschleiß zu hoch sein könnte, also Knorpelschäden. Hatte ja auch die letzten Wochen immer wieder Schmerzen im linken Knie, was aber wieder in Ordnung ist. Daher muss ich tatsächlich gut auch mich Acht geben und am besten einpaar unnötige Kilos verlieren. Bin aber tatsächlich sehr froh wieder im Fitness unterwegs zu sein, da ich mittlerweile sogar einpaar nette Kontakte geknüpft habe und die Sauna einfach meiner Haut sehr gut tut, wie auch das Solarium. Auf jeden Fall sdollte das heute noch ein Doppeleintrag werden, da ich noch meinen 1-wöchigen Aufenthalt in München erwähnen wollte vom 1.12.-9.12.18. München an sich war natürlich sehr schön, vor allem die Therme Erding hat mir gut gefallen. Desweiteren habe ich gefühlt fast jeden Weihnachtsmarkt in München besucht und das Münchener Spezial nicht ausgelassen: Feuerzangenbowle:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles in allem war es eine sehr schöne Woche, man könnte glatt sagen eine Woche ‚Urlaub. Abschalten vom Alltag und dem ständigen Training. In der U-Bahn wurde ich genau so über den Haufen gerannt wie jeder andere, was ich sehr gut fand, bzw. ich fühlte mich gleich und auf Augenhöhe mit den anderen. Mir fiel auch auf, dass ich nicht sofort von jedem angestarrt wurde, wie hier zu Hause wenn ich mal einkaufen gehe.  Am ersten Abend ließen wir es schon sehr gehörig knallen mit der Cocktail Tram, in der Musik läuft und Cocvktails verkauft werden. Hier ein Einblick:

 

 

 

 

 

 

 

Dabei lernte ich sehrt nette Freunde meiner Gastgeberin kennen, die sehr nett waren und freundlich.

Die Tram erwies sich als Stimmungshighlight, auch wenn ich zunächst vom Schlager etwas abgeneigt war, was sich aber schnell legte.

Und wer Münchren besucht darf selbstverständlich die gute Küche nicht vergessen. Eigentlich hatte ich zunächst vor nicht all zu viel zu essen, aber das Urlaubsfeeling stellte sich schnell ein und bei diesem Anblick wird fast jeder schwach: Klassiker Haxe mit einem Hellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiterhin besuchten wir ein sehr gutes italienisches Restaurant, da die Gastgeberfamilie ursprünglich aus Italien stammt.

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