Training wird belohnt

Hallo lieber Blog,

ich erhielt letzten Donnerstag, den 22.10.20 die Nachricht vom Augenarzt, dass mein Fahrverbot aufgehoben sei, da mein Gesichtsfeld ausreicht für die Führerscheinklasse B, wofür ich seit dem 12.03.2018 bis jetzt dem 19.10.2020 trainiert habe mit 1666 Sitzungen und insgesamt 833.000 Lichtpunktentrainiert habe. Also bleibe ich weiterhin am Ball damit ich demnächst wieder hinterm Steuer sitze.

Eigenlob stinkt nicht immer

Guten Abend zusammen. Anlässlich meines Umzuges möchte ich eine kleine Zusammenfassung meiner Leistungen  anführen als Erinnerung und als Ansporn für andere Hemiparese-Patienten. Und zwar habe ich bei meinem Umzug mittlerweile fast 1 Monat gebraucht um endlich vollständig umzuziehen, aber es ist gelungen. Mittlerweile habe ich alles wichtige beisammen und aufgebaut, was nicht immer leicht war, jedoch mit etwas Mühe und Raffinesse geht alles und mit einer gesunden Hand und einem Mund bekommt man so einiges gebacken was Möbelaufbau angeht. Ich zeige nun im Folgenden Dinge die ich ganz alleine ohne Hilfe von guten Freunden , die mir in

dem Monat sehr viel geholfen haben, aufgebaut habe:

 

Eine gute Garderobe mit Sitzfläche zum Schuhe anziehen, made by myself

Ich muss gestehen hier war ein guter Freund zur Hilfe da es mit einer Hand unmöglich ist die Schrauben der Seitenteile zusammen zu bauen!
vorher verpackt

Ausgepackt und aufgebaut, jedoch half mir ein guter Freund die schwere Glasplatte auf den Tisch zu legen
 

Terassenmöbel verpackt

 

 

 

 

 

 

 

Terassenmöbel aufgebaut und hingestellt

Auf diese Leistung bin ich besonders stolz, da ich da völlig alleine war und es die ersten aufgebauten Möbel waren

 

Den Aufbau machte ich selbst, nur bei der Befestigung an die Wand half mir ein guter Freund.

Zusammengefasst bin ich erstaunt und zufrieden mit meiner Leistung, doch hoffe, dass ich beim nächsten Umzug zumindest einen Nagel selbst in die Wand schlagen kann mit zwei funktionierenden Händen! Daher trainiere ich weiter was leichter fällt wenn die Wohnung soweit fertiog ist und es nichts zu tun gibt außer Müll oder Abwasch.

Übung macht den Meister

Nachdem ich vergangenes Wochende genutzt habe um meine Krankengeschichte zu dokumentieren(Unter „Über mich“), bemerkte ich heute nach nur wenigen Wochen mit der Saebo bereits sichtbare Fortschritte und zwar habe ich soeben den kleinen Finger und den Ringfinger bewusst strecken können, zwar noch nicht einzeln sondern im kollektiven Befehl „Hand öffnen“, aber das war früher nicht machbar und jede positive Veränderung motiviert mich weiter zu trainieren, da man die Früchte ernten kann und sieht, was mich freut.  Also lautet die Devise am Ball bleiben und weiter machen und das Training fällt auch leichter und ich krieg die Saebo mittlerweile schneller angezogen, was mehr Spaß macht und somit nicht so öde und schwer wirkt. Und Spaß ist das Geheimnis eines erfolgreichen Trainings.Spaß im Sinne von „etwas funktioniert“ und ergibt somit Sinn, keinem macht eine Sisyphusarbeit Spaß und man verliert die Motivation. Und diese ist entscheident meiner Meinung nach, da die Motivation die Patienten massiv unterscheidet was meine mehrmaligen Rehabesuche mir offenbart haben. Klar spielt das Krankheitsbild ebenfalls eine Rolle, aber der Biss und die Motivatiuon unterscheidet letztendlich den „Invaliden“ vom „Sportler mit leichtem Handicap“.Daher lese ich auch zurzeit ein interessantes Buch über Fitness und daraus ein schönes Zitat:

„Erst formt der Mensch das Eisen – dann formt das Eisen den Menschen.“ -vgl. Fitness-Fibel 2.0

und noch ein gutes und wahres Zitat:

“ Trainiere zuerst deinen Körper und dein Geist wird folgen.“ Ebenfalls stimme ich bei der Verbindung zwischen Körper/Geist zu. Man kann nicht das eine trainieren ohne das andere zu berücksichtigen, demnach trainiert man am besten beides gleichzeitig. Welch philosophischer Ansatz. Ich bin nnur froh, sobald das Gym wieder öffnet, da mir die zusätzliche Bewegung fehlt.

