Sonnenbank Flavour

Hallo. Dieses Wochenende unterscheidet sich stark von denenb zuvor, da ich immernoch ohne Auto dastehe, jedoch die Zeit sinnvoll nutzen kann, denn ich habe mich vergangene Woche wieder im Fitnessstudio angemeldet und war gestern, am Samstag Nachmittags dort, um zu trainieren und was mir auffiel: die Bauchmuskeln sind schwer verkümmert, was evt. meine Rückenschmerzen ab und zu erklärt. Also haben sich die derzeitigen Baustellen wieder einmal gezeigt. Ansonsten war es ein geiles Gefühl wieder im Gym zu sein. Einige altbekannte Gesichter habe ich auch gesehen. Irgendwie fällt meine Hemi gar nicht so auf, da ich ohne blinkende Bioness-Fernbedienung um den Hals rumlaufe in Sportschuhen und bisher wurde ich nur einmal in der Sauna angesprochen, dass es  Stufen gibt, da auffiel, dass ich etwas Probleme mit dem runterkommen habe, aber das war bisher nur einmal und gestern vor der Sauna gönnte ich mir noch eine Runde Vitamin D, wie in alten Zeiten mit den Jungs.

Ich muss gestehen es war sehr entspannend und tat sehr gut, wie auch die anschließende Sauna, wo ich im Dampfbad den Nachbarn meines Opas traf.  Im Nebel erkannte ich ihn nicht aber er sprach mich an wieso ich meinen Opa nicht mitgenommen habe. Gleich mal ne Geschenkidee für Weihnachten in den Kopf gekommen. Auf jeden Fall bin ich noch nicht in der Lage jedes Gerät zu benutzen, jedoch stimmt der Kurs schon mal. In der ersten Reha in Elzach fragte ich mich im Bett manchmal ob ich jemals wieder ins Gym gehen werden kann. Tja die Antwort lautet Ja. Gestern war also ein Tag der mich stark an früher erinnerte- Stichwort Erinnerung, daher der von mir gewählte Titel: Oldie butgoldie. Auch das Lied von Bushido weckt Erinnerungen.

Gestern war auch eine QArt0 Prototyp, da ich zum ersten mal mit der Sporttasche  und dem Bus zum Gym bin und zu Fuß heim. Alles mittlerweile kein Problem. Und die Aktion schreit nach Wiederholung. Positiver Nebeneffekt zum Sport: Der Haut tut die Sauna sehr gut, was ich tatsächlich schon spüre und man schläft wie ein Stein.

Alltag gut alles gut

So mittlerweile kann ich behaupten mich wieder normal zu fühlen und der Reha-Geruch verlässt mich langsam. Ich hatte inzwischen die Möglichkeit den Großteil meiner guten Kumpels zu treffen, was mich immer freut. Nächste Woche unterschreibe ich vermutlich meinen neuen Fitness-Vertrag. Das Augentraining läuft ununterbrochen weiter und meine Bewerbung habe ich überarbeitet und suche Stellen. Ansonsten spüre ich einen starken Muskelkater im linken Unterbein(Wade und Sprunggelenk). Aber abgesehen davon bin ich froh und munter trotz der Kälte. Tatsächlich plane ich gerade einen Wintergrill mit zwei alten Arbeitskollegen von Janoschka. Achja heute habe ich das Buch durchgelesen, welches mir meine Physio in Gailingen empfohlen hatte: „Der Ernährungskompass“. Ich kann mich wahrlich nicht erinnern wann ich jemals ein Buch so schnell durch hatte, aber das Thema war äußerst spannend und die Erkenntnisse versuche ich in meinen Alltag einzubauen. Ich werde mir die dementsprechenden Lebensmittel dazu kommende Woche besorgen, um sie im Haushalt zu haben. An der Stelle nochmal ein Dank an eine tolle Lahrerin, die jetzt in Gailingen arbeitet, Frau Pla.. Ich werde den Namen natürlich nicht ausschreiben, wie in diesem Blog gewohnt, achte ich auf Diskretion und Seriösität. Vorallem freue ich mich auf meinen anstehenden Kurzurlaub Ende November nach München zu einer guten Freundin. Zu der Zeit fängt dann die Zeit an für Weihnachtsmarkt und vorweihnachtliche Stimmung. Vorfreude steigt

