Neues Jahr, neue Ziele

Frohes neues Jahr 2022!! Um ehrlich zu sein, hatte ich 2021 so viele Erfolge, dass es 2022 schwer wird das zu topen, daher versuche ich konstant gute Leistung zu liefern, weiter hart zu trainieren und das Mindset beizubehalten. Ein kleiner Erfolg aus 2021 war noch der alleinige Aufbau einer Sitzbank aus dem Aldi für 29€.

Der Umzug ist also noch nicht komplett fertig, jedoch neigt er sich seinem Ende, hier und da fehlen noch Kleinigkeiten. Aber so Zusammenbauarbeiten machen mir großen Spaß und fordern auch vollen Körpereinsatz, sprich Arme und Füße! Manchmal benutze ich den linken oder rechten Fuß zum Festhalten. Auf jeden Fall wünsche ich mir weitere Erfolge für 2022 und mehr Funktion im linken Arm, weshalb ich jeden Abend min. 60min mit der Saebo trainiere, was hilft, da die Hand deutlich lockerer wird, was ich in den letzten Tagen deutlich gespürt habe.

Home sweet home

Langsam entspannt sich bei mir der ‚Umzugsstress und ich komme in Freiburg langsam so richtig an. Heute war ich zum Beispiel zum ersten mal bei der Akkupunktur, was mir ganz gut tat bei Dr. med. Qixia Zhi am Stadttheater. Mit meinen Therapeuten bin ich auch recht zufrieden, ganz vorne weg Frau Graf, meine Ergo, die zufälligerweise mit meiner Ergo aus Gaillingen zusammen studiert hatte, welch ein Zufall. Daher kennt sie auch die SAEBO Flex ganz gut und findet mein Heimtraining gut und wichtig, wie ich selbst ja auch, hatte gestern die Zeit gestoppt und für 50 Bälle brauche ich zurzeit ca. 58min. Das geht definitiv besser!! Ansonsten schaffe ich fast jeden Tag meine 10.000 Schritte am Tag, fast wie inb der Reha dieses Jahr. Ich ernähre mich überwiegend vegetarisch und meide Fleisch fast komplett, was mir bisher eigentlich gut tat, daher wird es fortgesetzt. Ich schlafe gut. Corona, das nervige und leidige Thema ist noch voll im Gange und nervt einfach nur. Trotzdem fahre ich jeden Tag mit der Bahn und lebe mein Leben weiter, was sollten wir auch anderes tun. Ich wollte nur ein kleines Update hier lassen. Achja ich habe eine Lotion gefunden, die mir gut hilft und zwar: BENEVI Neutral Lotion, was mir mein neuer Hautarzt hier in Freiburg als Probe kostenlos mit gab, und erst am Rücken brennt doch dann wirkt es ganz gut und die Resultate sind verblüffend. Bin froh drum. Die Hand macht weiter Fortscdhritte in der Sensi und Motorik, klein aber fein.

Erfolge in Bildern

Guten Tag, anstatt lange Romanezu verfassen, stelle ich Videos rein, die meine Physio regelmäßig macht zwecks Feedback und Analyse, was ich sehr gut finde. Ich denke für die, die mich noch in Elzach gesehen haben, ist das schon ein deutlicher Fortschritt. Ich überlege mir auch meine nächste Reha in Elzach zu machen, jetzt nach dem großen Umbau der BDH, wobei viele bekannte Gesichjter bestimmt bereits wegh sind nach so vielen Jahren, inzwischen schon 5 Jahre, krass, aber es geht ja voran, auch bei der Hand mittels Saebo und Spiegeln. Alles peu a peu, hauptsache es tut sich was und ganz ehrlich, in den einsamen Nächten in der BDH hab ich mir genau das gewünscht washeute wieder normal ist, z.B. ohne Hilfsmittel rumlaufen -> heute normal

Abends ins Fitness und Sauna-> heute normal, heute Abend ist Saunaabend mit gutem Freund.

Also hier folgen die Videos: Und das alles ist nicht nur mein alleiniger Verdienst sondewrn auch ein großes Danke an alle guten Therapeuten, die mich bisher begleitet haben, was anspornt und neue Einflüsse bringt, was mich wiederrum voranbringt(#R’n’B):

 

 

Und bisher bin ich auch Anfallsfrei , im November dann 1 Jahr und darf somit vors Steuer eines Autos sitzen, was ich dann in der neuen Heimat angehen werde!