Quarantäne-Lebenszeichen

Hallo,  hiermit melde ich mich aus der Quarantäne mit paar kleinen Erfolgen, die ich hioer kundgeben wollte als Zeitkapsel. Hoffentlich gucke ich in einpaar Jahren das Video an und muss schmunzeln drüber wie anstrengend die Zeit damals war. Tatsächlich erinnere ich mich oft an die erste Zeit in der Frühreha und im Zimmer in Elzach, doch ich weiß noch wieviel Angst ich damals hatte und mir Sorgen machte und traurig war doch ein Spruch eines weisen Königs, der die Zauberformel für gute Laune suchte  lautet:“ Auch dies wird vergehen.“ Und das stimmt tatsächlich. Die Zeit heilt alle Wunden und löscht negative Gefühle und Gedanken aus der Vergangenheit. Daher nutze ich diesen Blog jetzt auch etwas als „Tagebuch“ und Zeitkapsel um mir in Zukunft meine jetzigen Gefühle und meine Stimmung  greifbar zu machen.

Daher hier ein kleines Video aus dem jetzt eingeführtentäglichen Trainings mit meiner Saebo, die ich mir selber alleine anlegen kann(Erfolg). Im übrigen mache ich das jetzt circa 30min am Tag, was bereits sehr anstrengend ist und mich sehr schlaucht. Doch nach dem Training ruhe ich mich kurz aus und bin dann happy, dass es immer besser klappt

Dann sehe ich so aus. Müde aber happy

Lebenszeichen aus Gengenbach

Hallo zusammen,

ich melde mich mal wieder kurz mit einem Lebenszeichen und so vielen neuen Geschichten. Zurzeit befinde ich mich im Hotel Sonne in Gengenbach um meine Woche Heilfasten durchzuziehen, das ich 2019 bereits gemacht habe, d.h. eine Woche keine feste Nahrung, sondern nur Tee und Wasser, um den Darm zu reinigen und das Immunsystem zu stärken. Morgen hatte ich geplant in die Sauna im Maiers Fitnessstudio zu gehen, um die restlichen Giftstoffe austzuschwitzen. Also ich habe letztes Jahr ganz gute Erfahrungen gemacht im Fastenhotel im bayrischen Wald und habe dieses Jahr entschieden die Fastenkur selbst zu leiten und nicht so weit weg zu fahren, daher das schöne Gengenbach und im Endeffekt, alles richtig gemacht, das Hotel ist super. Ich esse zwar nicht was die Rezeptionistin nicht ganz verstanden hatte, aber nach Ägypten im Januar ist die Entgiftung ganz gut. Ich melde mich die Tage wieder mit Fotos und mehr Infos.

Das Wochenende der Premieren

Sehr verehrte Leser und Leserinnen,

 

das letzte Wochenende war für mich das Wochenende der Premieren. Zumal war ich Samstag das erste Mal im Kino im Kinopalast Weil am Rhein im Rheincenter und zwar ganz alleine im Film „Joker“, den ich unbedingt sehen wollte . Gefahren wurde ich von Andy, einem Kumpel aus der Reha, der mich zum ersten Mal besuchen kam und da er trotz Hemiparese Auto fahren darf, waren wir zunäcchst im „tadim“ in Weil und dann fuhr er mich ins Kino. Am Sonntag hingegen bekam ich ein schlechtes Gewissen zwecks Popcorn und Grillteller usw und dachte mir ne Runde im Fitness täte mir ganz gut, also ab ins Fitness, wo icch neue Geräte probiert hatte, die mir früher zu schwer erschienen, aber das Wochenende der Premieren verführte mich dazu azuch mal im Fitness Neues zu probieren. Hier ein Beispiel:

 

Eingespannt mit den Füßen kann man den Bauch trainieren, fand ich ganz cool und sinnvoll, da „Rumpf ist Trumpf“

Glück im Unglück

Hallo verehrte Leser,

wie es die meisten schon mitbeko0mmen haben, hatte ich diese Woche am Dienstag dummerweise einen epilep. Anfall auf dem Weg zur Post, am 27.8. Glücklicherweise ist nichts schlimmeres passiert, ich wachte im Krankenwagen auf , der mich nach Lörrach brachte ins Kreiskrankenhaus. Dort wurde ich versorgt und untersucht. Da ich aber Mittwoch meine Couch per Post erwartet habe, entließ ich mich selbst und fuhr nach Hause. Bei der Arbeit und bei Ferchau gab ich Bescheid und mir wurde nahe gelegt bis Montag daheim zu bleiben, da ein Krankenhausaufenthalt automatisch 2 Tage krank schreibt. Daher entschloss ich mich nach Lahr zu fahren, um mir einen neuen TV zu kaufen für die Küche. Aber erst nahm ich Mittwoch meine Couch in Empfang, die zu meinem Erstaunen in 2 Teilen ankam und ich vorerst erstaunt war, dass ich es zusammenbauen muss. Aber

 

 

Aber am Ende des Tages stand die Couch mit Schlaffunktion dort wo sie stehen sollte und mit vollem Körpereinsatz hatte ich sie alleine zusammengebaut.

Langsam aber sicher nimmt meine Hütte Gestalt an und mir geht es auch wieder ganz gut nach dem Schrecken des Anfalls. Bin jetzt zwar für 1 Jahr gesperrt was Auto fahren angeht aber solange ich kein O.K. v0m Augenarzt habe, macht mir das nicht viel. Also alles soweit in Ordnung und ich hab die paar freien Tage genossen.

Pumping Iron

Hallo liebe Leserschaft, es ist Sonntag und ich nehme mir Zeit für ein kleines Update über dieses Wochenende, welches doch recht interessant war und in vielen Hinsichten erfolgreich.

Also gerade komme ich aus mneinem neuen Fitnessstudio „Body for Life“ in Haltingen, welches keine große Kette ist, sondern ein kleines nettes Studio, in dem der Inhaber sich noch die Zeit nimmt für ein kleines Gespräch, wie vorhin, fand ich sehr nett und sympathisch, da er von hier ist und die Gegend gut kennt, im Gegensatz zu mir und da komme ich zu meinem zweiten Erlebnis am gestrigen Tage, Samstag, den  3.8.19 dachte ich mir ich muss dieses Vitra in Weil am Rhein endlich besuchen, da ich immer mit dem Bus vorbeifahre auf dem Weg zur Therapie und es sieht interessant aus und  ist ein Design-Museum, also bin ich gestern hingefahren. Es war jetzt nichts atemberaubendes, aber doch ganz nett zum angucken. Ich bestieg sogar einen Aussichtsturm, den man eigentlich mit einer Rutsche runterfährt, aber ich hab mich nicht getraut: Hier ein Bild:

Schön am pumpen für die Muskeln und wie gesagt ist das Fitness sehr familiär und hat eher privaten Touch, was ich nicht übel finde, weil alle sich grüßen und jeder lächelt, also ganz nette Stimmung und die Geräte sind TOP

Es war auch ohne das Rutschen sehr cool die Aussicht zu genießen. Jetzt folgen noch einpaar Bilder der Ausstellung und wie gesagt es ist ein Design-Museum und es ging um Möbel, bzw. Living…

Auffallend war auf Anhieb, dass das Publikum sehr international war. Selbst im Aufzug lernte ich eine Dame kennen die „Ja“ sagte auf einer mir völlig fremden Sprache. Beim Nachfragen sagte sie es sei flämisch. Aber auch so waren viele verschiedene Asiaten zu sehen und oft hörte man englisch sprechen. Also ich empfand die Atmosphäre als sehr angenehm und war irgendwie cool so unter Leuten zu sein.