Die Geister der Vergangenheit

Lieber Blog,

ich war soeben am Training fürs  Gesichtsfeld und da läuft etwas das Kopfkino beim Anstarren des Punktes und ich dachte so über die letzte Zeit nach. Heute hat nämlich eine gute Bekannte Geburtstag, die ich in Elzach kennengelernt habe, ebenfalls mit Hemi links wegen einer Hirnblutung. Ihr Geburtstag ließ mich nun an Elzach denken und an meine Physio dort, da ich gerade von der Physio komme und verdammt mit dem Arthur von damals würde ich nicht tauschen wollen. Also damals gings mir echt übel. Ich erinnere mich wie ich die Gänge ablief mit Stock und dann ohne und mir es war damals undenkbar, dass ich stocklos durchs Leben laufen kann, aber heute ist dies der Fall. Damals schien der Berg unbezwingbar, genau so wie heute noch einige Baustellen Kopfschmerzen bereiten, aber auch dies werde ich sicherlich meistern, wie so oft bewiesen in der Vergangenheit. Weiterhin erfreulich ist mein Termin nächsten Dienstag im Fitnessstudio Sportpark in Lahr, wo mich ein Physiotherapeut begleiten wird und schaut welche Geräte für mich geeignet sind und welche nicht. Also passend zum kommenden Winter werde ich wieder meine geliebte Sauna aufsuchen können. Juhuu. Ebenfalls hoffe ich auf weitere Fortschrite bezüglich des Trainings mit dem Fitness. Auf jeden Fall habe ich in Zukunft keine trostlosen Abende mehr an denen ich nichts zu unternehmen weiß, denn ins Fitness kann man immer gehen.

Home sweet home und Fazit

Sehr verehrte Leserschaft,

seit nun drei Tagen befinde ich mich wieder zu Hause in Lahr nach 6 Wochen Reha. Entlassung war am 6.11 und mit einem weinenden und einem lachenden Auge habe ich die Reha verlassen. Einerseits fällt es schwer die Freunde zu verlassen, die man in der langen Zeit ins Herz geschlossen hat andererseits tut es gut die alten Freunde zu treffen und sich auszutauschen über normale Dinge, die nichts mit Krankheiten zu tun haben, wie gestern mit Nik, der mir ausführlich die Sprachgrenzen Deutschlands zu erklären versuchte, was mit der Völkerwanderung der Germanen zu tun hat und die wesentlichen Vorteile der deutschen Sprache gegenüber der englischen zum Beispiel. War auf jeden Fall interessant.

Auf jeden Fall war die Reha eine schöne Zeit und durchaus erfolgreich, da ich mich fitter fühle und einen neuen Plan geschmiedet habe für die nächste Zeit. Durchaus erfolgreich war die Erkenntnis, dass sich das Gesichtsfelds deutlich gebessert hat zum Jahresanfang, wobei ich weiter das Gesichtsfeld trainieren werde. Weiterhin kam man zur Erkenntnis, dass ich arbeitsfähig bin, wenn auch erst teilzeit zu Beginn, was aber sehr positiv ist in meinen Augen. Dahingehend werde ich nun vermehrt Anstrengungen unternehmen bezüglich Bewerbungen usw.

Vor allem fand ich sehr erfreulich andere Hemis zu treffen, die deutlich fitter als ich waren, was mir persönlich als Motivation dient und auch in dieser Richtung habe ich nun neue Pläne in Zukunft, zwecks Fitnessstudio und Übungspläne etc.

So geseheen muss ich mein Fazit positiv halten und die Reha als erfolgreich abschließen, obwohl ich einige Leute etwas vermissen werde, aber die Welt ist ja bekanntlich ein Dorf und mit meiner Wertmarke für Bus und Bahn komme ich fast überall hin. Daher überlege ich noch was ich am Wochenende vor habe und wo ich hinfahre. Ansonsten lasse ich jetzt langsam die Therapien daheim beginnen, damit es nahtlos weitergehen kann. Vielleicht wäre aber auch ein kleiner Urlaub nicht ganz verkehrt. Eine kleine Städtereise oder ein Wellnessbad oder ähnliches. Die passende Reisebegleiterin dafür habe ich in der Reha kennengelernt.