Reha-Ende in Gailingen während Corona

Guten Abend lieber Blog,

mittlerweile wurde ich aus der Reha in Gailingen entlassen am 25.3.21, da ich nicht verlängern wollte, da die Reha durch die Corona-Maßnahmen etwas streng und einschränkend wurde (Kaffee trinken im Freien nicht so einfach, kein Besuch, isoliertes Esen, usw), daher entschloss ich mich nach Hause zu gehen nach 4 Wochen erfolgreicher Reha, in der ich auch einige Erfolge hatte. Jedoch erstmal ein Foto von mir während ich mit meinem Reha-Buddy Eduard im DG saß und Karten spielte:Rehaich

 

 

 

 

 

 

 

Wie man sieht gings mir jederzeit ganz gut, immer ausgepowert abends mit weit über 12k Schritten, die ich im Wald ablief, wo sich gegen Ende der Reha ein kleines Missgeschick ereignete, als wir vom Pfad abgingen in Richtung des Waldes, blieb ich mit dem linken Fuß an einem grünen Seil hängen, den ich zunächst als Pfanze erkannte und ihn mit Gewalt abreißen wollte, jedoch führte dies zu einem blauen Fleck  und einer Schwellung, was heute noch etwas schmerzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rückblickend war es etwas doof vom Pfad abzuweichen, aber irgendwie ergab es sich so und ich wollte ja nicht abgehängt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jedenfalls bleibt mir die Reha positiv in Erinnerung, da ich viel Lob von meiner „alten“, bereits bekannten Physio viel Lob erhielt, dass sie Fortschritte sehe und ich so weitermachen solle! Das fand ich sehr motivierend  und nett von ihr. Weiterhin hatte ich einen kleinen Sieg im Computertraining, wo ich am Anfang angab mit dem Erreichen von Level 15 in kürzester Zeit, worauf mir eine Psychologin mitteilte ein Patient schaffte in dem  Programm Level 40, da machte ich es mir zum Ziel das auch zu schaffen und siehe da in der letzten Woche:

Das war so eine von selbst entstandene Challenge, die ich mir auferlegte.Irgendwie machte mich das etwas stolz.

 

 

 

 

 

 

 

Während der Reha entstanden auch Freundschaften, wie Edik und ich, was wir in einer Grillhüte bei einem Spaziergang verewigten:

 

Da wir nicht weit von einander entfernt wohnen treffen wir uns nach Corona auch noch nei ihm in Weil am Rhein, meine alte Hood, da ich ihm netterweise seinen Laptop reparieren werde.

Also bleibt mein Fazit trotz Corona-Einschränkungen recht positiv, meine Saebo wurde neu justiert, ich habe neue nette Leute kennenlernen dürfen und habe neue Übungen in meinem Heftchen stehen und viele albekannte Gesichter gesehen, wobei einige wieder weg sind( Gruß an 2PAC!!a.k.a Pak)

Mit dem Abnehmen hat es nur teilweise gut geklappt, da ich nicht bedacht hatte, dass das Treffen zum Essen mehr ein gesellschaftliches Ereignis ist und ein Fehlen sofort bemerkt wird. Aber das Abnehmen nehme ich wieder in Angriff, sobald mein Fitness wieder offen ist und ich mich dem Ausdauersport widmen kann. Also eher ein langfristigeres Ziel und kein Reha-Goal, wobei ich das mir von Julias empfohlene Buch „Der kleine Prinz“ in der Reha verschlungen hatte und es sehr gut fand.