Über Stock und Stein- Erkundung des Markgräferlandes

Schönen guten Tag an alle Leser,

heute ist Sonnag und ich verbrachte ein schönes und ruhiges Wochenende in meiner neuen Heimat, in Haltingen mit einem langen Spaziergang gestern (Samstag) und einem kleinen Spaziergang heute Nachmittag nach meinem ausgiebigen Brunch, der langsam zur Tradition wird, wenn ich das Wochenende hier daheim verbringe. Heute gab es lecker Rühreier, wie sie mein Vater mir zubereitet hatte, als ich noch ein kleiner Bub war. Hier eine Kostprobe meiner kulinarischen Fähigkeiten:

 

Mittlerweile verstehe ich viel besser, dass arbeitende Menschen das Wochenende unbedingt brauchen, um zu regenieren. Erst vergangenen Freitag fiel mir das aufstehen um 5.30 Uhr viel schwerer als sonst, da ich ziemlich kaputt von der ganzen Woche war. Aber zum Glück habe ich das Wochenende gut genutzt, um die Batterie aufzuladen. Daher dachte ich mir gestern (Samstag) ich gehe mal etwas spazieren, um die GTegend etwas zu erkunden. GTesagt, getan. Also kurze Hose angezogen, Sonnenbrille und Bluetooth-Köpfhörer an und ab gehts. Beim Müll rausbringen fiel mir ein Bauernweg auf genau gegenüber meines Hauses, welcher mich neugierig machte, denn in der Richtung liegt der Rhein. Daher beschloss ich den Weg mal zu erkunden und zu klären, ob ich einen direkten Bauernweg zum Rhein finden kann. Ich lief also den Weg entlang, doch merkte nach einpaar hundert Metern, dass ich nicht weiter kann, da mich ein Zaun einer Baustelle den Weg versperrt. Ich betrachtete die Baustelle und da fiel mir ein, dass in der Nähe meiner Arbeitsstelle auch eine große Baustelle ist, die ich bisher nicht weiter erkundet hatte. Aber auf den ersten Blick erkannte ich einen Kreisverkehr auf der Baustelle, die mir den Weg versperrt und gefühlt etwa 300m von meiner Wohnung liegt, seht einfach selbst:

 

Ganz klar zu erkennen ein Kreisverkehr. Aha dachte ich mir, bald kommt hier eine neue Straße hin die zum Rhein führen muss, Gar nicht so übel für mich, da fiel mir ein Gespräch ein beim Mittagessen beio der Arbeit, in dem ein Kollege meinte, dass dieser Kreisverkehr schon ewig gebaut wird und nicht fertig wird. Jetzt wurde mir langsam klar welchen Kreisverkehr er gemeint haben muss.Offensichtlich war für mich hier kein durchkommen, also ging ich einpaar Meter zurück und blickte mich um wie ich auf direktem Wege zum Rhein kommen könnte, da dies nun mein angepeiltes Zi9el für heute war. Einmal zu Fuß zum Rhein zu laufen. Ich blickte mich um, doch es war kein deutlich ausgebauter Weg erkennbar, nur zugetretene Pfade entlsng oder durch das Feld aber quer Feld ein zu laufen erschien mir etwas stupide, daher wählte ich einen von Autoreifen platt gefahrenen Pfad

 

 

So sieht die karge Landschaft hier zurzeit aus wohl wegen dem heißen Sommer. Auf jeden Fall kam ich durchs Feld zur Hauptstraße, zur Heidelinger Straße, wo ich einen Verkaufsstand für Erdbeeren entdeckte und mir die Tatsache klar wurde, dass es bequemer gewesen wäre, wenn ich einfach meine Straße lang gelaufen wäre bis zur Heidelinger Straße und somit der Bauernweg keinerlei Abkürzung ist, was solls trotzdem was gelernt zumindest. Am Erdbeerenstand angekommen, lief ich die Hauptstraße einfach weiter entlang  Richtung Rhein, da ich den Weg mit dem Auto als Beifahrer bereits fuhr und wusste, dass ich richtig war, wenn ich zum Rhein gelangen wollte. Die Straße schien zunächst gut ausgebaut und für Fußgänger und Radfahrer nutzbar zu sein, bis ich zur Baustelle kam, also zum Kreisverkehr, der schon wieder meinen Spaziergang störte, da der Fußgängerweg plötzlich endete:

 

 

Zack Ende Gelände. Hier war ich also nun am Kern der Baustelle. Aber so wollte ich das Abenteuer nicht enden lassen, also lief ich weiter weit rechts entlang der Leitplanke Richtung Autobahnbrücke, die zum Rhein führt.