Arsch hoch

Endlich komme ich dazu einen längst überfälligen Beitrag zu schreiben. Diese Woche am Mittwoch (24.10) habe ich in der Physio das erste Mal geschafft in die Grundstellung für eine Liegestütze zu kommen. Sprich beide Hände und Füße am Boden und gleichzeitig der Popo oben in der Luft, so dass das gesamte Körpergewicht auf den Extremitäten verteilt ist. Ich bin mir sicher, dass bald die Liegestützen folgen, da dies an der Sprossenwand ganz gut klappt. Beim ersten Mal mit der Grundposition für die Liegestütze half mir noch meine Physio aber mittlerweile trainiere ich dies alleine im freiwilligen Fitness, welches heute in etwa 2 Stunden beginnt und ich natürlich hingehe für etwas Cardio und meine Übungen.

Die Uhr tickts

Hallo liebe Leserschaft,

mittlerweile bin ich jetzt schon 2 Wochen in Gailingen und  wurde mittlerweile verlängert bis zum 6.11.8, womit ich noch 4 Wochen hier bleibe und insgesamt 6 Wochen hier war und ich muss gestehen die Zeit verfliegt, da man immer beschäftigt ist mit Therapien. Heute morgen habe ich absolut gemerkt, dass Freitag ist, da mein körper sich sehr müde anfühlte, da ich viel freiwilliges Training mache mit Osman, Denis und Daniel zusätzlich zu den normalen Therapien, aber so muss das auch laufen. Bin ja nicht zum Spaß hier. Übrigens war ich diese Woche alleine zu Fuß in der Stadt unten, um in der Bank Geld abzuheben. Beim Rückweg nahm ich jedoch den Schmieder-Bus, da ich etwas spät dran war zum Abendessen und es zu Fuß zu lange gedauert hätte. Es war auf jeden Fall ein gutes Gefühl frei in der Gegend rum zu laufen. Erwähnenswertes geschah auch noch: Beim Warten auf den Bus fiel mir auf wie sehr die vorbeifahrenden Autos stinken, was mir früher natürlich niemals auffiel. Jedoch befinde ich mich seit 2 Wochen im Wald auf dem Berg, wo die Luft seehr rein ist und mache deutlich mehr Sport als zu Hause. Daher war es mir möglich die vorbeifahrenden Autos zu riechen. Da ich nun meinen Entlassungstermin kenne, muss ich zu Hause meinen Therapeuten Bescheid geben, damit ich rechtzeitig eingeplant werden k

Im Wald mit Horst

Puhh heute ist Sonntag und ich spüre, dass ich gestern fleißig war im freiwilligen Training, sowohl Fitness wie auch Schwimmen war sehr gut. Zusätzlich wurde ich von meinem Bekannten Horst gefragt, ob ich nicht in den Wald laufen möchte mit ihm. Er gab mir einen Walkingstock und wir liefen los. Teilweise ging es etwas den Berg auf und eine Steigung war spürbar. Ich war sehr fokusiert auf den Weg, da der kieselig war, daher machte ich nicht viele Fotos. Der Wald ist aber sehr schön und erinnert mich stark an den Schwarzwald bei uns. Ich traf mich mit Horst um 13Uhr unten am Eingang in unserem Haus Schwarzwald. Als wir wieder zurück waren war es 14.30 Uhr. Also sind wir gute 1 1/2 Std. gelaufen und die Distanz betrug insgesamt etwa

Wo ist die nächste Steckdose?

Sehr verehrte Leserschaft,

heute ereigneten sich gleich zwei erwähnenswerte Ereignisse, daher mein Beitrag. Und zwar fuhren wir heute nach dsem Frühstück nach Kippenheim, um einen kleinen Spaziergang im Wald zu unternehmen. Also anziehen und ab ins Auto. Nach einer kurzen Fahrt waren wir schon in Kippenheim, wo ich mich nicht gut auskenne auf den Weinbergen, trotzdem fuhren wir immer weiter hoch bis wir einen Parkplatz hoch oben auf dem Berg fanden. Also stieg ich aus und lief gleich los, völlig ahnungslos und angstfrei. Also lief ich los und befand mich plötzlich bereits am Waldrand, der mit kleinen Wanderwegen bestückt war, also ideal um die Gegend zu erkunden und die Aussicht zu genießen. Hier ein Beispiel:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und ja ich habe die Schranke selbst überwunden. Auf jeden Fall lief ich durch den hügeligen Wald zurück Richtung Auto und kam mit all den Stöcken und Mulden eigentlich ganz gut klar.  Jedoch neigte ich dazu mein Bioness Fußsystem etwas höher zu stellen, damit mehr Strom ins Bein fließt, was mir automatisch mehr Sicherheit beim Laufen gibt. Also war mein System anstatt wie normal auf Stufe5-6 heute eher auf 7-9, was noch Auswirkungen auf den Tag haben soll, doch dazu komme ich noch. Also lief ich weiter durch den Wald mit Musik im Ohr und guter Laune.