Company of Heroes

Seit dem 20.02.21 befinde ich mich in der Reha in Gailingen, wo ich bereits vorher 2 mal war, 2017 und 2018 und dieses mal kenne ich schon die Gegend und einige Leute und wurde bereits von mehreren Leuten wiedererkannt. Am ersten Wochenende meiner Ankunft, dem 22.2 beschlossen ich und einige Bekannte hier eine Tour in den Wald zu machen, wobei ich einen Hauptmann des Heeres kennenlernte, der etwa in meinem alter ist. Ein sehr interessanter Mensch und voller interessanter Geschichten. Erste Frage nach dem Kennenlernen war: Russland oder Kasachstan? Und ich musste bereits lachen 🙂 Auf jeden Fall hatte ich mein L300 am Bein an, das ich seit 2017 besitze und wir marschierten los zum Aussichtsturm, ein beliebter Hotspot hier in der Gegend für Patienten, da der Blick auf die Gegend sehr schön ist. Angekommen am Turm, etwa 800m, fühlte ich mich bereits etwas erschöpft, da meine Kondition etwas gelitten hat ween Corona und dem fehlenden Fitnessstudio! Auf jeden Fall wollten wir einen großen Bogen/Kreis machen durch den Wald, ca. 3km, um in die Klinik zurück zu kommen, ich war völlig einverstanden, da ich zum trainieren herkam, jedoch die anderen alle körperlich fitter sind, da nicht schwer betroffen und gut zu Fuß sind. Aus Rücksicht auf mich wurde ich öfter gefragt ob die Strecke für mich in Ordnung sei, was ich natürlich bejahte, da ich Vollgas gebe! Also liefen wir los und ich höre während des Gehens ein Piepsen meiner L300-Bedienung. Ohoh, eine gelbe Warnleuchte, was leere Batterie bedeutet, fuck. Aber ich ging weiter und suchte mir bereits einen großen Stock, den ich zur Sicherheit zum leichten Abstützen mit mir nahm. Alle Begleiter wurden von mir informiert und wieder kam die Frage ob ich nicht zurückkehren möchte, und wieder war die Antwort „nein, weiter“. Ich konnte mir doch nicht die Blöße geben vor einem Offizier der Bundeswehr und überspielte meine Bedenken mit einem kleinen Witz über den kalten Krieg :). Aber ich fühlte mich eigentlich nur bereits leicht erschöpft und zu keinem Zeitpunkt ängstlich, da die Begleiter lle fit waren und mir im Notfall helfen würden, also marschierten wir weiter, ich hinten mit meinem Zimmernachbarn ganz hinten am reden und die fitteren voran an der Spitze. Durch das Gespräch mit meinem Nachbarn verging die Zeit wie im Flug und ich brauchte gar nicht oft auf meinen linken Fuß achten, da der Pfad immer besser wurde umso näher wir der Klinik kamen, und mein Fuß/Bein war erstaunlich stabil ohne Strom, was ich als deutliche Verbesserung nehme und sehe, da ich mich an eine Zeit in Elzach erinnere, da lief ich an einer Stange nur 3 Schritte und mein Fuß knickte um, völlig unvorstellbar heutenach einem Marsch im Wald. Unser Hauptmann führte uns dann auch wieder zur Klinik zurück, wo ich trotzdem froh war festen geteerten Boden unter den Füßen zu haben. Die Belohnung, in Form eines Kaffees, der mir spendiert wurde, war eine Wohltat sitzend auf einer Bank. Zugleich folgten lustige Sprüche meiner Begleiter ich sei doch nur ein Simulant brachten mich zum lachen, jedoch war nicht zu verkennen, dass ich mir Respekt in der Gruppe erarbeitet hatte, da mein Wille die Sztrecke zu schaffen ohne Rückkehr honoriert wurde und das Ergebnis war die erfolgreiche Ankunft ohne Zwischenfall was den Fuß betrifft. Nur zur Klarstellung, meine Physio warnte mich vor Monaten, dass ich mir bei einem starken Umknicken des Sprunggelenks, das Wadenbein im linken Bein brechen könnte oder Bänder reißen könnten, was ich natürlich nicht provozieren möchte, aber in dieser bestimmten Situation finde ich mein Handeln bis heute für richtig und die Moral der Geschichte ist „Gib nicht auf!!“ und „Lade deine Geräte immer über Nacht“, was ich jetzt jede Nacht  mache, da der akku einfach zu alt ist und einfach nicht mehr so lange hält wie früher. Auf jeden Fall war das ein guter Start in die Reha und eine kleine Geschichte wert, die sich rumsprach in der Kantine und ich mindestens 2 mal darauf angesprochen wurde :)). Und ich habe jetzt paar nette Rehakumpels mit denen ich Zeit verbringen kann.  Ich hoffe ich erlebe noch einpaar lustige Geschichten hier in meiner 3. Gailinger Zeit von denen ich dann erichten kann. Ich kann jetzt schon sagen, dass die Ergo letzte Woche meine frisch gewartete Saebo neu justiert hat, was ich klasse fand, da ich nun die Bälle sehr gut greifen kann, was das Training spaßiger macht unbd die Motivation erhöht, also voller Erfolg auf vielen Ebenen!!