Zum Glück war es nur eine 50er Zone, trotzdem kamen mir die Autos schnell und laut vor, was mein Adrenalin im Blut ansteigen ließ. Aber mit „Blick nach vorne “ ging es weiter bis ich am Rhein ankam und ein Restaurant direkt am Yachthafen fand, welches ich bereits kannte und wusste, dass es dort Bänke zum Sitzen gab, also erstmal eine Rast einlegen und:Hey ich habe es tatsächlich zu Fuß bis zum Rhein geschafft

 

Das war das Restaurant, welches gut besucht war und ich daher kein Foto vom Eingang machte, sondern mich auf die Bank saß und gemütlich den Ausblick genoss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu bestaunen gabs eine Menge Boote im Yachthafen. Mir fiel auch auf, dass der gesamte Parkplatz von Schweizern und Franzosen besetzt war, kaum Autos aus Lörrach. Auf jeden Fall war es zwar warm aber eine leichte Brise wehte entlang des Rheines, was in mir eine Art Urlaubsgefühl erzeugte und mich gut abkühlte. Nach einer Weile entschloss ich mich wieder zurück zu laufen um nicht zu spät zu kommen, also Marsch den selben Weg zurück, ohne Abkürzungen oder sonstiges. Daheim angekommen, ging ich an den Rechner, um die Augen zu trainieren ind schaute in Google Maps nach dem Restaurant und es stellte sich tatsächlich raus, dass das Restaurant 2,5km entfernt von meiner Wohnung liegt, also bin ich an dem Tag satte 5km zu Fuß gelaufen, nicht übel für einen Samstag. Ich denke das ist auch für gesunde Menschen eine ordentliche Strecke. Heute morgen beim Aufwachen spürte ich die 5km auch in den Beinen und am restlichen Körper. Ich war aber trotzdem sehr stolz auf mich. Und nächstes mal esse ich auch was im Restaurant, was nicht übel zu sein scheint.

Neuer Coach- neue Richtung

Heute kam ich recht spät nach Hause gegen 4 Uhr morgens, da ich mit Freunden und Bekannten in unserem Stammlokal etwas gefeiert haben. Auf die Nachricht, dass ich einen Job gefunden habe und deswegen umziehen werde, war der Wirt sichtlich erfreut und lobte mich, dass ich immer besser aussehe und man von meiner Hemiparese nicht mehr viel merke. Das war sehr schmeichelnd und nett von ihm. Tatsächlich ist zurzeit der Fußschalter meines L300 wieder defekt, worauf ich ohne blinkende Ampel um dsen Hals in der Bar war, also quasi „undercover“. Dass blinkende Steuermodul fällt nun mal wirklich auf in dunklen Gegenden. Achja weiterhin hatte ich gestern Nachmittag ein sehr interessantes Telefonat mit meinem neuen Coach Janina Wisniewski, die ich über youtube ausfindig gemacht habe und die mir mit einem customized Training für meine linke Hand helfen soll. Wir hben uns am Telefon gleich gut verstanden und ich bin gespannt was in den nächsten 8 Wochen noch geschehen wird. Janina hat seit ihrer Geburt eine Hemi rechts und ist mittlerweile topfit mit ihren 25 Jahren. Ich hoffe mir von ihr einpaar gute Techniken zu erlernen, die auf mich zugeschnitten sind. Achja weiterhin reise ich morgen, am 21.6 nach Stuttgart zur Hochzeit von Olga, die ich aus der Reha kenne. Wie vorhin erwähnt, reise ich ohne Bioness am Bein, was mich aber nicht groß verunsichert, da ich ganz gut zu Fuß bin und mir das Gerät sowieso abgewöhnen möchte.

 

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