 

Hier ein Ausschnitt der Bodenbeschaffenheit, welche nicht gerade die gemütlichste zum Laufen ist, aber das war das Training. Am Auto angekommen machte ich eine kleine Pause und spürte doch die körperliche Anstrengung, also eine kurze Rast.

Gut, dass ich gestern mit Armin in Frankreich zum Einkaufen war, daher lag noch Kronenbourg im Kofferraum des Autos.

Wir ruhten uns alle kurz aus und genoßen noch etwas die Aussicht auf die Vogesen mit französischem Bier. Daheim angekommen, ruhte ich mich erst etwas aus, während meine family in den Garten ging, um zu grillen. Ich lief einpaar Minuten später hinterher und kam im Garten etwas müde an nach dem ganzen Spazieren, aber das Gegrillte ließ die Müdigkeit verfliegen. Ich hatte in Frankreich Merguez gekauft und stand vom Tisch auf, um nach den Merguez zu sehen. Als ich am Grill stehe bemerke ich, dass Bioness nicht funktioniert, also kein Strom im Bein ankommt, worauf ich schon die Fernbedienung greife, die um den Hals hängt, und mehrmals auf den Knopf drücke. Doch nichts passiert. Ich schaue auf die Steuerung, doch sehe nichts wegen der Sonne, also laufe ich in die Gartenhütte, um das Gerät zu checken. Nach einem kurzen Check befeuchte ich die Elektroden und starte mehrmals neu, doch das Gerät bleibt deaktiviert, also eine rote  Lampe leuchtet, was bedeutet, dass das Gerät nicht funktionstüchtig ist, vermutlich ist der Akku leer. Sofort schiesst mir der Gedanke in den Kopf wie soll ich nach Hause laufen? Ohoh. Ich begebe mich zurück an den Tisch und überlege, ob ich meine Mutter bitten soll mir meine Fußschiene von zu Hause zu holen, damit ich nach Hause laufen kann. Nach weiterem Nachdenken, entschließe ich mich langsam aber sicher einfach ohne Hilfsmittel nach Hause zu laufen. Sollte ich auch langsamer laufen, wäre ich dennoch früher daheim, als auf meine Mutter im Garten zu warten. Weiterhin sah es etwas nach Regen aus, also aß ich zu Ende und entschloss mich heute oder nie! Ich dachte auch an den Blog hier und das ich davon berichten könnte. Also aufgestanden und losgegangen. Der Weg vom Garten zur Schutter war schon die erste Hürde, da sehr uneben und steinig, hier ein Foto:

 

 

 

 

 

 

 

Also lief ich sehr behutsam und relativ langsam, zumindest langsamer als mit Bioness los. Am Bach angekommen, wurde die Straße besser, dennoch fiel mir sofort auf, dass ich erschreckend viel nach unten auf den Boden gucke beim Laufen, was mich an die erste Zeit in Elzach erinnerte, wo ich dauernd auf den Boden guckte beim Laufen, was aber an der ungewohnten Situation lag. Nach einpaar hundert Metern überlege ich kurz und bemerke, dass mein Gangbild nicht viel anders wie sonst ist, was mich freut, also laufe ich entschlossen weiter Richtung Wohnung. Selbst die hier bereits erwähnte Treppe steige ich ohne Hilfsmittel hoch. Denn bei Treppen gilt: hoch ist einfacher als runter. Kurz vor der Wohnung merke ich, dass ich heute viel gelaufen bin. Zunächst im Wald und dann noch ohne Hilfsmittel vom Garten nach Hause. Es ist einfach beruhigend zu wissen, dass ich das schaffe, wenn es nötig wäre, sozusagen im Notfall. Daheim angekommen war ich schon etwas stolz auf mich und gönnte mir zur Belohnung erstmal ein leckeres Eis.