Achja um einen Eindruck über den Wald hier zu erhalten einpaar Fotos:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahresende 2020

Sehr geehrte Leserschaft, hier ein kleiner Jahresabschlussbericht 2020, was mein Training angeht und die Aussicht für 2021.

Zunächst möchte ich anführen, dass ich in vielerlei Hinsicht Erfolge verzeichnen kann, mal große, mal kleine aber sie sind vorhanden. Zunächst habe ich im Oktober 2020 meinen Sehtest beim Augenarzt bestanden, was mir das Auto fahren wieder ermöglicht, dank 2 Jahren hartem Training mit NovaVision, danke an dieser Stelle. Heute morgen saß ich noch beim Kaffee nach einem kurzen morgentlichen Training mit der Saebo und zog mein Bioness H200 an und musste erstaunt feststellen, dass die Finger mit dem größeren Beugetonus (Zeige-, Mittel- und Daumen sich besser strecken lassen mit dem H200 am Arm, was mich morgens sehr freute und ich gleich ein Foto zum Beweis schoss:

Es mag sein, dass jetzt der ein oder andere nichts besonderes an diesem Foto erkennen mag, jedoch ist es ein Fortschritt in meinen Augen und ich kenne mich nun mal am besten. Dies unterstützt auch meinen Trainingsplan, der besagt/besagte: Erst das gehen, dann die Augen und dann die Hand, Schritt für Schritt.

 

 

 

Bioness H200 morgens nach 3 Jahren Training

Weiterhin ist zum Jahr 2020 zu erwähnen, dass ich meine Physio gewechselt habe und damit bisher sehr zufrieden bin und der Ausblick fürs nächste Jahr sieht auch gut aus! Sehr freue ich mich auf meine Reha in Gailingen in der Schmieder-Klinik, wo ich bereits 2 mal zugegen war und bereits einige Gesichter kenne. Also meine Rehabilitation ist auf jeden Fall „in progress“ und der Plan steht.

Lebensgeschichte

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wurde gestern gebeten meine „Lebensgeschichze“ rund um meinmen Unfall aufzuschreiben, also mache ich mir die Mühe und schreibe es nun hier auf:

Geboren 1988 in Russland, zog ich 1990 nach Deutschland und wuchs in Lahr/Schwarzwald auf, wo ich im Jahre 2007 Abitur machte und danach studieren ging und im Jahre 2013 über viele Umwege den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen begann. Im Jahre 2016 war ich dann im Praxissemester in Freiburg bei Stryker und musste unter der Woche arbeiten, also blieb nur das Wochenende zum lernen. Daher verabredete ich mich für den 03.07.2016 mit einem Kommiliton zum lernen im PC-Raum in Offenburg an der Fachhochschule. Es war ein sonniger und warmer Sonntag, also lies ich den Benz stehen und nahm meine Yamaha XJR1200 und fuhr mit dem Bike in die FH. Ich weiß noch genau wie ich mich zwischen meinen 2 Helmen entschieden habe für den Jet-Helm und nicht den Integralhelm 🙁 falsche Entscheidung wie sich rausstellen wird.) Nach dem Lernen ereignete sich in Friesenheim ein Unfall und zwar rutschte ich unter ein Auto und kam mit der Halsschlagader ans Auto, die dadurch riss und offen war, so dass ich fast verblutete. Jedoch wurde ich schnell versorgt und in der Klinik operiert. Unglücklicherweise riss ein Stück der Arterienwand ab und geriet in den Blutkreislauf, was über Nacht zu einem Schlaganfall führte (Dissektion arteria carrotis), ein sogenannter Mediainfarkt rechts war das Resultat des Unfalles. Als ich aus dem 1-monatigem Koma aufwachte, war mir nicht klar wo ich bin und was geschehen war. Ich war nur unglaublich müde von den Medikamenten. Durch die künstliche Beatmung war ich nicht in der Lage zu sprechen (ebenfalls furchtbar, besonders beim Absaugen, bis heute unvergessen). Nachdem ich meine Situation realisiert hatte, machte ich mir meinen Plan, um das Beste aus der Lage zu machen. Erstmal musste ich mich mit den Grundlagen der Neurologie vertraut machen und siehe da es gab Hoffnung! Doch nur wenn man diszipliniert und eisern an die Sache ran geht. Also schwor ich mir, dass ich die Klinik nicht im Rollstuhl verlassen werde. Übrigens hatte und habe ich seit meinem Unfall eine Halbseitenlähmung links, genannt Hemiparese. Also ist mein linkes Bein und meine linke  Hand gelähmt. Ein halbes Jahr hatte es gebraucht, dass ich gehen lernte zunächst am Stock und dann ganz schnell war der Stock wieder weg, da man die gesunde Hand braucht um Türen zu öffnen und nicht einen Stock heben möchte. Auf jeden Fall nahm ich nach der Reha das Studium wieder auf, da ich bereits im 6. Semester war und nicht mehr viel fehlte, um genau zu sein fehlten nur noch 4 Prüfungen und die Bachelorarbeit. Also machtte ich mich an die Arbeit und nach einpaar mal am Campus mit Rucksack und Stock, ließ ich den Stock weg, da er nur störrend war. Zeitgleich setzte ich mich mit meiner BG in Verbindung und siehe da es handelte sich um einen Wegeunfall und somit Arbeitsunfall, zack wurde ich von der BG unterstützt mit Hilfsmitteln. Glück im Unglück. Im Februar 2018 schloss ich dann endlich das Studium ab, die Hemiparese blieb. Seitdem ist einige Zeit vergangen und ich hatte eine Menge Erfolge, mit den Augen, der Hand und dem Fuß. Aber das harte Training dauert weiterhin an und ich bleibe am Ball. Im Februar 2021 geh ich nach Gailingen in die Schmieder-Klinik um eine Reha zu machen, und da freue ich mich sehr drauf. Hoffentlich werden auch weiterhin die kleinen Erfolge eintreten, aber dank der Plastizität des Gehirns ist das sehr wahrscheinlich. Und genau deswegen habe ich eine sehr straffe Trainingswoche mit 3x Ergo und 2x Physio in der Woche plus Heimtraining am Schreibtisch.  Die Zukunft kann kommen!!