 

 

Da freut sich nicht nur die Biene Maja

Sehr verehrte Leserschaft,

mein letzter Beitrag liegt etwas zurück, doch nicht aus Faulheit, sondern eher weil es nichts spektakuläres zu berichten gab. Dieser Zustand hat sich heute schlagartig geändert. Ich sitze gerade am Laptop und spüre schon wie müde mich der heutige Tag gemacht hat. Es begann alles heute, ein gewöhnlicher Mittwoch Morgen, schlecht geschlafen in der Nacht dank der anhaltenden Hitze, aber nicht so wild, da ich Mittwochs ausschlafen kann, da dies mein therapifreier Tag ist, was ich heute dankend tat. Also Aufstehen und Anziehen und ab zum Frühstück zu den Großeltern, mein morgendliches Ritual. Mein Opa fragte mich beim Frühstück was ich heute an meinem „freien“ Tag vor hätte, worauf ich antwortete: „ich habe immer was zu tun!“ Das ist auch keiun Spruch, sondern die Realität. Auf jeden Fall fragte er mich weiter wieso ich nicht mit ihm was unternehmen möchte.:D Naja vielleicht ein ander mal. Er erwähnte die Landesgartenschau , was ich abspeicherte. Aber eigentlich war mein Plan zunächst gemütlich in die Stadtmitte mit dem Bus, um etwas zu bummeln und einen Kaffee trinken am Marktplatz. Doch erstmal das wichtigstze zuerst: mein Augentraining! Also schnell ab nach Hause und die erste von 2 Sitzungen für heute absolvieren. Während der Trainingseinheit fällt mir die Landesgartenschau ein und ich frage mich was mich daran hindert diese zu besuchen, da diese Veranstaltung im Grunde eine große Sache ist in Lahr und ich war dieses Jahr nicht einmal dort, welch Peinlichkeit als Lahrer. Also prüfte ich den Busfahrplan nach meiner absolvierten Trainingseinheit und sehe schnell, dass mich der Bus direkt zur LGS ( Landesgartenschau) bringen kann, also ab zur Bushaltestelle an der Johann Peter Hebel Schule, wo der Bus um 11Uhr mich mitnehmen kann. Auf dem Weg zur Haltestelle bemerke ich die  Sonne, die heute besonders sticht und eine wahnsinnige Hitze erzeugt. Es war so heftig, dass ich während dem Warten von der Bank aufstehen musste, um kurz in den Schatten zu laufen.  Da kam mir kurz ein kleiner Zweifel, ob die LGS heute so sinnvoll sei, aber egal! Der Ausflug wird durchgezogen. Da es keine direkte Verbindung gibt, musste ich am Bahnhof umsteigen in eine andere Linie. Mit Hilfe des Internets wusste ich bereits auf welche Linie und an welchem Bussteig ich zu warten habe, also nehme ich Platz auf einem der vielen Bänke am neuen Busbahnhof, welcher eigens für die LGS modernisiert wurde. Ich blicke kurz auf die Tafel und sehe ich habe noch circa 15min. Gute Gelegenheit mir einen Kaffee zu holen beim Bäcker am Bahnhof, damit die Zeit etwas verfliegt, also stehe ich auf und laufe ein Stück Richtung Hauptgebäude, als ich angesprochen werde von einem alten Mann, der sowas wie einen Sauerstoffschlauch in der Nase trägt, angeschlossen an eine Maschine um seine Schulter. Er frägt mich welcher Bus in die Stadt fährt!? Ehhhh keine Ahnung aber mein Bus fährt zur LGS und dann in die Stadt zum Schlüssel, was ich ihm auch sage. Er bedankt sich und geht seiner Wege, wie auch ich zum Bäcker weiterlaufe. Mit einem Kaffee in der Hand kehre ich zum Busbahnhof zurück und suche mir einen gemütlichen Platz im Schatten, als ich von einem anderen Mann mit Stock angesprochen werde, ob ich wisse wie man zur LGS komme. Ich lächele und sage da will ich auch hin und erkläre ihm, dass der 102er in einpaar Minutten kommt und ich auch zur LGS möchte. Ich setze mich in einenb Holzstuhl, um auf den Bus zu warten und trinke meinen Kafee , da bemerke ich, dass sich der Mann mit dem Stock quasi zu mir setzt, da wir ja beide am Bussteig 2 warten müssen. Ich frage ihn ob er aus Lahr sei, nein aus Vaihingen Enz bei Stuttgart, was ich gut kenne aus meiner Zeit in Stuttgart. Doch worauf ich überhaupt mit dem Mann hinaus wollte ist: Beim Sitzen frage ich ihn wieso er einen Stock braucht, da ich auch mal am Stock lief und seiner so hübsch aussieht. Er antwortet er habe Probleme mit dem Knie und sagt: “ Ja so wie Sie, Sie habhen doch auch was am Knie oder?“ und zeigt mit dem Finger auf mein Fußhebersystem von Bioness, welches knapp unterm linken Knie sitzt. Aha interessant, dass er denkt ich hätte Knieprobleme und nicht eine Halbseitenlähmung, denn exakt die gleiche Ferndiagnose bekam ich schon mal vor einiger Zeit, als ich im Tierheim war, wo der Mitarbeiter fragte, ob ich einen Kreuzbandriss hätte und deswegen etwas humple. Solche Aussagen sehe ich eher als Kompliment, da nicht genau zu sehen ist was mir fehlt. Zurück zur Geschichte: Der Bus fährt ein und die Leute steigen ein. Ich zucke nur meinen Ausweis des Versorgungsamtes und setze mich hin. Die Fahrt dauert keine 5 Minuten und wir sind an der LGS

Die üblichen Verdächtigen

Lieber Leserschaft,

ich melde mich nach einigen Tagen Ruhe zurück aus der Versenkung. Ich würde gerne behaupten, ich war so viel beschäftigt, weil ich ununterbrochen mit der Handschiene trainiert habe, was zum Teil natürlich der Fall war, jedoch musste ich heute sowohl das H200 für die Hand, wie auch die Fernbedienung für das L300 fürs Bein zur Reparatur bringen, da nach knapp 2 Jahren Nutzung und kurz vor Ablauf der Garantie die Akkus gewechselt werden müssen, da sie sich nicht mehr laden lassen. Also kurz vor Garantie-Ende kann ich alles erneuern lassen auf Kosten von Bioness, zum Glück. Irgendwie hat das die Firma falsch kalkuliert. Üblicherweise treten solche Fälle kurz nach Ablauf der Garantie auf. Mein Glück, dass es in meinem Fall wohl anders kam. Auf jeden Fall, wurde mir heute auch gleich erklärt wie ich den Akku selber wechseln kann, da die Bedienung einen einfachen AA- Akku verbaut hat, welcher aber nur mit etwas Fachwissen ausgebaut werden kann. Mein netter Bioness-Vertreter vom Sanitätshaus zeigte mir heute kurz die Vorgehensweise, damit ich es beim nächsten mal selbst machen kann, da beim nächsten mal die Garantie definitiv nicht mehr greift.  Alles nicht so tragisch, da ich Batterien und Akkus eher als Verschleißteil sehe und mich die kurze Reparatur im Training nicht weit zurück werfen wird. Das Augentraining läuft kontinuierlich und stabil weiter, worauf ich auch etwas stolz bin, da ich dabei Hartnäckigkeit und Engagement zeige, was sicherlich belohnt werden wird. Weiterhin habe ich bislang noch kein Feedback der Fernuni Hagen erhalten, wobei das auch bis zu 4 Wochen dauern kann.

Achja als kleinen Nachtrag wollte ich mir kurz selbst auf die Schultern klopfen, denn vergangenen Samstag, den 11.08.18 lud ich zu einer Grillparty bei mir im Garten ein, welche echt Spaß gemacht hatte und sehr lustig war und vor allem lecker, wie hier zu sehen:

 

 

 

 

 

 

Es war eine sehr kleine und private Runde, was nicht verkehrt war, da so jeder zu Wort kam und wir uns den ganzen Abend gut unterhielten.

Morgen beginnt die Mitte der Woche und somit mein „freier“ Tag, an dem ich wohl gezwungener Maßen mehr Bodenübungen machen muss, da meine elektrischen Helfer in Reparatur sind. Aber eine gesunde Mischung aus verschiedenen Übungen ist wohl das Beste und solange ich überhaupt etwas mache ist es schon gut.

Ansonsten ist nicht viel spektakuläres passiert in den letzten Tagen, bleibt aber trotzdem dem Blog treu, da nach jeder Sommerpause ein Comeback vorprogrammiert  ist.

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