Ohne Saft kommt die wahre Power

Hallo zusammen, ich melde mich, da es doch was zu berichten gibt. Zunächst als Einleitung ich benutze zurzeit immer noch mein jetzt 3 Jahre altes Bioness L300, ein elektrischer Fußheber, der jedoch auch schon sehr mitgenommen aussieht und die Batterie macht allmählich auch schlapp, so wie heute. Also ich weiß zwar, dass ich ohne Bioness gehen kann, jedoch etwas langsamer und unsicherer als sonst. Also heute Morgen auf dem Weg zum Bus, der mich zur KGG(Krankengymnastik Geräte) bringt, also quasi ewin kleoines Fitnessprogramm am Freitag. Auf jeden Fall höre ich auf dem Weg zum Bus trotz Kopfhörer und Musik im Ohr ein Piepen, meine Bioness Bedienung zeigt „Akku leer“OHOH dachte ich erstmal, aber scheiß drauf, ich geh los. Dann dachte ich, ichspare Strom dann reicht es schon bis nach Hause. Nach 1Std KGG mache ich mich auf den Weg zu meiner neuen Physio, um ein Rezept abzugeben, dachte mir wenn ich eh schon in der city bin, no problemo. Pustekuchen. Auf dem Weg zur Physio piepst die Bedienung öfters, aber was sollte ich machen? Ich bin mitten in der Stadt, also ab zum Schlüssel, der Busbahnhof in der Stadtmitte, um Heim zu kommen und Mitten auf dem Weg merke ich wie das System von „gelb“ auf „rot“ springt und aus geht. Erste Reaktion: leichte Panik gemischt mit Angst, aber kurz danach denke ich mir das schaffe ich doch , auch wenn es gefährlich werden könnte, da ohne Strom mein Fuß droht umzuknicken.  Aber ich spielte bereits mit dem Gedanken mich langsam vom elektronischen Helfer zu lösen, also das ist der beste Test. Ich habe nun nachgeguckt, ich habe insgesamt 1,75km ohne Bioness geschafft mit einer Busfahrt und das alles bereits leicht ermüdet nach dem KGG, ich bin stolz auf mich. Ich habe die Wegstrecke per Google maps nachvollzogen und ich muss jetzt sagen, ich hatte zwar etwas Angst, aber außer der Tatsache, dass ich einfach nur langsamer als sonst lief, war  der Weg recht sicher und es drohte keinerlei Gefahr, daher überlege ich mir mein Bioness in der baldigen Reha im Februar abzulegen und die Wege aus eigener Kraft zu gehen.  Dieser Hintergedanke schwebt nun in meinem Kopf, denn letztendlich möchte ich nicht den Rest meines Lebens ein elektrisches Gerät zum gehen brauchen.  So oder so muss das Teil irgendwann weg, wieso nicht kommendes Jahr?Ansonsten wünsche ich allen Lesern und Fans schöne Weihnachten und einen guten Rutsch trotz Corona!!

 

Hier noch mein Gehweg als Karte:

Der Weg zum Schlüssel:

 

Nach der Busfahrt zum Bahnhof der Weg Heim:

 

Step by step, next step PNF

Hallo zusammen, es wurde an der Zeit sich mal wieder zu melden nach einer etwas holprigen Zeit mit leider einem epileptischen Anfall zu Hause, was nun meine Autopläne komplett umwirft, aber es ist nun mal so. Nach 1 Nacht im Lahrer Klinikum war alles wieder cool und ich fühle mich jetzt wieder „in Ordnung“ wobei die Angst wieder im Nacken sitzt, aber das legt sich mit der Zeit. Viel interessanter ist die Tatsache, dass ich meine Physio-Praxis gewechselt habe, da meine alte und von mir sehr geschätzte Physio entlassen wurde und ich dies als Anlass nahm mich neu zu orientieren und nun muss ich sagen: Zum Glück!

 

Ich bin jetzt freundlich und herzlichst bei der Physiopraxis Schäfer aufgenommen worden mit neuen Trainingstagen und -zeiten und neuen Gesichtern und ganz wichtig neue Gedanken, bzw. Ansätzen wie z.B. PNF-

Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation

mit der sich mein neuer und sehr sypathischer Physio gut auskennt.

Die Prozedur ist/war zu Beginn sehr schmerzhaft doch heute war der Schmerz in den Muskeln schon deutlich weniger und laut Experte wird der Schmerz bei weiterem Training in den nächsten Wochen vergehen. Auf jeden Fall ist die Praxis wirklich gut ausgestattet mit einer Muckibude und meine n euen Therapeuten scheinen auch wirklich sehr freundlich und fachwissend zu sein wie eine junge Dame aus Lettland mit einem Master of Health aus Riga :). Klingt aufregend und not bad!

Also lauter kompetenter Leute um mich herum, die mir neuen Input liefern, denn letztendlich bin ich mein eigener bester Doktor und Trainer, was ich auch sein muss, denn ich setze den Kurs und die Segel.

Ich melde mich wieder sobald neue aufregende News anstehen! Frohe Weihnachten zusammen und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!!

 

Immer Bewegung im Game

Schönen guten Morgen meine lieben Leser und Interessenten,

ich melde mich erst heute nach einem sehr aufregenden aber anstrengenden Wochenende. Am Freitag war ich für wenige Stunden in Frankfurt am Main mit dem Zug, was sehr ermüdent war aber zugleich wie gewohnt ein Härtetest, den ich wie gewohnt bestanden habe. Das gehen in einem sich bewegenden ICE bleibt zwar teilweise anspruchsvoll, jedoch gilt das wohl nicht nur für mich. Auf jeden Fall habe ich mich vergangene Woche mit meinem Neurologen getroffen, welcher auch eine Hemiparese links hat und zugleich Verkehrsmediziner ist, dieser meinte auch ich solle mir langsam eine Fahrschule suchen. Also geht es bald schon los. Weiterhin regte mich meine neue Ergo dazu an mir einen Therapiespiegel zu kaufen, um daheim am Spiegel zu arbeiten, begleitend zur Therapie.

Gesagt, getan:

ein cooler Spiegel, den ich zunächst mit Stoppuhr(5min) benutze, da ich kein Augentraining mehr brauche morgens. Die Saebo benutze ich aber auch weiterhin, was auch mein Neurologe empfiehlt. Das Spiegeltraining war zunächst echt anstrengend, wie auch Saebo, wenn ich mich zurück erinnere, aber mittlerweile gehen schon 10min Training. Man gewöhnt sich wohl an alles:)

Hoffentlich melde ich schon bald große Erfolge!!

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